Terrassenbau


Was gibt es schöneres, als in der warmen Frühlingssonne auf der Terrasse vor dem eigenen Haus zu sitzen und gemütlich ein Schälchen Heeßen zu schlürfen? Vor den Genuss auf der Terrasse haben die Baugötter allerdings die Errichtung derselben gesetzt. Kein Wunder, dass sich die Baublogs auch mit diesem Thema beschäftigen.

Claudia und Jörg haben mit Weber-Haus ein Fertighaus (oder zwei 😉 ) gebaut. In der Garage lagern sie die Bretter für ihr Holzdeck, erfährt man im Blog der beiden:

“… …schön wenn man so eine große Garage hat!!!! …”

Einige Foto illustrieren den Arbeitsablauf:

“… Nachdem die Dielen zugesägt sind, werden Sie auf der späteren Unterseite und den Seiten geölt, die Stirnseiten werden mit Hirnholzversiegelung behandelt. …”

Wer – so wie der Autor dieses Blogs – beim Begriff “Hirnholz” nur leicht verständnislos schaut, möge sich – wie der Autor des Blogs – schlicht bei Wikipedia belesen. Weiter im Text.

“… Kurz vor 21:00 Uhr dann noch der finale Anstrich auf der Oberseite […].  Auf dem Foto sieht’s nicht annähernd so gut aus wie in echt! …”

Ganz vorurteilsfrei: Auch auf den Fotos sieht das nicht wirklich schlecht aus 😉 Bleibt anzumerken, dass bei Claudia und Jörg längst verschüttet geglaubte Gefühle aufkeimen…

“… auch wenn wir uns derzeit Abends eher wieder fühlen wie vor 2 Jahren in der Bauphase :-)…”

Frei nach einem bekannten Werbespruch: Es gibt immer was zu tun.

Das Fertighaus von Thommy und Wonny stammt von Dammann-Haus. In ihrem Blog schwärmen sie über einen Traum aus Bangkirai.

“… Auf knapp 45 Quadratmetern finden sich nun genug Platz für Tisch, Sonnenschirm, Sonnenliegen und AquaPlay-Bahn. …”

Die beiden haben die Arbeit vom Fachmann erledigen lassen, stolz und zufrieden können sie aber dennoch sein, meine ich. Die Terrasse haben sie über Eck angelegt…

“…Über den Winkel haben wir nun sowohl ein sonniges Frühstücks-Plätzchen, als auch nachmittags und abends Sonne. Nett! …”

Nett schaut es in der Tat aus. Hatte ich erwähnt, dass es auch bei Thommy und Wonny einige Fotos zu sehen gibt?

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Die Post kommt…


Einer der Momente, die einem so richtig bewusst werden lassen, dass man irgendwann das Domizil – vermutlich und hoffentlich für längere Zeit, vielleicht auch für immer – wechseln wird, ist die erste Postzustellung in das neue Haus. Hierüber war in den letzten Tagen in gleich mehreren Blogs zu lesen. Bemerkenswert übrigens, dass es sich sämtlich um FingerHaus-Blogs handelt… man könnte glatt meinen, die Jungs hätten sich abgesprochen 😉

Claudia und Björn bauen ein Flair 200 und berichten in ihrem Blog:

“… Als ich am Montag unsere Haustür aufgeschlossen habe, musste ich erstmal staunen. Da lag in unserem neuen Heim doch direkt schon Post auf dem Fußboden. Ich weiß zwar nicht wie der Briefträger es geschafft hat, die ins Haus zu befördern […], aber ich hab mich gefreut. …”

Die Freude war nicht von langer Dauer, so viel sei an dieser Stelle vorweggenommen. Alle eifrigen Briefträger, die frei Rohbau zustellen, mögen sich allerdings – geht es nach Claudia und Björn – eines ins Gedächtnis rufen:

“… tja, nur Schade, dass unter der Adresse nur der Rohbau steht und natürlich noch kein Briefkasten da ist. Die Rechnung muss also verloren gegangen sein. …”

Für alle, die gerade keine Muße haben, die ganze Geschichte im Blog der beiden nachzulesen, sei an dieser Stelle noch angeführt, dass Claudia und Björn selbstredend zwei ehrliche Häute sind.

