Exklusiv Haus AG: Insolvenzverfahren eröffnet


Über das Vermögen der Exklusiv Haus AG, Büren, ist am 27. April 2010 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Eröffnung erfolgte aufgrund entsprechender Anträge zweier Gläubiger von Ende Januar 2010 bzw. Februar 2010. Zum Insolvenzverwalter wurde Dipl. Kfm. Klaus Knetter bestimmt (Kontakt: Otto-Brenner-Straße 186, 33604 Bielefeld, Telefon: (0521) 96623300, Fax: (0521) 96623310).

Insolvenzgläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 02. Juni 2010 dem Insolvenzverwalter zu melden. Ebenso sind die Gläubiger aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen.

Die Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin) und der Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin) sind für Freitag, 25. Juni 2010, 10:30 Uhr, im Gebäude des Amtsgerichts Paderborn terminiert.

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Melanie und Thorsten: Hochbetrieb


Melanie und Thorsten bauen mit Fertighaus Weiss. Auf ihrer Baustelle herrscht im Moment Hochbetrieb, wie ihrem Blog leicht zu entnehmen ist. Am 08. April 2010 wurde ihr Haus gestellt, und seither herrscht reges Treiben auf ihrer Baustelle.

“… Ab morgen wird es wieder rund gehen. …”

Das war am Sonntag. Die anschliessende To-Do-Liste las sich recht anspruchsvoll. Auch eine Erwartungshaltung schien zu bestehen:

“… Wir sind gespannt, wie unser Haus mit Putz und ohne Gerüst aussehen wird. …”

Schaun mer mal 😉

“… Sogar die Heizung stand im Laufe des Nachmittags schon im Keller. Ging ruck-zuck. …”

Warum auch nicht, es gibt deutsche Handwerker, die ihr Fach verstehen. Irgendwann fiel ebenjenen dann auch noch auf, dass die zugehörige Lüftungsanlage im Keller zwei Zuluftöffnungen benötigt… aber nur eine vorhanden war. Was macht der deutsche Handwerker in einem solchen Fall? Richtig… was nicht passt, wird passend gemacht!

“… Heute Nachmittag wurde dann erstmal eine Kernbohrung vorgenommen. …”

Passt scho. Jetzt jedenfalls 😉 Auch das Gerüst ist mittlerweile demontiert, die Arbeiten am Putz sind erledigt. Und?

“… Jetzt kann man unser Haus richtig gut sehen. …”

Uuuuuund??????

“… Mit dem gelblichen Aussenputz sieht es richtig gut aus. Mir gefällt´s. …”

Dann isses auch richtig 🙂 Prima! Andere Bauherren in Neublogsdorf sind da noch voller Spannung. Jasmin und Alex, FingerHaus-Bauherren, sehen mit etwas Bangen dem Tag entgegen, an dem ihre Hütte erröten wird. Sie haben sich nämlich anhand einer Farbkarte für einen ganz speziellen Rotton entschieden:

“… Alle Mitleser dürfen uns jetzt schonmal anfangen die Daumen zu drücken, dass der Farbton passt! …”

Zum Daumendrücken bitte ab ins Blog von Jasmin und Alex 😉

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Sandra und Thorsten: Solvency II


Sandra und Thorsten bauen mit Bodenseehaus. Ein aktueller Beitrag in ihrem Blog ist mit dem Titel “Solvency II” überschrieben. “Solvency II” ist, so lernen wir im Blog, ein Projekt unserer geliebten Europäischen Union zur Beurteilung der Solvenz von Versicherungsunternehmen. Solvenz wiederum, um das Ganze begrifflich mal einzudeutschen, ist das Gegenteil vo Insolvenz. Soweit klar? Solvent ist, wer zahlen kann, wer insolvent ist… ist schlicht pleite 😛 So wie Griechenland etwa, aber deren Kasse bessern Autor und Leser dieses Blogs ja demnächst fleissig auf 😀

Sandra und Thorsten waren letztens in Mannheim im Fertighauscenter zu Besuch. Selbiges hatte sich zwecks frühlingbedingten Ergrünens und Erblühens um einiges verändert. Und nicht nur das…

“… Auch verändert hat sich, dass es nun keine 2 Häuser mehr gibt, die von Bodenseehaus verwendet werden, sondern nur noch eines. …”

Auf dem zweiten bis vor einigen Wochen von Bodenseehaus belegten Standplatz hat sich nun Scanhaus breitgemacht. Parallel dazu berichten Alex und Torsten:

“… die neuen “Hausherren” berichten uns, dass vor ca. 5-6 Wochen dieser Wechsel stattgefunden hat, also zeitgleich mit der ersten Fassung des Schlussbesprechungsprotokolls und der Erkenntnis, was gerade noch drin war ist nun draußen – was gestern noch Leistung des Bauträgers wird nun fremd vergeben. …”

Wenn ich das Blog der beiden richtig interpretiere, geht es seit Monaten nicht voran… nun könnte man die Frage stellen, warum der Beitrag der beiden just mit dem Titel “Solvency II” überschrieben wurde…

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Neublogsdorf und das Finanzielle


In diesem Beitrag geht es nicht um die Finanzierung dieses Blogs… 😉 dieses Blog ist unverändert *just for fun*.

