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BAFA: Förderstopp teilweise aufgehoben


Wie einer Pressemitteilung der Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu entnehmen ist, hat der Deutsche Bundestag die von ihm verhängte qualifizierte Haushaltssperre aufgehoben. Die BAFA ist damit in der Lage, die Förderung von Technologien zur Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien wieder aufzunehmen. Entwarnung für Häuslebauer bedeutet die Aufhebung des Förderstopps allerdings nicht: Mit der Begründung, dass die aktuelle Gesetzeslage ohnehin hinsichtlich erneuerbarer Energien eine Nutzungspflicht nach dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vorschreibe, werden Neubauten nicht mehr gefördert.
Auch der Umfang der förderfähigen Vorhaben wurde gegenüber der bis zum Förderstopp am 03. Mai 2010 geltenden Praxis eingeschränkt: Solarkollektoren zur reinen Trinkwassererwärmung, Technologien mit einer guten Wirtschaftlichkeit wie luftgeführter Pelletöfen, Scheitholzvergaserkessel oder auch weniger effiziente Wärmepumpen werden nicht mehr gefördert.
Altanträge werden in Abhängigkeit von Ihrem Eingang bei der BAFA wie folgt gehandhabt:

  • Eingang bis zum 03. Mai 2010: volle Förderung nach den alten Konditionen
  • Eingang vom 04. Mai 2010 bis zum 11. Juli 2010: Ablehnung, für nach den neuen Förderrichtlinien förderbare Anlagen ist eine erneute Antragstellung möglich und erforderlich.

Die Förderkonditionen sollen bis vorerst Ende 2011 gelten.

[Quellen:
Pressemitteilung der BAFA,
Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 9. Juli 2010]

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KfW: Veränderungen im Kreditprogramm


Nachdem die BAFA aufgrund eines entsprechenden Beschlusses des Deutschen Bundestages die Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen (zumindest) für das laufende Jahr de facto eingestellt hat, kündigt nun auch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Veränderungen in ihren Kreditprogrammen für Häuslebauer an.

Die unter dem Namen “Energieeffizient Bauen” bislang angebotenen Programme 153 und 154 (für Programm 153 darf der künftige Energiebedarf des Hauses nur 70 %, für Programm 154 nur 85 % des gesetzlich vorgeschriebenen Wertes betragen) werden per 01. Juli 2010 in einem einheitlichen Programm zusammengeführt. Die Differenzierung erfolgt künftig nicht mehr über den Zinssatz, sondern über Tilgungszuschüsse. Diese staffeln sich wie folgt:

  • KfW-Effizienzhaus 70 – kein Tilgungszuschuss
  • KfW-Effizienzhaus 55 – 5 % Tilgungszuschuss (maximal 2.500 €)
  • KfW-Effizienzhaus 40 – 10 % Tilgungszuschuss (maximal 5.000 €)

Der Tilgungszuschuss vermindert die zurückzuzahlende Darlehenssumme. Eine Auszahlung des Tilgungszuschusses erfolgt nicht. Die Gutschrift auf die zurückzuzahlende Darlehenssumme erfolgt 3 Monate nach dem Termin der Zins- und/oder Tilgungszahlungen, welcher der Prüfung und Anerkennung der Bestätigung des Sachverständigen über die plangemäße Maßnahmendurchführung durch die KfW folgt.

Hieraus leitet sich ab, dass im Falle eines KfW-Effizienzhauses 40 oder 55 Planung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen verbindlich nachzuweisen sind. Für

Häuser, die nur dem KfW-Effizienzhaus 85 entsprechen, werden ab 01. Juli 2010 nicht mehr gefördert. Schon jetzt hat die KfW die Konditionen für KfW-Effizienzhäuser 85 so verschlechtert, dass die Inanspruchnahme dieses Programms für Bauherren unwirtschaftlich ist: Für einen Kredit  mit zehnjähriger  Zinsbindung verlangt die KfW derzeit (Stand 19. Mai 2010) im Programm 154 einen Zins von 3,8 % nominal. Allerdings bekommt man bei der KfW Baugeld im Programm 124 (Wohneigentumsprogramm) bei zehnjähriger Zinsbindung schon für einen Zins von 3,65 % nominal.

Einer der wesentlichen Vorteile des Programms 153 gegenüber dem auslaufenden Programm 154, nämlich die Möglichkeit von beliebigen Sondertilgungen innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist, wird erhalten bleiben.

Alle Details zum Programm 153 ab dem 01. Juli 2010 finden sich hier.

baublogs.info bedankt sich bei Andreas, der wesentliche Details zu diesem Artikel beigetragen hat. Andreas beschäftigt sich in seinem Blog ebenfalls mit diesem Thema: “Zurückfahren der Förderung des energieeffizienten Hausbaus”

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BAFA: Förderung ab sofort eingestellt


Aufgrund einer vom Deutschen Bundestag verhängten so genannten qualifizierten Haushaltssperre stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen ab sofort ein. Mit sofortiger Wirkung werden weder für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen Investitionszuschüsse gewährt noch neue Förderanträge entgegengenommen. Die für das Jahr 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel sind aufgebraucht, neue Fördermittel stellt der Deutsche Bundestag nicht zur Verfügung. Auch andere Förderprogramme, beispielsweise im Rahmen der Nationalen Klimainitiative, sind vom Förderstopp betroffen.

