Ist der Mai kühl und nass…


Ist der Mai kühl und nass, füllt’s dem Solarbauern weder Scheuer noch Fass.

So oder so ähnlich spricht der Volksmund, und so oder so ähnlich lesen sich aktuelle Blogbeiträge, die sich mit dem Thema Photovoltaik befassen.

Anne und Moritz haben ihr Fertighaus mit Grübbel gebaut. Die Photovoltaik ist auf dem Dach und arbeitet. Wenn denn die Sonne scheint…

“… Der Mai war im Vergleich zum April recht schwach: nur 969 kWh Strom haben wir in diesem Monat erzeugt. …”

Im Blog der beiden findet man den Vergleich: Im April waren es immerhin – Sonnenscheindauer und Sonnenstand sind im April geringer/tiefer als im Mai – noch über 1.300 kWh.

Tina und Markus haben mit FingerHaus gebaut und auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Den Eindruck von Anne und Moritz bestätigen sie, erfährt man in ihrem Blog:

“… Sie läuft und läuft und läuft… Wenn das Wetter mitspielt, leider bislang nicht im Mai: sehr sehr wenig Ertrag, zu viel Regen, aber wem sagen wir das… ”

Wehe aber, die Sonne brutzelt doch vom Himmel:

“… 10 Minuten Blauer Himmel reichten aber aus um die PV auf eine neuen Rekord-Peak zu treiben: unglaubliche 5731 Watt Einspeiseleistung – das sind 97,97 % der Nennleistung – konnten wir erreichen!!! …”

Tröstet Euch… Solarzellen altern schnell, von derlei Werten werdet ihr bald nur noch träumen 😀

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Kosten beim Ausbauhaus


Kathleen und Ringo bauen ihr Fertighaus mit ProHaus. In zwei Beiträgen ihres Blogs beschäftigen sie sich mit der Kalkulation der Kosten für ein Ausbauhaus. Die beiden haben eigene Erfahrungen gesammelt: ProHaus als Gussek-Tochter bietet bekanntlich Ausbauhäuser an.

Die grundlegenden Fakten hierzu – für Details möge man sich direkt im Blog von Kathleen und Ringo belesen (Deeplinks am Ende dieses Beitrags).

Budgetiert war das Projekt mit etwa 265.000 Euro. Ausgegeben haben die beiden bislang 315.000 Euro, weitere 5.000 Euro, so schätzen sie, wird ihr Bauprojekt noch benötigen. Die geplanten Kosten werden damit um mehr als 50.000 Euro überschritten. Berücksichtigt man, dass in den genannten Summen noch das Grundstück mit knapp 90.000 Euro enthalten ist beträgt die Budgetüberschreitung beim eigentlichen Bauvorhaben satte 30 Prozent.

Warum ist das so?

“… Die Ursache für das überschreiten des Buget ist begründet in der fehlerhaften Eigenleistung. Also dadurch dass Zeit und/oder Know-how gefehlt haben und dadurch Unternehmer beauftragt werden mussten was die Kategorie “Eigenleistung” explodieren hat lassen. …”

Ich leite daraus ab: Wer nicht mal eben ein Vierteljahr frei nehmen kann und/oder über umfassende Handwerkerbekanntschaften verfügt, sollte die vemeintliche Ersparnis durch ein Ausbauhaus sehr zurückhaltend kalkulieren.

Einen anderen Kostenfaktor haben die beiden auch identifiziert:

“… Bisher musste Werkzeug für mich billig sein, denn wenn man alle 3 Jahre mal umzieht dann braucht man fast nix. Beim Hausbau wurde mir schnell klar, dass man mit billig nicht wirklich weit kommt. Somit musste gerade bei den elektrischen Geräten nachgerüstet werden und teilweise musste Spezialwerkzeug her, was kein Mensch braucht. Oder mal ehrlich wer braucht einen Fliesenschneider oder -bohrer, Laminatschneider, Handkreissäge, Stichsäge, Trennschleifer, Zahnkelle usw. …”

Kathleen und Ringo haben, so schätzen sie, etwa 1.500 Stunden eigene Arbeitsleistung in das Haus gesteckt. Aus Spass an der Freud’ haben die beiden die kalkulierten eingesparten Personalkosten für die entsprechenden Gewerke gegengerechnet… Das Ergebnis ist, als Stundenlohn ausgedrückt, erschreckend.

