Rund um Dächer in Neublogsdorf


Dächer sind kein triviales Thema. Bei manch einem ist das Dach sogar ein Sargnagel für das Bauprojekt an sich, wie Peggy und Matthias, Weber-Haus-Bauherren, in ihrem Blog berichtet haben (baublogs.info berichtete). Ganz konkret war für das zuständige Amt die Farbe des Daches Stein des Anstosses.

Ähnliche Erfahrungen sammeln derzeit Anja und Mario, die mit FingerHaus bauen. In ihrem Blog schreiben sie:

“… Bei der Bemusterung haben wir uns für ein helles Grau (ähnlich Alu natur) entschieden. Auf Nachfrage bei der Gemeinde, ob diese Farbe zulässig ist (das Pultdachgebäude auf der anderen Straßenseite hat ein graues Dach), gab man sich zurückhaltend. …”

Und verwies auf eine Entscheidung des Ortschaftsrates höchstpersönlich. Womit sich gewählte Volksvertreter heutzutage herumschlagen… wichtigere Probleme hat der Ortschaftsrat gerade nicht zu lösen?

Natalie und Claudio, die auch mit FingerHaus bauen, kümmern derlei Petitessen nicht mehr. Ihr Dach ist drauf. Im Blog gibt’s dazu zwar keinen Text, dafür aber zwei Fotos zur Ansicht. Schmuck! Nicht jedes Dach muss rot sein, liebe Ortschaftsratsrumsitzer 😛

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Peggy und Matthias: Bauprojekt mit WeberHaus abgebrochen


Peggy und Matthias wollten mit Weber-Haus bauen. Das Bauvorhaben schien allerdings unter keinem guten Stern zu stehen. Schon im September 2009 berichteten die beiden in ihrem Blog über das Bodengutachten:

“… Der Boden war bis ca 1,60 m Tiefe nicht tragfähig. Ein kompletter Bodenaustausch bis zu dieser Tiefe wurde empfohlen – und das nicht nur für das Haus, sondern auch für den Anbau, der Garage, Büro und Sauna beherbergen sollte. …”

Die beiden bauen in der Peeneniederung… auch als Amazonas des Nordens bekannt. Will sagen: das ist geologisch sicher keine ganz einfache Gegend. Möglicherweise hätten Peggy und Matthias schon damals die Notbremse ziehen sollen, doch…

“… Nach wie vor waren wir in dieses Dorf verliebt. Das Grundstück war perfekt für uns und vereinigte alles in sich, was wir gesucht haben. …”

Liebe macht manchmal blind, und nicht immer wird Liebe erwidert. Peggy und Matthias hatten genaue Vorstellungen von ihrem Traumhaus: eine rötliche warme Fassade sollte von einem anthrazitfarbenen Dach kontrastiert werden. Die Satzung des Ortes allerdings sah nur Dächer in Rottönen vor:

“… Einziger Lichtblick: Die Kirche hatte ein anthrazitfarbenes Dach. …”

Das Kirchendach war dann aber kein Maßstab für die Entscheidung des Amtes.

“… Bereits beim Einreichen des Bauantrags meinte unsere Sachbearbeiterin vom Bauamt, dass das letzte Wort zur Dachfarbe noch nicht gesprochen sei. Wir sollten noch einmal einen Antrag auf Abweichung stellen und diesen an das Bauamt schicken. Dem Wort und Willen der Gemeinde werde aber Bedeutung beigemessen, es sich also eher um eine Formsache handele. …”

Die Gemeinde selbst sah kein Problem im anthrazitfarbenen Dach, das zuständige Bauamt des Amtes Waren Seenlandschaft allerdings schon. Das Amt liess dann erst einmal die Frist nach LBO nahezu vollends verstreichen, um sodann dem Bauherren in spe mitzuteilen, dass die Gemeinde erstens gar nicht zuständig sei und zweitens ein Ermessen überhaupt nicht ausüben dürfe… Satzung sei schliesslich Satzung! (baublogs.info berichtete)

