Bianca und Christoph: Photovoltaik


Bianca und Christoph bauen mit FingerHaus und befassen sich derzeit mit der Photovoltaik, die aufs Dach soll. Der Kenner weiss, dass die Einspeisevergütung jedes Jahr sinkt, insofern ist es nur verständlich, dass die beiden Druck machen, dass alles noch in diesem Jahr fertig wird.

Zunächst wollten die beiden ihre Solaranlage direkt bei FingerHaus bestellen:

“… Wir hatten auch eine PV-Anlage bei Fingerhaus angefragt, leider ließ FH etwas den Enthusiasmus vermissen und gab im Angebot weder Modultyp noch jegliche andere entscheidende Kriterien an. …”

FingerHaus hat also nur die Vorbereitung für die Solaranlage erledigt, um die Anlage selbst haben sich dann Bianca und Christoph gekümmert. Geplant sind 36 Module der Fa. Sunpower (220Watt pro Modul) mit einer Gesamtleistung von 7,92 kWp. Als Wechselrichter werden zwei SMA SunnyBoy SB3800 verbaut. Mit FingerHaus sind die beiden an dieser Stelle nicht ganz zufrieden und ziehen das Fazit:

“… Demnach kann man sich ohne konkrete Anlagenplanung mit Leitungslayout das Geld für die Kabel sparen und lieber ein ausreichend großes Leerrohr auf den Dachboden führen. …”

Die Montage der Module war dann kniffliger als gedacht, Details lest bitte im Blog nach. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle aber der Tipp:

“… Als Tipp für alle Photovoltaik-Aspiranten kann ich nur empfehlen, eine ausreichende Anzahl von Ersatzdachziegeln für den Fall der Fälle bereit zu halten. …”

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Baugeld: Sondertilgung richtig nutzen


Nach Angaben der Interhyp haben gut zwei Drittel aller Kreditnehmer bei ihrer Baufinanzierung zusätzlich zu ihrer monatlichen Darlehenstilgung auch die Möglichkeit einer Sondertilgung vereinbart. In der Regel bedeutet dies, dass 5 bis 10 Prozent der ursprünglich aufgenommenen Darlehenssumme im Jahr außerplanmäßig getilgt werden können.

Mittlerweile sind Baufinanzierungen mit einer Option zur jährlichen Sondertilgung zum Standard geworden. Die meisten Banken geben das Recht auf eine Sondertilgungsmöglichkeit in Höhe von 5 Prozent der Darlehenshöhe sogar kostenlos dazu. Bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro zum Beispiel bedeutet dies, dass jedes Jahr bis zu 10.000 Euro zusätzlich zur Monatsrate zurückgezahlt werden können. Viele Banken begrenzen allerdings – trotz der Zusage von Sondertilgungen – dennoch die Möglichkeiten zur Sondertilgung dadurch, dass diese nur soweit geleistet werden können, dass sich die Laufzeit des Darlehens nicht verkürzt. Im Idealfall sondertilgt man in diesem Fall also so viel, dass bei Auslaufen des Darlehens keine Restschuld verbleibt, also nicht umgeschuldet werden muss.

Sondertilgungsoptionen sind generell nicht kumulierbar. Wurde dieses Recht also ein Jahr lang nicht ausgeübt, kann es nicht im Folgejahr nachgeholt werden.

Obwohl nur eine schriftliche Vorankündigung mit entsprechender Frist bei der Bank genügt, werden Sondertilgungsmöglichkeiten aber tatsächlich selten genutzt. Eine Angewohnheit, die Sparern besonders in Zeiten niedriger Guthabenverzinsungen teuer zu stehen kommt: Schließlich erhält man derzeit im Schnitt auf ein Tagesgeldkonto gerade einmal 1,3 Prozent pro Jahr, bestehende Baufinanzierungen dagegen kosten meist 5 Prozent und mehr.

Außerdem übersehen Immobilienbesitzer oftmals, wie sehr sich die Ausübung ihres Sonderzahlungsrechts auszahlt – auch wenn sie nur ein einziges Mal ausgeübt wurde. Allein durch den Zinsenzinseffekt verringert sich die Restschuld um einen deutlich höheren Betrag als den der Sondertilgung. Naturgemäß ist dieser Effekt um so größer, je früher während der Vertragslaufzeit eine Sondertilung geleistet wird.

[Quelle: Interhyp]

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Thommy und Wonny: Fachmänners


Thommy und Wonny haben mit Dammann gebaut… und versinken bildlich gesprochen im Schlamm. Stammleser wissen Bescheid, alle anderen können nachlesen (Tip: In der Tagwolke Dammann-Haus anklicken).