Beim Hausbau ist die Finanzierung die wichtigste Randbedingung überhaupt, die es zu klären gilt. Marion und Markus, die in der Eifel mit FingerHaus gebaut haben, widmen in diesem Zusammenhang dem selten diskutierten Fremdwährungsdarlehen einen eigenen Beitrag in ihrem Blog. Das sie das tun, ist aus zwei Gründen ungewöhnlich: Zum Einen spielt dieses Thema bei der Finanzierungsberatung (der Autor dieses Blogs spricht hier nicht nur mit der Erfahrung der vielen von ihm verfolgten Baublogs, sonder auch aus eigener Kenntnis) eigentlich keine Rolle. Zum Anderen taucht das Thema Fremdwährungsdarlehen, wenn überhaupt, üblicherweise in Blogs aus dem süddeutschen Raum auf. Dort liegt die gute alte Schweiz ja direkt vor der Haustüre.

“… Wir Deutschen gehören ja zum Sicherheitsdenkenden- und liebenden Volk. …”

Und finanzieren daher mit Eigenkapital, Annuitätendarlehen und Bausparvertrag. Wer energieoptimiert baut und der von der Bundesregierung für alle möglichen Zwecke missbrauchten KfW traut, bezieht eventuell ein KfW-Darlehen mit ein.

Gegenwärtig kann man sich offenbar im Schweizer Franken günstiger verschulden als in Euro. Das macht es attraktiv, einen Teil der Baufinanzierung in Schweizer Franken zu realisieren. Der Rest ist dann ein Rechenexempel von Zins und Währungskurs, das Marion und Markus in ihrem Beitrag mit konkreten Zahlen durchexerzieren.

“… Um den Punkt zu bestimmen, bei dem der Kursrückgang den Zinsvorteil kompensiert/ausgleicht, berechnet man den Break-Even-Kurs. Dies ist der Kurs, bei dem eine Währungsfinanzierung die gleichen Kosten verursacht, wie eine EUR-Finanzierung. Dafür gibt es dann die Hausbank, die sich hoffentlich gut mit diesem Thema auskennt… 🙂 …”

Hoffentlich 😉

Letzten Endes ist so ein Fremdwährungsdarlehen immer eine Wette auf die Zukunft. Im konkreten Fall auf einen starken Euro (die der Autor dieses Blogs derzeit unter keinen Umständen halten würde). So ein Fremdwährungsdarlehen empfiehlt sich also nur für kurze Laufzeiten oder Finanzierungen mit variablem Zins. Dass der Darlehensnehmer in diesem Fall den Zins- und Währungsmarkt aktiv beobachten sollte, versteht sich.

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Anne und Olli: Die schönste Bodenplatte der Welt


Anne und Olli bauen mit Kanada-Haus und melden in ihrem Blog:

“… Platte fertig! …”

Für die Bodenplatte von Anne und Olli wurden 27 Kubikmeter Beton verbaut, was gut dem Inhalt von drei Betonmischern entspricht. Mit der Arbeit sind Anne und Olli voll und ganz zufrieden:

“… Gut haben die Jungs das gemacht. …”

Die Jungs haben offenbar nicht nur gut, sondern auch ziemlich fix gearbeitet:

“… Die ganze Aktion dauerte vielleicht 45 Minuten, bis alle drei Mischer entladen waren. …”

Noch eins obendrauf? Auch der Beton ist von der schnellen Sorte:

“… Zu meiner Verwunderung teilten sie mir überdies noch mit, dass morgen früh die Verschalung bereits abgenommen wird, um seitlich zu verputzen. Hmm, ob das dann schon fest ist? …”

Ist er, keine Sorge. Mindestens so fest jedenfalls, dass die Schalung abgenommen werden kann und die Bodenplatte trotzdem nicht wie ein Pudding in die Breite geht. Es sei denn, der Betonmischmensch im Betonwerk hätte beim Impfen des Betons den falschen Hebel erwischt 😛

Ach ja… warum eigentlich der anmassende Titel dieses Beitrages hier?