Trotz eines Krisengespräches unter Beteiligung der Landrätin war und ist eine Lösung des Dachfarbenproblems nicht in Sicht. Logische Konsequenz:

“… Wir haben diese Woche das Bauvorhaben abgebrochen und den Weberhaus-Werksvertrag gekündigt. …”

Auch andere Gründe scheinen eine Rolle gespielt zu haben, denn Peggy und Matthias berichten im Blog von

“… Fehlkalkulationen unseres Architekten und damit verbundene Kostenexplosionen. …”

Details nennen die beiden nicht, doch sie kündigen einen umfangreichen Erfahrungsbericht zum Thema “Bauen mit Weber-Haus” an. Es lohnt sich also, ab und an mal im Blog von Peggy und Matthias vorbeizuschauen. Oder natürlich hier, bei baublogs.info 😉

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Astrid und Sebastian: Jetzt wird gebaut… endlich!


Astrid und Sebastian bauen in Berlin mit Dammann-Haus.

baublogs.info: Stellt Euch doch bitte einmal kurz vor. Die Leser von baublogs.info interessiert sicher, wer denn da baubloggt.

Antwort “… Wir, eine vierköpfige Familie aus der Ikeageneration – bestehend aus einem Versorger, einer Managerin und 2,5 Jahre alten Zwillingen […] bauen unser eigenes kleines freigeplantes Kfw55 Holz-Häuschen (Holzrahmenbauweise mit Zellulosedämmung) in Berlin mit der Firma Dammann-Haus aus Wohnste. …”

baublogs.info: In das Haus zieht sicher auch Euer Stubentiger mit ein. Warum habt Ihr Euch für ein eigenes Haus entschieden?

Antwort: “… Nachdem schon nach einigen langanhaltenden Träumereien der Entschluß zu einem “Fertighaus” stand, wurde dann auch im November 2008 ein schöner Entwurf beim stöbern bei Fertighaus.de gefunden. So sollte es sein… nur brauchten wir etwas mehr Platz um eine evtl. werdende Großfamilie unterbekommen. …”

baublogs.info: Dammann-Haus ist ja nun nicht gerade einer der Branchenriesen und fällt auch nicht durch üppiges Marketing auf. Wiese ist Eure Wahl gerade auf Dammann-Haus gefallen?

Antwort: “… Durch Google entdeckte ich dann auch Dammann-Haus, nachdem der erste preisliche Entwurf einer Firma im Süden dieses Landes unsere Vorstellungen bei weitem übertraf… Ganz unbefangen blätterten wir im erhaltenen Dammann-Katalog. Der erste Eindruck den der Katalog machte war vielversprechend. Wer ein Hochglanzmagazin wie Weber, Schwörer und Co. erwartet wird enttäuscht sein… dieser Katalog von Dammann-Haus hatte “Seele”, … und erklärt auch für Laien alle wichtigen Details zum Holzhausbau. …”

baublogs.info: Ich hoffe, Ihr habt Euch auch bei baublogs.info informiert… Ihr baut in Berlin. Grosse Stadt, grosse Verwaltung, grosse Probleme? Wie seid Ihr mit den Ämtern zufrieden? Dienstleister am Bürger?

Antwort: “… da konnte einem die Lust aufs Bauen schon fast vergehen… “

baublogs.info: Das klingt nicht gut. Welchen Rat gebt ihr anderen Bauherren, die ähnliche Probleme wie Ihr mit den Ämtern haben?

Antwort: “… dabei aber ganz wichtig: Vor Wut kochend dennoch souverän und gefasst bleiben, ohne ausfallend zu werden und nach dem Vorgesetzten zu brüllen… um den Bau nicht komplett zu gefährden… “

baublogs.info: Wie ist der aktuelle Stand Eures Bauprojektes?

Antwort: “… Tja, was sollen wir dazu sagen… bauen im Winter ist eh tendenziell schlecht, aber das gerade ausgerechnet dieses Jahr der Winter so laaaang und hart ist….??? … Pech… “

baublogs.info: Danke, das war die allgemeine Einschätzung. Und die konkrete?

