Düstere Aussichten für den Wohnungsbau

Beim Wohnungsbau bleiben die Aussichten düster, meint die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Der Wohnungsneubau in Deutschland hat im vergangenen Jahr 2008 mit rund 156.000 neu errichteten Wohnungen einen historischen Tiefstand erreicht. Im zweiten Quartal 2009 sanken die realen Wohnungsbauinvestitionen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %.

Der von der KfW regelmäßig exklusiv für die Wirtschaftswoche berechnete KfW-Indikator Eigenheimbau deutet auf eine Erholung auf niedrigem Niveau hin. So ist der Index im September 2009 auf 34,3 Punkte gestiegen, dies sind 4,3 Prozentpunkte mehr als im September des vorigen Jahres. Da die allgemeinen konjunkturellen Risiken immer noch als hoch einzuschätzen sind, ist für das gesamte Jahr 2009 dennoch nicht mit einer durchgreifenden Besserung beim Wohnungsneubau zu rechnen. Deshalb ist davon auszugehen, dass sich die Schere zwischen dem auch zukünftig weiter steigenden Wohnungsbedarf und der Neubautätigkeit weiter vergrößern wird.

Letzteres ist möglicherweise ein Grund, vor allem in dynamischen Ballungsräumen mit erkennbar hohem Wohnungsbedarf jetzt die Entscheidung für ein Eigenheim zu treffen. Das spiegelt sich auch in den Daten des Stimmungsindex Baufinanzierung der comdirect Bank wieder. Danach ist fast jeder zweite Deutsche (47,9 Prozent) der Meinung, derzeit sei ein guter Zeitpunkt, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen. Dieser Wert ist zwar geringer als im September 2009 (51,4 Prozent), aber deutlich höher als vor einem Jahr. Mitten in der Finanzmarktkrise war nicht einmal jeder Dritte (31,7 Prozent) der Ansicht, es sei ein guter Zeitpunkt für den Erwerb einer Immobilie. Die comdirect Bank nennt auch zwei der wesentlichen Gründe, warum die Stimmung deutlich positiver als noch ein einem Jahr eingeschätzt wird: Zum Einen sind viele Menschen – anders als die KfW, die dezidiert auf die konjunkturellen Risiken verweist – der Auffassung, der Tiefpunkt der Krise sei überschritten. Zum Anderen war in Deutschland selten eine Baufinanzierung zu solch günstigen Konditionen möglich.

Quellen:

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Noffy: Baugenehmigung erteilt


Noffy hat bereits am vergangenen Mittwoch berichtet, dass der Grundstückskauf abgeschlossen ist. Im gleichen Atemzug verlieh er seiner Hoffnung Ausdruck, dass es mit der Baugenehmigung nicht mehr allzu lange dauern möge:

“… Hoffentlich nicht allzu lang, damit wir mit der Planung der weiteren Schritte (Bodenplatte, Hauptbemusterung etc.) weiter machen können. …”

Seine Hoffnung wurde erfüllt. Der vergangene Freitag war zwar einer von der berüchtigten Dreizehner-Sorte, doch Noffy kann sich über diesen Freitag, den 13. nun gar nicht beklagen.

“… Bei uns ist heute aber eher was positives passiert, denn wir haben heute die Baugenehmigung von der Gemeinde Wachtberg bekommen. …”

Noffy vermeint auch zu wissen, warum es denn so schnell ging mit der Baugenehmigung:

“… Naja, kann auch daran liegen, dass wir uns genau an den Bebauungsplan halten. Haben halt keine großen Sonderwünsche bzw. der Bebauungsplan lässt einem wirklich viel Freiheit. …”

Sagen wir es so: Die Gemeinde verzichtet darauf, ihre steuerzahlenden Bürger bis ins Detail zu gängeln, wie es andernorts Brauch ist. Glückwunsch an die Gemeinde!

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Kerstin und Matthias: BAFA


Kerstin und Matthias machen das BAFA zum Thema ihres heutigen Beitrages. Es gab nämlich Post von ebenjener:

“… Leider sind die Dollar Zeichen in unseren Augen ganz schnell verschwunden, als wir den Inhalt sahen. …”

Warum?

