Winter auf den Baustellen


Nicht nur die Familien, die ihr neues Heim bereits bezogen haben, beschäftigen sich in ihren Blogs mit dem Winter und seinen Auswirkungen. Selbstredend ist der Winter auch der natürliche Feind der Bauarbeiten…

Karina und Andre bauen mit WeberHaus. Noch Mitte Dezember waren sie froher Hoffnung, dass die Bodenplatte vielleicht noch im alten Jahr gegossen werden kann.

“… So wie uns gesagt wurde, musste der Tiefbauer 2 Projekte wegen Frost verschieben. Und da es bei uns noch relativ mild ist, werden wir dazwischen geschoben. …”

Das milde Wetter hielt bekanntlich nicht mehr allzulange an, der Winter hat Karina und Andre und ihren Tiefbauer recht schnell eingeholt. Nun heisst es: Warten. In ihrem Blog schreiben die beiden:

“… So schön wie der Schnee zu Weihanchten war, für das Erstellen unserer Bodenplatte war es eher ein Nachteil.  Es war einfach zu kalt und der Frost zu stark. Somit konnte die Bodenplatte nicht erstellt werden. Schade! …”

Der neue alte Termin ist nun der 11. Januar. Ich will nicht unken, aber im Moment wirds auch im Hamburger Umland mit dem Schnee eher mehr als weniger…


Jasmin und Alex bauen mit FingerHaus und berichten in ihrem Blog über den Innenausbau, der sie zur Zeit voll in Anspruch nimmt. Eine Heizung gibt es allerdings noch nicht, und so tut Abhilfe not… wenigstens für die Pausen 😉 :

“… Unser zukünftiges Arbeitszimmer haben wir mit Folie zugehängt und nen Petroleumofen reingestellt. Das Ganze dient jetzt als “Essenszentrale” 🙂 Den Ofen 10 Minuten vorher angemacht, wird’s sauschnell warm im Zimmer. …”

Im Zimmer, aber nicht im Haus. Die Bauherrschaft sann auf weitere Abhilfe und kam auf den Gedanken, einen Werkstattofen einzusetzen. Tja…

“… Dumm nur, dass der Schornsteinfeger immer noch nicht zur Rohbauabnahme da war … also habe ich heute nochmal angerufen. Der Schornsteinfeger feiert krank, und hat auch keine Vertretung 🙁 …”

Keine Rohbauabnahme, kein Öfchen. Kein Öfchen, kein warmes Haus. Also bleibt weiter nur als Abhilfe, sich warmzuarbeiten 😀

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Todro’s Meisterstück


Torsten baut mit Meisterstück Haus in Leutenbach nordöstlich von Stuttgart. Schon vor einiger Zeit hatte er um Listung seines Blogs gebeten. Seinerzeit hatte ich nicht groß recherchiert und war sofort davon überzeugt: Meisterstück Haus muss ein Massivhausanbieter sein. Das trifft, hierauf hatte mich Torsten denn auch gleich aufmerksam gemacht, natürlich nicht zu. Mit diesem Artikel begleiche ich insofern eine alte Schuld… das aber gern 🙂

Witzig finde ich, warum sich Torsten für das Bauen entschieden hat. Torsten war nämlich umgezogen, und dann…

“… nach dem Umzug stellte sich heraus, dass die Telekom kein VDSL bereitstellen kann, obwohl der VDSL-DSLAM vor der Haustüre auf der anderen Straßenseite zu finden ist …”

Torsten als IT’ler konnte und wollte das weder verstehen noch akzeptieren, und so entspann sich ein munterer Ringelpietz, ob *mit Anfassen*, ist nicht überliefert 😉 , überliefert allerdings ist das Ergebnis des Tänzchens: Kein Breitband-DSL, so wie Torsten es benötigt. Also

“… reifte die Entscheidung statt einer Wohnung ein Haus zu mieten, ….”

wofür allerdings der Ballungsraum Stuttgarter Ballungsraum nicht wirklich das ideale Umfeld ist. Den nächsten – logischen – Schritt kennt jeder, der gebaut hat oder es auch nur plant:

“… Nachdem aber auch entsprechende Häuser recht hohe Mieten haben, entstand der Gedanke, statt Miete doch lieber für’s Eigenheim zu bezahlen. …”

Der Rest ist schnell erzählt. Am 25. September 2009 Besuch der regionalen Baumesse, ein passendes Grundstück war in Leutenbach in einem Neubaugebiet mit kurzer Anfahrt zur B14n schnell gefunden, und schon Ende November 2009 wurde der Grundstückskauf notariell beurkundet. Andere brauchen Jahre für diesen Weg… das meine ich ausdrücklich nicht spöttisch 😉

Über die weitere Entwicklung hält Euch Torsten auf dem laufenden. Ein paar Worte zur Fa. Meisterstück Haus und die passenden Baublogs – im Moment ist das allerdings nur Torstens – findet ihr hier.