Die beiden haben ihre Schlüsse gezogen:

Schluss 1:

“… Daher würde ich beim nächsten mal Schlüsselfertig bauen, denn so sind die eigentlichen Kosten deutlich besser zu kalkulieren es werden böse Überraschungen vermieden. …”

Schluss 2:

“… Nun ja auch wir haben das Haus fertig bekommen und sind nicht ruiniert, von daher sollte sich niemand aus der Ruhe bringen lassen. 😉 …”

Hier noch die Links im Detail:

“Irritation über die Eigenleistung” (01. Juni 2010)
“Für Statistiker” (30. Mai 2010)

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Dies und das (6)


Sandra und Thorsten, Bodenseehaus-Bauherren, berichten in ihrem Blog, dass ihr erstes Haus stünde. Bislang war im Blog zwar nicht von mehreren Häusern die Rede, aber manchmal geht auch dem aufmerksamsten Leser ja das eine oder andere Detail durch die Lappen… 😀

“… Am Freitag hatte mich der Fahrer im Geschäft angerufen, wo er das Häuschen den hinstellen solle. …”

Ein Häuschen zum Hinstellen? Ei freilich, mit schnieken Wänden in braun-blau und modischem weissen Dach…

Tanja und Enrico bauen mit ProHaus. Nachdem sich der Architekt um die vier Wochen Zeit für die Fertigstellung der Bauzeichnungen gelassen hat, steht nun dem Bauantrag nichts mehr im Wege. Dennoch liest sich das Blog in diesem Punkt nicht sehr optimistisch:

“… Damit steht der Erstellung des Bauantrages nun nichts mehr im Weg. Sollte man denken, aber unsere Sachbearbeiterin geht in den verdienten Urlaub und eine Vertretung scheint es nicht zu geben … “

Auch das Bodengutachten gibt wohl eher wenig Anlass zur Freude. Zwar scheint es, edel gebunden und dergleichen, sein Geld wert zu sein, aaaaber…

“… zum anderen gibt es auf dem Grundstück aufstauendes Sickerwasser, was bedeutet, dass wir den Keller nach der DIN 18195/6 abdichten müssen. … “

Das klingt nach Wanne. Unangenehm. Hoffentlich gibt das Budget das her.

Julia und Markus bauen ebenfalls mit ProHaus. Sie freuen sich über den ersten Baggerbiss (jaaaa, das ist pressesprechertechnisch der Fachbegriff 😀 ) und berichten darüber in ihrem Blog:

“… Den ganzen Tag wurde dann bei strahlendem Sonnenschein die Grube ausgehoben… sieht echt gigantisch groß aus. …”

Wird aber trotzdem kein Pool. Was man übrigens in diesem vulkanisch geprägten Jahr wissen sollte:

“… Der Boden stinkt furchtbar nach Schwefel… das ist halt bei Lehmboden so. …”

Und wird ganz sicher kein Eyafjallajökull 😀

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Exklusiv Haus AG: Masseunzulänglichkeit


In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Exklusiv Haus AG hat der Insolvenzverwalter Masseunzulänglichkeit nach §§ 208 – 210 InsO angezeigt.

Damit steht fest, dass nicht alle Ansprüche der Gläubiger aus der Insolvenzmasse bedient werden können. Da allerdings keine Massearmut nach § 207 InsO angezeigt worden ist, scheint die vorhandene Masse mindestens zur Deckung der Kosten des Insolvenzverfahrens hinreichend zu sein. Alle anderen Gläubiger dürfen wenigstens auf eine Quote hoffen.