“… Wir müssen die Fachunternehmererklätung noch mal schicken, da es jetzt ein neues Formular gibt. Ist schon komisch. Wir haben damals das Formular aus dem Internet genommen und sofort ausgefüllt… “

Ich würde mal behaupten, dass beim BAFA auch nur Beamte arbeiten…

Witzigerweise berichten just heute auch Frank und Karina von ihren Erfahrungen mit dem BAFA. Die beiden hatten im Spätsommer ihren Förderantrag gestellt und bekamen dann recht zügig Antwort. Die Antwort bestand dann allerdings sinngemäß nur aus einer Eingangsbestätigung und dem Hinweis, dass man doch freundlicherweise von Rückfragen absehen wolle. In dieser Woche nun ein zweites Schreiben vom BAFA…

Im Schreiben des BAFA stand nun,

“… dass Ihnen Daten zur Heizung fehlen würden und sie schicken gleich 2 weitere, mehrseitige Fragebögen mit. …”

Mehrere Viertelstunden in der Telefonwarteschleife später erfahren die beiden von der zuständigen Beamtin:

“… Von dem einen völlig leeren Fragebogen fehlen ihr nur 2 Werte – aber sie schicken halt einfach einen komplett  leeren Bogen raus. …”

Na gut, Frank und Karina sind Deutsche wie Du und ich, füllen den neuen Fragebogen vollständig aus und schicken ihn zurück. Und heute, Wunder über Wunder, ein neues Schreiben des BAFA:

“… Sie sind schon wieder aufgewacht und haben nun mit einem Zeitversatz von 5 Tagen auch noch “fehlende Daten” im Bereich des Solaranlage-Antrags diagnostiziert. …”

Wundert sich noch jemand, dass im Zusammenhang mit dem BAFA der Begriff “Sauladen” fällt?

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Kalvarienberg 10

Tanja und Thorsten bauen… und zwar mit Hanse Haus. Das Bauvorhaben findet in Karlstadt im Main-Spessart-Kreis statt, zur Verfügung stehen knapp 700 qm Grund in einem kleinen neu erschlossenen Baugebiet.

Die beiden haben sich nicht für ein Haus “von der Stange” entschieden, sondern bauen ein frei geplantes Architektenhaus.

“… Wir waren in einigen Musterhauszentren, bei verschiedenen Anbietern, hatten Besuch zu Hause… am Ende stand jedoch fest “Wir bauen mit Hanse Haus”! Schon beim ersten Gespräch waren wir vom Hanse Haus – Team Estenfeld begeistert. …”

Die Daten lesen sich nicht schlecht: 150 qm und unten drunter 71 qm Keller, dazu eine 36 qm große Einliegerwohnung. Für die Wärmeversorgung wird eine Sole-Wasser-Wärmepumpe NIBE Fighter 1240/10 zuständig sein.

“… Am Ende hatten wir unser Traumhaus geplant und einen Vertrag mit Preisbindung bis Januar 2009 unterschrieben… das reicht locker, es soll ja bald losgehen 😉 …”

Dumm nur, dass sich die Umlegung und damit die Erschließung des Baugebietes zog… und hinzog… und sich weiter hinzog…

“…  irgendwann war klar, auch aus dem Baubeginn bis Januar 2009 wird nichts ;-( Aber ein Gutes hatte das Ganze… Geschmäcker verändern sich, neue Ideen kommen dazu… wir haben komplett umgeplant 😉 Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Herrn F. und unseren Architekten, dass das auf so unkomplizierte Weise möglich war! Diesmal endet die Preisbindung Ende Januar 2010… “

Wir drücken die Daumen… immerhin läuft die Erschliessung nunmehr und sollte noch im November 2009 abgeschlossen werden. Näheres im Blog.

