Weber-Haus: Auftragsplus.


Der zur Schörghuber-Gruppe gehörende Fertighauhersteller Hanse-Haus sieht nach einer Meldung der Tageszeitung “Die WELT” das berühmte Licht am Ende des Tunnels (www.baublogs.info berichtete). Ähnliche Nachrichten kommen nun von dem in Rheinau-Linx ansässigen Fertighaushersteller Weber-Haus. Mit umfangreichen Restrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen – unter anderem wurde die Belegschaft in 2008 von 870 auf 800 Mitarbeiter reduziert –  habe man sich an die seit Jahren sinkende Nachfrage im Markt für Ein- und Zweifamilienhäuser angepasst. Für 2009 könne man aber ein zweistelliges Plus im Auftragseingang verzeichnen. Vom Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens zeugt auch die Investition, die Weber-Haus derzeit stemmt: Die in Werk Wenden-Hünsborn betriebene Biomasse-Heizungsanlage wird für 200.000 Euro modernisiert. Parallel dazu entsteht in der Werksausstellung Wenden-Hünsborn ein neues Austellungshaus.

[Quelle: Weber-Haus]

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Familie Claas: Kuhschwanz-Heizung.


Familie Claas hat in Hamburg mit Dammann-Haus gebaut. Im Dezember 2008, also vor einem guten Jahr, ist Familie Claas eingezogen. Zeit, um sich einmal intensiver mit der Heizung zu beschäftigen.

Für die Heizung sind einerseits eine Buderus GB 152-16 und andererseits ein 6kW-Holzöfchen zuständig:

“… Anlass war, dass mir zum einen  sehr kurze Brennerzeiten aufgefallen sind und zum anderen unser 6kw Holzofen die Hütte in null,nix auf mollige 26°C heizt. …”

Der Hausherr liess sodann seine masochistische Ader spielen und begann, sich unter anderem bei haustechnik-dialog zu belesen. [Anmerkung: Ich kenne weder den Hausherren noch seine Familie persönlich. Allerdings muss man für ebenjenes Forum nach meinen Erfahrungen einen sehr, sehr starken Charakter mitbringen… Mindestens einer der vielen, vielen “Experten” erklärt dem Laien nämlich garantiert, dass er, der Laie nämlich, so überhaupt keine Ahnung habe, und allein und einzig er, der “Experte” ganz sicher Recht habe, und die anderen “Experten” natürlich auch nur Laien seien…] Des Rätsels Lösung schien sich hinter dem Stichwort Kuhschwanzheizung zu verbergen:

“… Die Anzahl der Starts sind zu hoch und die Anlage scheint nicht richtig zu modulieren. D.h. sie regelt ihre Leistung nicht so weit nach unten, dass sie mit möglichst wenig Verbrauch alle Räume ausreichend warm bekommt. …”

Der Hausherr hat also Maßnahmen ergriffen. Die Maßnahmen waren insofern nicht falsch, als Familie Claas trotz verändertem Heizungsbetriebs nicht gefroren hat. Ob allerdings auch der Verbrauch sinken wird, ist naturgemäß jetzt noch nicht klar.

Für Interessenten: Familie Claas stellt hier Grafiken zum Strom- und Gasverbrauch bereit.

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Natalie und Claudio: Viele Kleinigkeiten.


Natalie und Claudio bauen mit FingerHaus ein Centro 300. Dieser Tage ging die Vorbereitung ihres Bauvorhabens Schlag auf Schlag voran.

Am vergangenen Donnerstag hatten die beiden berichtet, dass sie für den 27./28. Januar 2010 ihren Bemusterungstermin bei FingerHaus bekommen haben. Produziert und gestellt werden soll ihr Haus im kommenden März.

Auch eine weitere wichtige Hürde hat ihr Bauvorhaben genommen:

“… Unsere Baugenehmigung ist da! …”

Mit dem Haus kann es also dann losgehen. Die Genehmigung für die Erdwärmebohrung fehlt allerdings noch, doch Natalie und Claudio schauen optimistisch in die Zukunft und erwarten sie in der kommenden Woche.