Ilona und Ralf, sie bauen ein Aveo 411,  bekamen in den letzten Tagen ebenfalls die erste Post:

“… Und auch noch von Fingerhaus – eine Glückwunschkarte zum Geburtstag 🙂 Diese steckte an der Tür, denn einen Briefkasten besitzen wir noch nicht. …”

Ob hier ein eifriger Briefträger frei Haustür zugestellt hat, wird im Blog nicht überliefert. Vielleicht war ja auch nur der FingerHaus-Bauleiter als Postillion tätig. [Nachtrag: Ilona hat extra nachgesehen, es WAR ein eifriger Briefträger 😀]

Das berühmte Vögelchen, was Kreativität bei der Postzustellung angeht, hat allerdings der Briefträger bei Christina und Christian abgeschossen. Die beiden bauen ein Vio 211 und schreiben in ihrem Blog:

“… Eben rief mich von der Baustelle noch einer der beiden Ingenieure an, die den Bau begleiten und sagte mir, der Postbote wollte einen Brief zustellen. Mangels eines Briefkastens […]  hat er ihn in den Baustromverteiler zugestellt 🙂 …”

Naja… eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Briefkasten ist so einem Baustronmverteiler gewiss nicht abzusprechen… vielleicht zapfen die beiden ja Yellow Baustrom?

“… Bin mal gespannt, was es ist, ich gehe aber von einer Rechnung aus… “

Sollte der Brief von FingerHaus sein, ist das gut möglich. Glückwunschkarten lässt FingerHaus nämlich immer an die Haustür zustellen 😉

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Sven: Besichtigungstermin


Sven baut sein Fertighaus ganz ohne klassische Fertighausfirma, statt dessen mit Unterstützung eines Architekten. Immer wieder ist sein Blog einen Blick wert. Irgendwie ist es allerdings auch langweilig… alles läuft nach Plan ;-):

“… Bei dem Tempo sollte die Arbeit schnell erledigt sein. Die Wände wären dann alle vorbereitet, um Wasser-, Strom-, Lüftungs- und Heizungsleitungen aufzunehmen. …”

Das alles wie immer illustriert mit Fotos und dem Blick auf das Detail. Für alle, die in der Gegend von Münster wohnen und sich für ein frei geplantes und frei realisiertes Fertighaus interessieren, kündigt Sven eine interessante Gelegenheit an:

“… Auf Vorschlag unseres Architekten wird nun voraussichtltich am 30.05. ein Informationstag stattfinden. Gemeinsam mit einigen am Bau beteiligten Firmen möchte er dort Konzept und Haus vorstellen. Wer also Interesse hat an Haus oder Bauunternehmen oder einfach mal reinschauen möchte, kann sich den Tag schon mal reservieren. …”

Sollte man tun. Nähere Informationen dazu, so verspricht Sven, gibt es rechtzeitig in seinem Blog.

Frank: Hausaufbau-Update


Frank baut sein Fertighaus mit Gussek-Haus. Mit der Wahl des Montagetermins hatte Frank so richtig tief in den Mustopp gegriffen: Erst verhinderte sehr starker Wind die Montage des Hauses, und als am Tag darauf dann das Haus endlich gestellt werden konnte, goss es wie aus Eimern (baublogs.info berichtete).

Am Freitag nach Himmelfahrt sollte es dann weitergehen. Die Vorzeichen waren wieder nicht wirklich günstig…

“… Als ich Freitag Morgen aus dem Fenster schaute regnete es schon wieder. Glücklicherweise hatte Petrus Erbarmen und es blieb ab ca. 08:30 Uhr trocken. …”

Man kann gut nachvollziehen, dass Frank ein ganzer Steinbruch vom Herzen gefallen sein muss.

“… Stück für Stück wurden die Wände eingebaut, so dass nach rund zwei Stunden das komplette Dachgeschoss stand. […] Zügig leerten sich die LKW-Pritschen und um ca. 18:00 Uhr hatten es die Handwerker geschafft: Das Haus war regendicht und sie konnten endlich nach Richtung Heimat fahren. …”

Geschafft! Doch wie sieht es jetzt im Haus aus? Die Fotos, die Frank in seinem Blog gezeigt hatte, erinnerten bekanntlich mehr an eine Tropfsteinhöhle als an ein Fertighaus…

“… Als wir am Samstag Abend die Baustelle verließen, war der Boden im Erdgeschoß fast komplett abgetrocknet und auch die Decke sah schon ganz gut aus. Die Spanplatten des Fußbodens im Dachgeschoß waren auch fast komplett abgetrocknet. …”

Auch Gussek-Haus schien sich Sorgen um die Baustelle zu machen. Vermutlich kommt so eine Wetterkatastrophenmontage nur alle tausend Häuser einmal vor.

“… Mittags kam noch der Bauleiter der Firma Gussek um die Arbeiten abzunehmen und den Wasserschaden zu begutachten. In der Decke ist wohl noch ein wenig Restfeuchte, die aber unproblematisch ist und bei konsequenter Lüftung auch recht schnell entweicht. …”

Was im Chaos begann, nahm dann doch noch ein gutes Ende. Herzlichen Glückwunsch!

Bleibt nur noch zu sagen, dass Neublogsdorf mit Frank einen nunmehr rundum zufriedenenen Neubürger hat. Welcome 😉 Alle Details zum guten Ende und ein paar passende Fotos findet Ihr in Franks Blog.