“… wird sicher die beste Bodenplatte der Welt 😉 …”

Wird es. Ganz sicher. Und nun gehen wir in unsere kleine weich gepolsterte Zelle zurück…………… 😀

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Bodengutachten in Neublogsdorf


Hanna und Tobi bauen mit FingerHaus. Unter ihr FingerHaus kommt ein Keller, und deswegen ist ein Bodengutachten sozusagen Pflicht:

“… Ich hoffe nicht, dass wir Grundwassser haben, denn sonst benötigen wir eine Weisse Wanne beim Keller, was natürlich mit Mehrkosten in Verbindung steht. Aber warten wir es mal ab. …”

Genau. Und trinken wir Tee. Und danach…

“… Anschließend haben wir (Hanna und Ich) die Grobabsteckung selbst vorgenommen da, am Dienstag der Geologe kommt und seine Bodenuntersuchung durchführt. …”

Baublogs.info drückt derweil die Daumen. Ein Foto der Grobabsteckung gibt es im Blog.

Auch Andreas, der ohne Fertighausfirma sein eigenes Fertighaus baut, plant einen Keller. In seinem Blog weist Andreas darauf hin, dass ein Bodengutachten nicht nur für die Beurteilung der hydrogeologischen Verhältnisse wichtig ist. Für die Berechnung der Statik muss bekannt sein, welche Tragfähigkeit der Boden besitzt:

“… Für nachbarschaftliche Grundstücke, die bereits bebaut sind, gab es zwar bereits Erfahrungen mit der Bodenbeschaffenheit, der Statiker kann diese aber nicht zur Grundlage seiner Berechnung machen und würde, wenn kein eigenes Bodengutachten vorliegt, einen Sicherheitswert nehmen – möglicherweise ist er durch Gesetze oder Verordnungen auch dazu gezwungen. …”

Noch ein Aspekt: Ist der Boden hinreichend tragfähig, muss weniger Stahl in die Bodenplatte eingebracht werden. Das spart kräftig, und das Bodengutachten hätte sich in diesem Falle sozusagen selbst finanziert.

“… Das Bodengutachten ist letzten Freitag eingetroffen und bot keine Überraschungen. Der Boden hat die erwartete gute Tragfähigkeit. …”

Prima. Hoffen wir, dass Hanna und Tobi einen ähnlichen Bescheid bekommen.

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Jenny und Marcel: Geothermie


Jenny und Marcel bauen in Fronhoven mit ProHaus. In einigen aktuellen Beiträgen in ihrem Blog beschäftigen sich die beiden mit der Geothermie. Die Überlegung, für Heizung auf Geothermie zu setzen, hat handfeste Gründe:

“… Gas liegt in Fronhoven nicht, Öl oder Pellets wollen wir nicht, also bleibt nur noch Wärmetauscher oder Erdwärme bzw. Geotherme. …”

Allerdings – der eine oder andere Leser wird sich erinnern – liegt der Bauplatz am Rande eines verfüllten Braunkohletagebaus im Aachener Revier. Mit dem Tagebau selbst wurden die gewachsenen geologischen und hydogeologischen Strukturen im weiten Umkreis allerdings nachhaltig gestört, auch ein Verfüllen des Tagesbaus kann diese Strukturen nicht restaurieren:

“… Dadurch, das wir ja soooo nahe an der Abbaukante des ehemaligen Tagebaus Zukunft bauen wollen, könnte es sein, dass eine Geotherme dort gar nicht möglich ist. …”

Hoffnungsvoll liessen sich Jenny und Marcel ein Angebot erstellen, mit dem sie allerdings gar nicht zufrieden waren:

“… Nach dem Angebot der Firma GeothermieBohrer aus Düsseldorf würde unser Bohrvorhaben in Fronhoven für unser Grundstück knapp 15.000,– € inkl. Mwst und Anschlussarbeiten kosten. …”

Und damit mal eben schlappe 6.000 Euro mehr als kalkuliert. Kein Pappenstiel. Ein Hinweis eines Bloglesers (man sieht, dass baubloggen durchaus nutzbringend sein kann 😉 ) brachte sie dann zu der Webseite www.geothermie.nrw.de. Diese liefert, betrieben vom staatlichen Geologischen Dienst NRW, für Standorte in Nordrhein-Westfalen Abschätzungen zur geothermischen Ergiebigkeit des Standortes.

Eine Abfrage bei geothermie.nrw.de brachte dann schnell Licht ins Dunkel:

“… Das für diesen Standort abgefragte geothermische Potenzial liegt bei einer betrachteten Tiefe bis 100 m im unteren Bereich einer effizienten Nutzung….”

Die Frage, warum das Angebot für die Tiefenbohrung so viel teurer als geplant war und auch gleich drei statt nur zwei Bohrungen abgeteuft werden sollen, hatte sich damit beantwortet. Ob sich Jenny und Marcel doch für Erdwärme entscheiden, wissen wir heute noch nicht. Interessenten bemühen sich dazu bitte regelmässig in das Blog der beiden… oder zu baublogs.info 😉

Kleine Anmerkung am Rande: Als ein Entscheidungkriterium pro Geothermie führen die beiden an:

“… Zum einen tut man was Gutes für die Umwelt, da man vor Ort NULL Kohlenmonoxid erzeugt …”

Also… mein Strom kommt mal immer direkt aus der Steckdose 😛

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