Für die Häuslebauer heisst dies im Einzelnen:

  • bereits bewilligte Förderungen werden ausgezahlt (teilweise abhängig von der Vorlage eines Verwendungsnachweises),
  • vor dem 04. Mai 2010 eingegangene Förderanträge werden – sofern förderfähig – ausgezahlt, solange das Geld reicht und
  • nach dem 04. Mai 2010 eingegangene Förderanträge sind nicht bewilligungsfähig.

Da allerdings nach Angabe der BAFA die verfügbaren Fördermittel bereits ausgeschöpft sind, dürfte die Wahrscheinlichkeit, dass vor dem Stichtag 04. Mai 2010 eingegangene Förderanträge tatsächlich noch bewilligt und gefördert werden, gegen Null tendieren.

[Quellen:
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
Webseite der BAFA]

Nachtrag: Der Förderstopp wurde zwischenzeitlich teilweise aufgehoben, siehe auch: BAFA: Förderstopp teilweise aufgehoben

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FingerHaus: Eröffnungsfest Musterhaus Kassel


Der hessische Fertighaushersteller FingerHaus präsentiert am 17. und 18. April, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr, sein neues Musterhaus in Kassel mit einem Eröffnungsfest. Das Haus vom Typ Medley 300 B wurde als Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen errichtet. Das Haus wurde erst Mitte Januar 2010 montiert und erhält bundesweit als erstes das begehrte Gütesiegel »Effizienzhaus« der Deutschen Energie Agentur (dena). Gleichzeitig wird das alte Kasseler Musterhaus vom Typ Flair 200 in der Konrad-Adenauer-Straße geschlossen.

Anschrift: 34125 Kassel-Wolfsanger, Kinderwiesenweg 37 (Ecke Triftweg)

[Quelle: FingerHaus]

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Baugeld: Bauzinsen weiterhin auf Tiefstniveau


Nach einer Meldung des Baugeldvermittlers Hypothekendiscount müssen Bauherren und Anschlussfinanzierer mittelfristig mit steigenden Kondititionen rechnen. Die überrascheng guten Konjunkturdaten aus den USA lassen höhere Inflationsraten und damit zu teurere Bauzinsen erwarten. Dazu käme, dass angesichts des optimistischen Trends immer mehr Anleger ihr Kapital aus sicheren Staatsanleihen abziehen und in Aktien umschichten. Das führt dann am so genannten “langen Ende” zu einem Anstieg der langfristigen Bauzinsen.

Überstürzte Hast ist dennoch nicht angesagt. Die Zinsen bleiben zunächst weiterhin auf Tiefstniveau. “Hintergrund ist, dass es noch dauert, bis die US-amerikanischen Daten ihre Wirkung im europäischen Raum entfalten”, sagt Kai Oppel von Hypothekendiscount. Immobilienkredite mit zehn Jahren Zinsbindung kosten durchschnittlich nur rund 3,9 Prozent effektiv, 15-jährige Zinsbindungen kosten 4,5 Prozent. Topanbieter bieten das Baugeld bei HypothekenDiscount in beiden Varianten sogar noch einmal bis zu 0,4 Prozentpunkte billiger an. Damit bewegen sich die Zinsen auf einem Level, das in der 60-jährigen deutschen Nachkriegsgeschichte nur einmal unterboten wurde.

Die Zinswende jedoch rückt näher. Wer überlegt, eine Immobilie zu kaufen oder wer demnächst eine Anschlussfinanzierung benötigt, dem rät Kai Oppel, die aktuell günstigen Konditionen für mindestens 15 Jahre festzuschreiben: “Im Durchschnitt waren die Zinsen während der vergangenen 50 Jahre etwa zwei Prozentpunkte teurer als jetzt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Zinssatz auch langfristig deutlich über dem aktuellen bewegt”.

[Quelle: Hypothekendiscount]

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Gewinn mit bösen Folgen: Das Alptraumhaus


Bei einem Gewinnspiel des Boulevardblattes “Berliner Kurier” haben Sandra und Oliver ein Massivfertighaus der in Oranienburg bei Berlin ansässigen privileg Massivhaus AG & Co. KG. Wie aus dem Traumhaus ein Alptraumhaus wurde, darüber berichtet SPON in einem lesenswerten Artikel.

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BoKlok: Erstes Musterhaus in Deutschland eröffnet


Im Marketinghype rund um die unter dem Namen Boklok vertriebenen Bien-Zenker-Fertighäuser wurde die nächste Stufe gezündet: Das erste Musterhaus von Boklok steht seit dem 03. März 2010 auf dem Parkplatz der IKEA-Filiale in Hofheim-Wallau zur Besichtigung bereit.

Nachdem mehrere Standorte im Gespräch waren, wird IKEA mit Boklok nun zunächst an zwei Orten im Ballungsraum Rhein-Main an den Start gehen:

  • in Wiesbaden-Auringen im Baugebiet “Auf den Erlen” und
  • in Offenbach-Waldheim im Baugebiet “An den Eichen”.

Gebaut werden sollen die Typenhäuser IMMELN mit 102 Quadratmeter Wohnfläche (WI: ab 248.500 €, OF ab 231.500 €) sowie FRYKEN mit 84 Quadratmetern (WI: 198.500 €, OF: 179.500 €). In Offenbach entstehen zusätzlich noch Eigentumswohnungen. Nach Angaben von Boklok verstehen sich alle Preise inklusive Grundstück, Anschlusskosten, Stellplatz und Außenanlage. Den Rest des Eintrags lesen. »

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