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KfW-Förderprogramme vorläufig gestoppt


Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa hat die Staatsbank KfW die erfolgreichen Förderprogramme zur Gebäudesanierung vorläufig stoppen müssen. Hintergrund für den ungewöhnlichen Schritt sei der bislang vom Parlament noch nicht verabschiedete Bundeshaushalt für das Jahr 2010, wie das Bundesbauministerium in Berlin am 07. Januar 2010 bestätigte. Noch im Januar solle mit den Haushaltsexperten des Bundestags eine Lösung gefunden werden, damit die Gelder freigegeben werden können. Der Haushaltsausschuss soll sich am 27. Januar damit befassen. Die Verbraucher, die ein Haus bauen, ihren Altbau sanieren oder eine Solaranlage aufs Dach setzen wollen, müssen sich nach Angaben der Behörden keine Sorgen machen. In der Zwischenzeit könnten nämlich wie gewohnt Anträge auf günstige Kredite oder Zuschüsse für energieeffizientes Bauen und Sanieren gestellt werden.

baublogs.info meint:
Schön, dass man weiter Anträge stellen darf. Schön, dass sich die 662 Bundestagsabgeordneten bereits in 22 Tagen mit diesem Problem (vielleicht?) befassen werden. In einer ordentlichen Firma wäre eine derart üble Arbeitsauffassung ein Kündigungsgrund.

Nachtrag:
Die 662 Bundestagsabgeordneten haben sich tatsächlich mehr als drei Wochen Zeit gelassen. Zeit, die ein Bauherr manchmal nicht hat… aber was kümmern einen Bundestagsabgeordneten schon die Sorgen und Nöte des steuerzahlenden Bürgers und Wählers? Nichts, oder, wie Aische in der U5 sagen würde: Einen Scheissendreck.
– Der Zugangsstopp für die Programme “Energieeffizient bauen” und “Energieeffizient sanieren” wurde per 01. Februar 2010 aufgehoben.

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Thommy und Wonny: Heizungsanlage II


Thommy und Wonny haben mit Dammann-Haus gebaut. Eingezogen sind die beiden Ende Oktober 2009. Die ersten wirklich frostigen Tage bringen nun besorgte Blicke auf den Stromzähler: 60 kWh im Tagesmittel – geheizt wird mit einer Buderus WPL 70 ARM – erschienen auf den ersten Blick dann doch etwas üppig. Ein Messfehler liegt allerdings nicht vor, wie die beiden in ihrem Blog berichten:

“… Nach den ersten vier Tagen des Stromzähler-Loggings bestätigen sich die 60 kWh pro Tag bei den derzeitigen Minustemperaturen. …”

Thommy hat noch einmal nachgerechnet. Dazu hat er den EnEV-Ausweis studiert und festgestellt, dass er von dem ihm dort zugestandenen Jahresheizenergieverbrauch in den letzten beiden Monaten bereits ein Viertel *verballert* hat. Aber (und damit hat Thommy zweifelsfrei recht):

“… Natürlich lässt sich der Wert nicht aufs Jahr hochrechnen. Ich schätze mal, dass die Wärmepumpe im Sommer nahezu gar nicht mehr läuft, wird doch die Warmwasser-Aufbereitung dann von den Solar-Panels unterstützt. …”

Mir sind an dieser Stelle spontan die Gradtagzahlen eingefallen. Nimmt man an, dass die Wärmepumpe 3 MWh in den Monaten November und Dezember bereitgestellt hat, kann man auf Basis der Gradtagzahlen hochrechnen, dass über das Jahr etwa 10,7 MWh an Energie benötigt werden (1.000*3.000/(120+160)). Das passt ganz gut mit im EnEV-Ausweis angegebenen Jahresheizwärmebedarf von 9,3 MWh zusammen, zumal die Wärmepumpe ja Energie sowohl für die Heizung als auch für die Brauchwassererwärmung bereitgestellt hat.