Die Bemusterung haben die beiden übrigens schon hinter sich:

“… Die Bemusterung fand am 24. August 2009 bei Hanse Haus in Oberleichtersbach statt. Angesetzt waren zwei Tage… aber wir waren uns mal wieder sowas von einig 😉 …”

Schön so 😉

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Hanse Haus jetzt gelistet


Die Hanse Haus GmbH zählt nicht gerade zu den kleinen Playern der Branche. Grund genug, auch diese Firma hier zu listen… nicht zuletzt allerdings auch deshalb, weil ich auch auf einen Baublog eines Hanse Haus-Bauherren gestoßen bin. Der entsprechende Beitrag findet sich hier.

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Nicole und Arne: Endlich ein Carport!


Nicole und Arne sind, was das baubloggen betrifft, eher Exoten: Baublogger, die mit p+p Hausbau bauen bzw. gebaut haben, gibt’s nicht so viele. Das soll natürlich keine Abwertung sein: weder der genannten Firma, die mit Sicherheit schnucklige Häuser baut,  noch des schnuckligen Häuschens der beiden.

Die beiden berichten in ihrem neuesten Beitrag über den Aufbau ihres Carports:

“… Routiniert und ohne größere Probleme hatten die Zimmerer um 15:00 Uhr den Aufbau beendet. Das “Gerippe” stand und zwei riesige Berge Bretter (Dachschalung und Glattkantbretter für die Wände) warteten auf die fleißigen Helfer. …”

Aus dem Nachsatz ist abzuleiten, dass Wände und Dach dann wohl von Freunden und Familie montiert wurden. Wer also fleissige Handwerker bei der Arbeit sehen will, sollte bei den beiden mal vorbeisurfen. Der Carport wurde übrigens von der Firma Schelder Holzbau geliefert und aufgestellt.

Noch aus einem anderen Grund lohnt der Besuch auf Nicoles und Arnes Blog: Die beiden haben im Frühjahr 2009 insgesamt 32 Solarmodule (Suntech Power STP180S-24) mit einer Gesamtleistung von 5,76 kWp auf ihrem Dach installiert. Selbst heute, am 11. November, wurden immerhin knapp 4,6 kWh von den Modulen “geerntet” und damit fast 2 Euro an Einspeisevergütung verdient. Der Link zur – für Solarinteressierte sicher sehr spannenden – Statistik findet sich im Blog (Tip: Startseite oben rechts 😉 )

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Anja und Alex: Wir sind drin ;-)


Anja und Alex hatten am 28. Oktober, also vor zwei Wochen, ihre Hausübergabe und sind erst mal mit Sack und Pack in ihr noch nicht fertig ausgebautes Heim gezogen. Ging nicht anders, die Wohnung war gekündigt. Zweieinhalb Stunden Hausbegehung erbrachten vier Seiten Mängelliste, vor allem mit dem Estrich waren weder der Sachverständige noch Anja und Alex zufrieden.

Leider klemmt es genau beim Estrich immer noch. Den sollte eigentlich der Fliesenleger ausbessern, doch

“… an diese mündliche Zusage fühlt man sich in Nordhorn nicht mehr gebunden. Ob und an welchen Stellen der Estrich begradigt wird, wird das beauftragte Sub-Sub Unternehmen jetzt Ende der Woche selbst vor Ort definieren und nur die Stellen ausbessern, die außerhalb der geltenden DIN Normen liegen. Da die DIN jedoch sehr großzügige Toleranzen für Estrich zulässt, ist zu befürchten, das dies nicht wirklich viele Stellen sein werden. Den Rest werden wir dann wohl mal wieder selbst nachbessern dürfen. …”

Ansonsten der übliche Ärger. Die Telekom hat keine freien Leitungen, und die Küche ist noch nicht komplett. Nichts besonderes also.

Ach ja, auf der Schwäbischen Alb hats zum ersten Mal für diesen Winter geschneit:

“… Beim verlassen des hauses wurde ich daran erinnert, das wir noch ein Angebot für so genannte Schneestopphaken brauchen. Mich hätte nämlich fast eine Dachlawine erwischt. …”

Bei uns im Norden war schon am 04. November Land unter Schnee, das nur mal so am Rande. Denn man tau 😉

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