Heute nun gab es einen Ortstermin… der Tiefbauer scheint also doch irgendwann ans Telefon gegangen zu sein. Klar ist: der Sand, der eingebaut wurde, hätte nicht eingebaut werden dürfen. Unklar ist, wie das passieren konnte:

“… Herr Wiese wundert sich, wie das passieren konnte. Denn ihr Werk, von dem sie den Sand holen, sollte eigentlich den richtigen Sand geliefert haben. …”

Herr Wiese ist übrigens der Tiefbauer, während der Bodengutachter den schönen Namen Herr Boden trägt. Manchmal frage ich mich, ob Thommy und Wonny die Namen bewusst verfremden… aber weiter im Text. Herr Wiese hat auch einen Lösungsvorschlag entwickelt:

“… Herr Wiese will eine Ring-Drainage ums Haus legen und den Sand in der Einfahrt austauschen lassen. …”

Das alles natürlich erst, wenn alles gründlich durchgetrocknet ist. Nicht mehr in diesem Winter, würde ich tippen. Thommy und Wonny wird es allerdings egal sein, denn wichtig ist, dass das Problem einer Lösung zusteuert, und genau danach sieht es im Moment aus. Und zwar ohne Anwalt und Gericht. Sehr schön!

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Twilitezone.org


Man möge sich vom Namen der Webseite nicht täuschen lassen: Sie beschäftigt sich nicht mit Vampiren und deren Lust- und Liebesleben… jedenfalls nicht für mich erkennbar 😉

Jasmin und Alex bauen in Diethölztal. Dochdoch, dieser Ort liegt durchaus in Deutschland, und zwar ganz tief mitten drin, nämlich im Lahn-Dill-Kreis. Das Haus kommt von FingerHaus, es entsteht ein unterkellertes Vio 211 mit etwa 150 qm Wohnfläche. Gestellt wird das Haus in der kommenden Woche.

Ursprünglich wollten die beiden nur bei ihren Eltern bzw. Schwiegereltern anbauen. Irgendwann wurde aus dem Anbau dann das eigene Haus auf dem Gartengrundstück nebenan.

Warum FingerHaus?

“… Irgendwie hatten wir von Anfang an mit Fingerhaus ein positives Bausgefühl, weil man das Gefühl vermittelt bekam in guten Händen zu sein. …”

Zur Bestätigung des Bauchgefühls (im Marketingsprech würde man wohl von Rationalisierung der Kaufentscheidung reden…) folgte dann das einschlägige Programm: Besuche in den Musterhäusern, Firmenbesichtigung und natürlich stundenlanges Baubloglesen.

“… Aber das Wichtigste: Wir glauben mit Fingerhaus einen soliden und seriösen Partner gefunden zu haben, von denen wir ein qualitativ hochwertiges und energieeffizientes Haus bekommen. …”

Natürlich haben die beiden auch die Konkurrenz besucht, und dabei die klassischen Erfahrungen gemacht (die folgende Aufzählung ist ein ungekürztes Zitat):

  • extrem aufdringliche Verkäufer, die man schon nach dem ersten Kontakt nie wieder sehen will
  • Verkäufer, die schon im ersten Gespräch wissen wollen, wann man denn den Vertrag unterschreibt
  • Verkäufer, die andere Firmen schlecht reden
  • Verkäufer, die es in 8 Wochen nicht schaffen ein Angebot abzugeben, und sich auch nicht melden, um mal nen Status abzugeben
  • Besuche in katastrophalen “Referenz-Häusern”
  • usw. …

Der dazugehörige Firmenname kann im Blog der beiden nachgelesen werden… ich verzichte auf die Nennung, damit mir nicht wieder ein Prozess angedroht wird 😛 Das Blog von Jasmin und Alex und andere aktuelle Baublogs von FingerHaus-Baufamilien findet ihr hier.

Viel Glück den beiden beim Projekt Eigenheim… und zuallererst sonniges Wetter zum Stelltag am 15. Dezember 2009!

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SchwörerHaus: Preis-Wert-Aktion


Noch bis zum 01. Februar 2010 bietet SchwörerHaus im Rahmen der Preis-Wert-Aktion eine zweigeschossige Stadtvilla zum Aktionspreis an. Es handelt sich um das WärmeDirektHaus Plan 786.7, das zwar nicht den strengen Vorgaben für ein KfW-Effizienzhaus 55, wohl aber den Vorgaben für ein KfW-Effizienzhaus 70 genügt. Zu haben ist das Schmuckstück in der Ausbaustufe “fast fertig” für 149.970 Euro.