Wichtig: Vollstreckungen in die Masse sind nun nicht mehr möglich. Etwaige Klagen, die auf Zahlung einer Verbindlichkeit aus der Masse abzielen, müssen in Feststellungsklagen geändert werden.

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Heute nur für FingerHaus-Bauherren


Alles FingerHaus… mal wieder 😉

Hanna und Tobi berichten in ihrem Blog, dass sie den Bauantrag eingereicht haben:

“… Frau H. vom Bauordnungsamt hat die Unterlagen gleich durchgesehen und konnte auf den ersten Blick nichts feststellen was noch fehlt. …”

Was das betrifft: Leider wird sie nicht die einzigen sein, die Eure Unterlagen durchsieht. Was man da alles noch nachfordern kann… 😀 Ich drücke dennoch die Daumen!

Familie Lubeley ist da schon einen großen Schritt weiter. In ihrem Blog findet sich ein Bericht über den ersten Baustellentermin mit Partnerbau.

“… Die Kinder fanden’s spannend und haben den Baugrund auch nochmal selbst “untersucht”. …”

Ich hoffe, das Bodengutachten musste nicht noch einmal korrigiert werden 😉

Die Unsitte, nichts, aber auch gar nichts aus einer Hand anzubieten, findet sich leider auch hier: Die Erdarbeiten, also den eigentlichen Tiefbau, macht Partnerbau keineswegs selbst. Allerdings unterstützt Partnerbau seine Kunden dann wenigstens bei der Suche nach einem Tiefbauer, den die Bauherrschaft dann wohl selbst beauftragen muss:

“… Partnerbau wird nun von mehreren Tiefbauern Angebote einholen, zwischen denen wir uns dann entscheiden können. …”

Warum Partnerbau diese Entscheidung nicht selbst trifft, ist mir ein Rätsel. Statt dessen darf Bauherrschaft selbst entscheiden. Haftet die Bauherrschaft dann Partnerbau gegenüber für Mängel des Tiefbaus? Wenn dem so wäre, hätte sich Partnerbau ganz elegant eines kleinen Problemchens entledigt… Praktisch. Für Partnerbau.

Jasmin und Alex hatten in den letzten Wochen etwas Groll angesammelt…

“… schließlich war der Sub schon seit 2 Wochen überfällig. …”

Und zwar der für das Aufbringen des Außenputzes zuständige Sub von FingerHaus, erfährt man im Blog der beiden. Ein Anruf bei FingerHaus brachte dann schnell Bewegung in die Angelegenheit:

“… Uns wurde Klärung versprochen – und hier bekamen wir mal wieder ne Demonstration wie die Subs funktionieren, wenn FH Druck macht: am Nachmittag ruft plötzlich der Verputzer an und meint: “wir wollen Ihr Haus nächste Woche verputzen. Gerüst kommt am Samstag oder am Montag morgen” …”

Und so war es auch. Gerüst steht, Fotobeweis vorhanden 🙂

Carola und Michael haben vermutlich eine schlaflose Nacht vor sich. In ihrem Blog berichten sie:

“… In 24 Stunden wird unser Grundstück sich schon in ein richtiges Baugrundstück verwandelt haben! Schornstein, Dachziegel und Dixie liegen bzw. stehen schon bereit. …”

Und natürlich auch Alkoholika… nicht nur das Bier für die Jungs mit den bunten Helmen 😛

“… Jetzt freuen wir uns erst mal auf den morgigen Tag und auf unsere Familien und Freunde, mit denen wir am Abend […] ein kleines Richtfest feiern wollen. Hauptsache, dass morgen das Wetter einigermaßen mitspielt……. “

Vielleicht sollten Carola und Michael heute schon mal dem Wettergott ein Tröpfchen opfern…?