Antwort: “… Es sei für alle Leser & Fans unseres Blogs schonmal optimistisch geplant: Am Freitag den 16.04.2010 ab 17 Uhr findet unser Richtfest statt! Wer kommen kann und mag darf dies gerne tun! 🙂 …”

baublogs.info: Bleibt nur, Euch wunderschönes Wetter zu wünschen. Danke für Eure Geduld.

Anmerkung: Das Gespräch hat so selbstredend nie stattgefunden. Alle Antworten von Astrid und Sebastian sind Zitate aus ihrem Blog: “Jetzt wird gebaut… endlich!”.

Das Baublog der beiden und andere Baublogs von Dammann-Haus-Bauherren findet ihr hier.

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Baublogs.info geht ins lange Wochenende


Über das Wochenende wird es keine Aktualisierungen geben. Wir gönnen uns eine kurze Auszeit vom Alltag und sammeln Kräfte… Nach dem Wochenende ist baublogs.info wieder für Euch da.

Bis dahin… Ein schönes Wochenende!

P.S. Falls Ihr Euch für alles rund um den Vulkanausbruch auf Island interessiert: Christian ist vor Ort und bloggt (“Island-Blog: Neues aus Atlantik-West”) über Island… was den Vulkanausbruch derzeit einschliesst. Bessere und aktuellere Informationen (und noch dazu auf deutscher Sprache) findet ihr vermutlich nirgendwo im Netz.

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Kathleen und Ringo: Toi Toi & Dixi


Kathleen und Ringo haben mit ProHaus gebaut. In ihrem Blog bewerten sie seit einigen Wochen in einzelnen Beiträgen ihre Partner, mit denen sie gemeinsam das Projekt Hausbau durchgezogen haben… da kommen schon einige Bewertungen zusammen.

Ein wichtiges Thema, das sich in vielen Bau- und Leistungsbeschreibungen mit dem schönen Wort *bauseits* versehen findet, ist das Thema Baustellentoilette. Allerorten liest man etwas über Handwerker oder über die Jungs mit der Mützen, über Baustellentoiletten hingegen wird wenig geblogt. Kathleen und Ringo trauen sich trotzdem 😛

“… In Sachen Baustellentoilleten gibt es leider nicht so viel Auswahl …”

So isses. Erstaunlicherweise waren die beiden mit ihrem Dienstleister dennoch zufrieden, Preis und Service schienen ok. Fünf Bewertungshäuser sind Höchstnote bei Kathleen und Ringo 🙂

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FingerHaus: Eröffnungsfest Musterhaus Kassel


Der hessische Fertighaushersteller FingerHaus präsentiert am 17. und 18. April, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr, sein neues Musterhaus in Kassel mit einem Eröffnungsfest. Das Haus vom Typ Medley 300 B wurde als Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen errichtet. Das Haus wurde erst Mitte Januar 2010 montiert und erhält bundesweit als erstes das begehrte Gütesiegel »Effizienzhaus« der Deutschen Energie Agentur (dena). Gleichzeitig wird das alte Kasseler Musterhaus vom Typ Flair 200 in der Konrad-Adenauer-Straße geschlossen.

Anschrift: 34125 Kassel-Wolfsanger, Kinderwiesenweg 37 (Ecke Triftweg)

[Quelle: FingerHaus]

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Nadja und Christoph: Fam. Osieka baut mit Zeit…


Nadja und Christoph haben mit Danwood gebaut. Ihrem Blog haben sie den etwas sperrigen Namen: “Fam. Osieka baut mit Zeit, Hindernissen, Eigenleistung und viel Liebe Ihr Häusle” verpasst… der passt leider nicht in die Überschrift, sorry 😉

Also: Nadja und Christoph haben in Karsau in Südbaden unweit der Schweizer Grenze ein Danwood Point 150 Plus mit Keller gebaut. Die Frage, warum sie sich für ein Fertighaus entschieden haben, beantworten sie in ihrem Blog:

“… Wir haben uns dazu entschieden unser Haus mit einer Fertigfirma zu bauen. Wir haben uns sicher mehr als 10 Firmen angeschaut und es waren auch wirklich schöne Häuser dabei […]. Oft wurden Zusatzkosten verschwiegen und nur die Hauskosten also ohne Keller bzw. Bodenplatte genannt. …”

Bei Danwood hatte sie das Gefühl, gut und kompetent beraten worden zu sein. Natürlich lief auch das Bauvorhaben von Nadja und Christoph nicht ohne ungeplante Mehrkosten ab… Details stehen im Blog.