Noch eine Kleinigkeit…

“… Übrigens Briefkasten: haben unsere Hausnummer gesagt bekommen: die 32 ist es geworden. …”

Komisch. Ich kenne meine künftige Hausnummer von Anfang an: 29 😉

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Baugeld: KfW-Förderkredite.


Die KfW Bankengruppe wird nach eigenen Angaben 2009 so viele Förderkredite für energieeffizientes Bauen und Sanieren begeben wie noch nie seit Start der Programme im Jahr 2001. Insgesamt hat die KfW per 30. November 2009 ein Volumen von 8 Mrd. EUR für die Förderung der Energieeffizienz an Krediten bewilligt, die sich auf über 200.000 Kredite und Zuschüsse für fast 550.000 Wohnungen verteilen.

Die Straffung der Programmstruktur sowie die Einführung des KfW-Effizienzhauses als Marke für Energieeffizienz zu Beginn des Jahres wurde nach Einschätzung der KfW hervorragend angenommen. Der KfW-Effizienzhaus-Standard mache Energieeffizienz auch für den Laien verständlich: Der Energieverbrauch eines Hauses im Vergleich zu einem “normalen” Neubau liesse sich an einer Ziffer ablesen. Ein Effizienzhaus 70 verbraucht demnach nur 70% der Jahresprimärenergie eines vergleichbaren Neubaus.

Die Selbsteinschätzung der KfW trifft allerdings auch auf kritische Stimmen. Christian Poprawa, Marketingleiter beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber:

“Um mehr Bauherren und Eigentümer für eine energetische Fassadensanierung zu begeistern, müssen die Förderprogramme der KfW einfacher und transparenter sein. Statt zu fördern, hemmen die komplizierten Bedingungen dringend notwenige Sanierungsvorhaben”.

So sei zum Oktober die Förderung zum zweiten Mal im Jahr 2009 umgestellt worden.

“Inzwischen durchschauen nur noch spezialisierte Berater die verschiedenen Varianten. Die neue Bundesregierung ist aufgefordert, konsequent für eine Vereinfachung sorgen.”

[Quellen: Pressemitteilung der KfW, Pressemitteilung von Saint-Gobain Weber]

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Jasmin und Alex: Es wird ernst.


Jasmin und Alex bauen mit FingerHaus. Im Moment baut allerdings FingerHaus für Jasmin und Alex, konkret: Das Haus der beiden ist gerade in der Fertigung. Diesen Moment wollten sich die beiden nicht entgehen lassen:

“… Wir waren zur Werksbesichtigung in Frankenberg während unser Haus produziert wurde. …”

Das das ein interessanter und sehr spannender, aber auch sehr spezieller Moment war, ist klar. Für mich als außenstehender Mitleser war allerdings etwas anderes ebenso spannend:

“… Unsere Fenster haben wir auch schon gesehen, und dabei festgestellt, dass bei den Bodentiefen Elementen die falschen Sprossen eingebaut waren. …”

So etwas passiert. Der Betreuer von Jasmin und Alex hat denn auch sofort reagiert und recherchiert. Das Ergebnis der Recherche:

“… Die Bestellung ging korrekt an den Lieferanten raus, er hat falsch geliefert. …”

Auch so etwas passiert. Das allerdings die falschen Fenster geliefert und ungeprüft eingebaut wurden, lässt mich vermuten, dass auch bei den Fertighausbauern offenbar mittlerweile Just-in-time praktiziert wird. Eventuell sollte FingerHaus bei der Eingangskontrolle noch etwas nachsteuern… 😛

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Baugeld: Wohn-Riester als Alternative?