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KfW: Veränderungen im Kreditprogramm


Nachdem die BAFA aufgrund eines entsprechenden Beschlusses des Deutschen Bundestages die Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen (zumindest) für das laufende Jahr de facto eingestellt hat, kündigt nun auch die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW Veränderungen in ihren Kreditprogrammen für Häuslebauer an.

Die unter dem Namen “Energieeffizient Bauen” bislang angebotenen Programme 153 und 154 (für Programm 153 darf der künftige Energiebedarf des Hauses nur 70 %, für Programm 154 nur 85 % des gesetzlich vorgeschriebenen Wertes betragen) werden per 01. Juli 2010 in einem einheitlichen Programm zusammengeführt. Die Differenzierung erfolgt künftig nicht mehr über den Zinssatz, sondern über Tilgungszuschüsse. Diese staffeln sich wie folgt:

  • KfW-Effizienzhaus 70 – kein Tilgungszuschuss
  • KfW-Effizienzhaus 55 – 5 % Tilgungszuschuss (maximal 2.500 €)
  • KfW-Effizienzhaus 40 – 10 % Tilgungszuschuss (maximal 5.000 €)

Der Tilgungszuschuss vermindert die zurückzuzahlende Darlehenssumme. Eine Auszahlung des Tilgungszuschusses erfolgt nicht. Die Gutschrift auf die zurückzuzahlende Darlehenssumme erfolgt 3 Monate nach dem Termin der Zins- und/oder Tilgungszahlungen, welcher der Prüfung und Anerkennung der Bestätigung des Sachverständigen über die plangemäße Maßnahmendurchführung durch die KfW folgt.

Hieraus leitet sich ab, dass im Falle eines KfW-Effizienzhauses 40 oder 55 Planung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen verbindlich nachzuweisen sind. Für

Häuser, die nur dem KfW-Effizienzhaus 85 entsprechen, werden ab 01. Juli 2010 nicht mehr gefördert. Schon jetzt hat die KfW die Konditionen für KfW-Effizienzhäuser 85 so verschlechtert, dass die Inanspruchnahme dieses Programms für Bauherren unwirtschaftlich ist: Für einen Kredit  mit zehnjähriger  Zinsbindung verlangt die KfW derzeit (Stand 19. Mai 2010) im Programm 154 einen Zins von 3,8 % nominal. Allerdings bekommt man bei der KfW Baugeld im Programm 124 (Wohneigentumsprogramm) bei zehnjähriger Zinsbindung schon für einen Zins von 3,65 % nominal.

Einer der wesentlichen Vorteile des Programms 153 gegenüber dem auslaufenden Programm 154, nämlich die Möglichkeit von beliebigen Sondertilgungen innerhalb der ersten Zinsbindungsfrist, wird erhalten bleiben.

Alle Details zum Programm 153 ab dem 01. Juli 2010 finden sich hier.

baublogs.info bedankt sich bei Andreas, der wesentliche Details zu diesem Artikel beigetragen hat. Andreas beschäftigt sich in seinem Blog ebenfalls mit diesem Thema: “Zurückfahren der Förderung des energieeffizienten Hausbaus”

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Vatertagspause


baublogs.info macht Pause über’s lange Wochenende. Bis dahin… und einen schönen Vatertag 😀

Grundsteuer


Es wird gespart, dass es quietscht – jedenfalls beim Ottonormalsteuerzahler – und was die Druckerpresse an Geld nicht herbeischafft, wird halt dem Bürger abgepresst. Passende Alliteration, gell 😛

Anne und Moritz haben mit Grübbel gebaut, und für ihr Fertighaus und das Stück Acker drumherum zahlen sie brav ihre Grundsteuer. Bald noch mehr, berichten die beiden in ihrem Blog:

“… “Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Stadt Minden vergleichsweise besonders stark getroffen.” – Darum erhöht sich die Grundsteuer für uns um ca. 10% …”

Zu blöd, dass Minden nicht am Peleponnes liegt, sondern nur in Ostwestfalen 😀

Kronshagen bei Kiel liegt zwar malerisch fast am Gestade der Ostsee, aber trotzdem nicht am Peleponnes. Dennoch tun sich dort erstaunliche Dinge…

“… Nachdem mein Antrag auf schilchte Änderung genehmigt wurde […] kam vor einigen Tagen nun auch das Schreiben von der Gemeinde Kronshagen, die aufgrund des festgesetzten Einheitswertes die Grundsteuer erheben darf. Ein Abgang von –32,22€ wird da ausgewiesen. …”

Glückwunsch! Thommy und Wonny, Dammann-Haus-Bauherren, hatten sich nämlich intensiv mit der Einheitswertfeststellung auseinandergesetzt, Unstimmigkeiten festgestellt und diese beim Amt bemängelt. Mit Erfolg. Die ganze Geschichte gibt es im Blog der beiden nachzulesen.

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