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Die Post kommt… (Nachtrag)


Vor einigen Tagen hatte ich einen speziellen Artikel (“Die Post kommt…”) der Kreativität unserer Briefträger gewidmet. Aus gegebenem Anlass hier ein Nachtrag dazu aus dem Blog des Rensch-Haus-Bauherren Daniel.

Daniel kam letztens auf die Baustelle und stellte fest:

“… Meine Haustür hat mich am Montag wohl gefoppt, denn die war zwar abgeschlossen, aber nicht zu. …”

Nicht ganz nett, wenn das zu Lasten der Zahl der im Haus lebenden Werkzeuge geht. Daniel hat allerdings Glück gehabt:

“… Es scheint sich aber zum Glück keiner bedient zu haben, sondern es war sogar mehr drin als vorher, der Postbote hat nämlich meinen bestellten Verteiler für die Heizung so einfach rein gestellt …”

Und war sicher felsenfest davon überzeugt, dass der Empfänger des Paketes mitgedacht und die Tür extra für ihn offen gelassen hat 😛

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Hexe in den Rücken, Rigips in die Höh’


Anne und Olli bauen ihr Fertighaus mit Kanada-Haus. Zärtlich und liebevoll ist im Blog der beiden stets vom “Bärchen” die Rede, wenn Kanada-Haus gemeint ist. Der tiefere  Sinn dieses Kosenamens geht übrigens auf das Logo von Kanada-Haus zurück, dass einen Bären zeigt.

Anne und Olli samt fleissiger Helfer hatten sich vor einigen Tagen damit beschäftigt, Dämmung, Dampfbremse und Gipskartonplatten zu montieren:

“… Als die ganze Lattung dran war, ging es an die erste Platte. Was für ein schweres Ding war das. 2,20 x 1,25m. Mit 4 Mann/Frau haben wir das an die Decke gehievt und noch verschraubt – das war schon ein Bild für die Götter. …”

Und hexenschussfördernd obendrein… irgendwie muss ich ja den Titel dieses Beitrags ableiten 😉

Die Qualitätskontrolle durch das bewusste Bärchen am heutigen Tage war ernüchternd:

“… wir hätten die Platten an den Querfugen versetzt montieren müssen, so wie jetzt kann’s zu Rissbildung kommen …”

Glücklicherweise war es nur der Abstellraum. Ebenso ernüchternd war die Erkenntnis:

“… Ist schon bemerkenswert, wie schnell das bei den Jungs beim Bärchen klappt. In der Zeit, in der wir 1 Platte montieren, haben die Jungs bereits die dritte an der Decke hängen. …”

Ist doch egal. Hauptsache, es schafft 🙂

Für das von Anne und Olli plastisch geschilderte Problem, die Gipskartonplatten an die Decke zu bekommen und zu montieren, hat Daniel eine Lösung gefunden. Daniel baut ein Ausbauhaus mit Rensch-Haus. In seinem Blog berichtet Daniel, wie er mit nur wenigen helfenden Händen die Platten zwecks Montage an die Decke gehoben hat: Mit einem Plattenheber:

“… Ab Samstag hieß es dann den Plattenheber aufbauen und austesten. Man merkt schon das es ein relativ günstiges Teilchen ist, wenn man ihn ausfährt wird die Konstruktion schon etwas wackelig, aber: er erfüllt seinen Zweck! Am Sonntag mittag hatten wir alle Platten im EG damit an die Decke gebracht. …”

Zu zweit! Der Plattenheber von Daniel hat übrigens eine Hubhöhe von 3,50 m und sollte damit für normal designte Einfamilienhäuser ausreichend dimensioniert sein. Fazit von Daniel:

“… Fazit vom Wochenende: Rigips an die Decke bringen geht durchaus allein, aber nur mit Plattenheber… und mit den großen Platten nur wenn man zaubern kann …”

Vielleicht hilft dieser Tip dem einen oder anderen Ausbauhaus-Bauherren. Ich selbst hatte von der Existenz solcher hilfreicher Maschinen bis dato keine Kenntnis… bin allerdings als Laie auch kein Maßstab.

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