Nachdem sich in den letzten Monaten kritische Stimmen zur Riester-Rente verstärkt zu Wort gemeldet haben, kommt nun auch der sogenannte Wohn-Riester in den Blickpunkt der Kritik. Bekanntlich haben Riester-Sparer seit 1. Januar 2008 die Möglichkeit, ihr angespartes Guthaben auch für den Bau, den Kauf oder die Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie zu verwenden.

Die Swiss Life hat den Wohn-Riester unter die Lupe genommen und zieht ein ernüchterndes Fazit.

Auf den ersten Blick scheint Wohn-Riester die Einsatzmöglichkeiten der Riester-Rente sinnvoll zu erweitern. Denn damit lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden als zusätzliche Altersvorsorge schneller verwirklichen. Wie bei allen Riester-Varianten wird die Ansparphase gefördert und erst bei der Rente greift die nachgelagerte Besteuerung. Allerdings gibt es bei Wohn-Riester einiges zu beachten, damit die staatliche Förderung nicht verloren geht. Das bedeutet: Wer seine Immobilie verkauft und nicht erneut in ein Riester-Produkt investiert oder die Immobilie vermietet, sofern der Umzug nicht beruflich bedingt ist, tappt in die Falle. Und selbst im Ruhestand darf nicht verkauft oder vermietet werden. Das ist erst nach dem vollendeten 85. Lebensjahr ohne zusätzliche steuerliche Belastungen möglich.

Die Absicht von Wohn-Riester, auch Personen zu einem Eigenheim zu verhelfen, die eventuell an der Finanzierung gescheitert wären, ist sicher gut gemeint. Denn gerade bei kinderreichen Familien summieren sich die Zulagen über die Jahre hinweg zu einem bemerkenswerten Betrag. Allerdings sind die Nachteile dieses Modells nicht von der Hand zu weisen. Zusammenfassend stellt Swiss Life-Experter Matthias Altenähr fest: “Wer sich eine eigene Immobilie zulegen möchte, sollte sorgfältig überlegen, ob Wohn-Riester dafür in Frage kommt. Nur wer sich sicher ist, dass er niemals von Scheidung, Wohnortwechseln oder Arbeitslosigkeit betroffen sein wird, dem kann ohne Vorbehalte die Wohn-Riester-Förderung für einen Immobilienerwerb empfohlen werden.” Trifft das nicht zu, müssen genügend finanzielle Reserven vorhanden sein, um die aus einer förderschädlichen Verwendung des Wohn-Riesters resultierenden steuerlichen Zusatzbelastungen im Fall des Falles auffangen zu können. So sollte eine Riester-Förderung nur dazu eingesetzt werden, wofür sie ursprünglich konzipiert wurde: den Aufbau einer zusätzlichen Altersrente. “Zwar spart man sich mit einer Immobilie im Alter die Miete, ist aber auch auf eine Rente angewiesen, um die Immobilie und den eigenen Lebensstandard zu unterhalten. Von einer “Rente aus Stein allein”, wie eine selbstgenutzte Immobilie gerne bezeichnet wird, ist noch niemand satt geworden”, kommentiert abschließend Altenähr.

[Quelle: Swiss Life]

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Hanse Haus: Das schlimmste überstanden?


Nach einen Bericht der Tageszeitung “Die WELT” sieht der Fertighaushersteller Hanse Haus Licht am Ende des Tunnels. Zwar hätte das Unternehmen stets schwarze Zahlen geschrieben, habe jedoch hierfür aber auch Personal entlassen müssen. Nun  schalte man wieder auf Expansion. Jedoch, und das trübt die Zukunftsaussichten wohl ein wenig, leide die Branche unter Überkapazitäten. Dem stelle sich Hanse Haus mit Qualität, neuen Produkten und Service. Dazu gehöre, die gesamte Leistung bis zur Schlüsselübergabe aus einer Hand zu bieten.

Den kompletten Artikel findet ihr hier.

Baublogs von Hanse-Haus-Bauherren findet ihr hier.

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