Bemerkenswert finde ich, dass die Stadt Rheinfelden ihre Bürger und Steuerzahler ganz ungeniert und ganz heftig ausnimmt. In der Kostenübersicht der beiden findet sich nämlich ein Posten

“… 1800€ Überfahrtrecht ( Unsere Einfahrt liegt leider auf dem Städtischen Grundstück und das wir auf unser Grundstück kommen mussten wir 1800Euro an die Stadt Rheinfelden bezahlen und somit dürfen wir ein Leben lang drüber fahren) …”

Man sollte meinen, die Stadt sollte früh über jeden Steuerzahler sein, der nicht über den Rhein in die Schweiz flieht… weit gefehlt.

Auch Danwood hat sich während der Planungsphase nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Irgendwie, keiner weiss warum, kam Danwood der für das Projekt von Nadja und Christoph verantwortliche Architekt abhanden. Viel von der Arbeit, die der Architekt an sich leisten sollte, ruhte nun auf den Schultern der beiden. Beispiel:

“… Alles was sonst eigentlich der Architekt macht wie: Wände versetzen, Planungsunterstützung usw… haben wir meist selbst oder mit Hilfe der Familie geplant. …”

Schräg, oder?

“… Ich finde es einfach Schade, es wäre sicher kein großer Aufwand gewesen uns einen anderen Architekten wenigstens für Fragen zur Verfügung zu stellen aber sicher hätte dies Danwood dann extra gekostet…”

Vielleicht hätte man den Werkvertrag schlicht kritisch dahingehend prüfen sollen, ob Architektenleistungen nicht vereinbart waren. Dass diese *bauseits* erbracht werden, empfinde ich schon… hm… als äußerst ungewöhnlich.

Das Haus wurde Ende Juni 2009 gestellt. Verständigungsprobleme mit der polnischen Montagekolonne? Keine Spur!

“… Morgens um halb 7 waren alle da, natürlich haben Sie erst mal einen Kawa (Kaffe) bekommen. Ich habe mehr Polnisch geredet als Christoph […]  😉 Mein Polnisch reicht halt nicht aus aber manche können bissle Deutsch. …”

Dass da Bauleute von auswärts geschafft haben, blieb in deutschen Amtsstuben nicht verborgen:

“… gestern war der Zoll bei uns und hat alle kontrolliert. Der Christoph hat blöd geschaut als sie gesagt haben: ,,von Ihnen auch die Arbeitsgenehmigung und Ausweis” HAHA ich bin der Bauherr. …”

Offenbar hat sich Christoph doch dazu durchgerungen, polnisch zu schwätzen 😉

Das Budget der beiden war knapp bemessen, und so mussten die beiden vieles (und ich meine: wirklich vieles!) in Eigenleistung erbringen. Eingezogen sind Nadja und Christoph dennoch schon im August: Respekt! Wie das Haus im Anschluss Woche für Woche wohnlicher und schöner wurde, könnt ihr sehr schön im wirklich schönen Blog der beiden nachlesen… es wird – April 2010 – immer noch aktuell gehalten. Danke!

Das Blog von Nadja und Christoph “Fam. Osieka baut mit Zeit, Hindernissen, Eigenleistung und viel Liebe Ihr Häusle” ist einen Besuch mehr als wert: es gibt eine Menge zu lesen und zu schauen.

Das Blog der beiden und andere Baublogs von Danwood-Bauherren findet ihr hier.

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