Der Preis klingt zunächst nicht besonders spannend. Berücksichtigt man allerdings, dass sich dieser Preis inklusive eines Schwörer-Kellers versteht, erscheint der Preis schon sehr viel interessanter. Der Preis errrechnet sich auf der Grundlage der Bau- und Ausstattungsbeschreibung 1/2009, zur Ausstattung gehören alle Features des WärmeDirektHauses wie zum Beispiel die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Die Eckdaten:

  • Außenmaße: 7,89 x 8,46 m²
  • Wohnfläche EG 49,25 m²
  • Wohnfläche OG 49,48 m²
  • Wohnfläche gesamt 98,73 m²
  • SchwörerKeller 50,99 m² Nutzfläche
  • Dachneigung 30°

Leider stellt SchwörerHaus im Internet keine Bau- und Leistungsbeschreibung bereit. Wer mehr Details erfahren möchte, wird nicht umhin kommen, sich direkt mit der Firma in Verbindung zu setzen.

[Quelle: Preis-Wert-Aktion]

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Anne und Moritz: Schläge


Anne und Moritz bauen mit Grübbel und erleben im Moment jede Menge Schläge. Das ist beileibe nichts übles, sondern den beiden eher angenehm. Es geht nämlich Schlag auf Schlag vorwärts mit ihrem Haus:

Der Innenausbau geht voran… davon gibt es jede Menge Fotos. Auch das Dach ist gedeckt, wenn auch zwischendurch mal eine Fehlmenge von fünf Ziegeln zu vermelden war. Moritz hat auf dem Dach auch selbst mit Hand angelegt, Respekt! Der Blower-Door-Test wurde mit guten Ergebnis absolviert.

Und die wirklich unangenehmen Arbeiten hat Moritz delegiert. Sehr weise 😛

“… Heute wurden der Telefon- und Kabelanschluss im Haus angebracht und wir bzw. vor allem Anne und ihre Eltern haben das ganze Erdgeschoss gespachtelt. …”

Niemand, der die Spachtelei schon mal gemacht hat, würde sie freiwillig ein zweites Mal machen wollen… Ich habe schon viele Baublogs gelesen 😉

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Baugeld: Finanzierung richtig planen


Über die Hälfte der Deutschen befürchtet, dass der Aufwand für die Baufinanzierung so groß ist wie die Planung des Hausbaus selbst – unter Frauen sind es sogar 58 Prozent. Paradox: Während 51,6 Prozent den Aufwand überbewerten, schätzen ihn etwa ein Viertel als extrem gering ein – etwa so groß wie die Wahl des richtigen Telefontarifs oder den Kauf eines Laptops. Etwa fünf Prozent – unter Frauen sind es 7,4 Prozent – denken sogar, die Immobilienfinanzierung dauere nicht länger, als die richtigen Schuhe zu finden. Das geht aus der aktuellen Baugeldstudie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount hervor.

Hier die Ergebnisse der Baugeldstudie im Detail:

Der Aufwand einer Baufinanzierung ist vergleichbar mit dem Aufwand für

  • die Planung des Hauses selbst: 51,6 Prozent (Frauen: 58 Prozent)
  • die Auswahl des Jahresurlaubs: 17,4 Prozent
  • die Auswahl des richtigen Telefontarifs: 15,3 Prozent
  • den Kauf eines Laptops: 11,2 Prozent
  • das Finden der richtigen Schule: 4,5 Prozent (Frauen: 7,4 Prozent)

“Tatsächlich dürfen Immobilienkäufer den Aufwand für die richtige Baufinanzierung nicht unterschätzen – sie müssen aber auch keine Angst davor haben”, sagt Kai Oppel, Finanzierungsexperte bei HypothekenDiscount. Seiner Einschätzung nach dauert die durchschnittliche Finanzierung insgesamt etwa zwei Arbeitstage.

Im ersten Planungsschritt, der etwa einen Tag in Anspruch nimmt, sollten Häuslebauer im Zuge eines Kassensturzes genau kalkulieren, wie hoch die monatlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind. Die Kreditrate sollte ein Drittel des Nettoeinkommens nicht überschreiten. Außerdem ist zu überlegen, welche Laufzeit und Sonderkonditionen sinnvoll sind. HypothekenDiscount empfiehlt den Blick auf einen historischen Zinschart, um das aktuelle Zinsniveau einschätzen zu können. Entsprechende Charts sind bei den einschlägigen Anbietern im Internet wie HypthekenDiscount oder der Interhyp leicht passend zur gewünschten Finanzierungsdauer erstellt. Schließlich müssen Eigenheimer durchrechnen, wie viel Geld für die monatliche Tilgung eingesetzt werden kann.

Dass all das allerdings wie vom Finanzierungsexperten Kai Oppel dargestellt in zwei Tagen abgefrühstückt sein soll, erscheint blauäugig. Gerade die Recherche zu den einzelnen Bausteien der Finanzierung verschlingt eine Menge Zeit. Leider ist auch wirklich gute Beratung, wie man die einzelnen Bausteine so miteinander kombiniert, dass sie ideal auf die jeweilige persönliche Situation abgestimmt sind, selten – und nicht mal eben zwischen zwölf und mittag erledigt.

[Quelle: HypothekenDiscount]

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