Der Bayer würde an dieser Stelle sagen: passt scho!

Gewöhnungsbedürftig sind solche Tagesenergieverbräuche aber trotzdem 😉

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Überarbeitung Exklusiv Haus AG


Aus gegebenem Anlass wurde der Beitrag zur Exklusiv Haus AG akualisiert.

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Familie Claas: Heizungsanlage


Familie Claas hat mit Dammann-Haus gebaut. Nach einem guten Jahr im neuen Haus ist nun Zeit, sich mit der Optimierung der Haustechnik zu beschäftigen. Der Hausherr stieß dabei auf das Phänomen der Kuhschwanz-Heizung (baublogs.info berichtete).

Schlussendlich scheint die Heizungsanlage wohl überdimensioniert zu sein. Entgegen landläufiger Meinung hilft bei Heizungsanlagen die alte Lebensweisheit “Viel hilft viel” nicht wirklich weiter. Man hat es zwar stets kuschlig warm, aber die Heizungsanlage frisst unnütz Energie, wie der Bauherr in seinem Blog schreibt:

“… Für unser Haus hätte wahrscheinlich zum einen eine Anlage mit max. 9kw Liestung lange gereicht statt 16kw; zum anderen taktet die Anlage (Brenner geht ständig an und aus) auch bei leichten Minusgraden, da die Energie, die er minimal abgibt, über dem liegt, was das Haus benötigt und die Kesseltemperatur schnell über den Wert steigt, an dem er ausschaltet. …”

Ich selbst nehme an Wissen mit, dass es bei der Auswahl der Heizungsanlage auch darauf ankommt, welche Leistung die Anlage mindestens abgibt. Auch hierzu äußert sich der Bauherr in seinem Blog:

“… Schon der große Bruder der Buderus GB 162-15 regelt bis 2,7 kw runter und kostet nur etwas mehr […]. Das Geld hat man wahrscheinlich lange vor dem Ende der Lebensdauer des Gerätes wieder drin. …”

Drücken wir also Familie Claas die Daumen, dass sich vielleicht doch noch eine Lösung für die unwirtschaftliche Kuhschwanzheizung findet. Vielleicht gibt’s ja einen passenden Workaround für die Heizungssoftware?

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Banedon


Sandra und Thorsten bauen mit Bodenseehaus in Mauer im nördlichen Kraichgau unweit von Heidelberg und berichten darüber in ihrem Blog. An ein eigenes Heim denken die beiden schon länger…

“… Selber bauen oder doch lieber eine “gebrauchte” Immobilien kaufen ist die Frage, die wir uns stellen. Gebrauchtes Häuschen hat natürlich Vorteile: Man hat den ganzen Ärger nicht mit den Handwerkern, der Preis ist meist auch niedriger und […] so geht es auf die ersten Besichtigungen – gebrauchte Immobilien. …”

Tausende Kilometer müssen die beiden zurückgelegt haben, um schliesslich festzustellen:

“… Im Moment sieht es eher so aus, als ob wir bauen wollen. Sandra hat die Woche damit zugebracht alle möglichen Gemeinden im Kraichgau anzurufen und dort nach aktuellen Neubaugebieten und Grundstücken zu fragen. …”

Die Zahl der als Ergebnis der Recherche zur Auswahl stehenden Bauplätze war riesig, die Zahl der brauchbaren Alternativen wohl eher klein. Die beiden haben auch Freunde eingespannt, um ihren eigenen Blick auf die Qualität der einzelnen Bauplätze zu schärfen:

“… Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich Grundstücke bei unterschiedlicher Witterung und Tageszeit wirken. Hochspannungsleitungen fangen an zu knistern. Schatten fällt über das gesamte Gebiet. 8 Augen sehen mehr als 4 – und so bleibt zwar die Spitzenreiterliste bestehen – ändert aber ihre Reihenfolge etwas. …”

Besonders apart wird ein Baugebiet in St. Leon-Rot beschrieben:

“… Laut geht es in einem riesigen Gebiet in Hörweite zum Autobahnkreuz Walldorf (A5/A6) zu. …”

Nun denn. Mauer hat den Zuschlag erhalten, der Bauantrag ist gestellt, und irgendwann im Frühjahr 2010 wird es sicherlich losgehen. Das Blog von Sandra und Thorsten findet ihr hier. Leider ist es bislang das einzige Bodenseehaus-Baublog.

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