Termine


Anja und Mario haben mit FingerHaus gebaut. “Wir bauen orange” heisst ihr Baublog, ein bei FingerHaus-Bauherren durchaus beliebter Blogtitel. Tja, warum nur… 😉

Einen wichtigen Termin hatten die beiden noch nachzuholen: Die Einweihungsparty:

“… Damit möglichst viele an diesem Tag unserer Einladung nachkommen konnten haben wir unsere Party als “Ganztagsfeier” organisiert. …”

Und einen eigennützigen Aspekt hatte die Ganztagsfeier auch noch:

“… Angenehm für uns war, dass sich die Besucher über den ganzen Tag verteilt haben. Somit konnten wir für jeden etwas Zeit finden. …”

Also durchaus eine Idee zum Nachmachen. – Verzehrt wurden 45 Steaks und Unmengen Würstel. Scheint eine gelungene Party gewesen zu sein 😉

Auch Katja und Stephan haben mit FingerHaus gebaut. In ihrem Baublog berichten sie von einem wichtigen Termin und den stressigen Tagen davor (Besuch im Baublog lohnt: Vorsicht, viel Text ;-):

“… 30.07.2011, 5.30 Uhr (morgens!): Der Wecker klingelt! …”

Umzug! Der war vermutlich aufgrund der stressigen Tage im Vorfeld nicht ganz perfekt vorbereitet, wie man bei der Lektüre des Artikels ahnen kann:

“… Daher haben wir unsere letzten Einpacktätigkeiten […] konzentriert und es geschafft, einen Großteil der Sachen auch wirklich bis 10 Uhr in Kartons zu verstauen. …”

So ein Umzug ist auch nicht wirklich der Entspannung dienlich, und der anstrengende Tag forderte seinen Tribut:

“… Eigentlich waren wir abends noch auf einen Geburtstag eingeladen, da wir mit unseren Kräften aber völlig am Ende waren, mussten wir dieses leider kurzfristig absagen. …”

Egal. Eingezogen ist eingezogen! Und so schnell wird es wohl keinen neuen Umzug geben, gelle 😉

Iris und Ingo haben auch mit FingerHaus gebaut, und auch in ihrem Baublog geht es gerade um den Umzug. Der ist zwar schon ein paar Tage, konkret ein Vierteljahr her, aber dafür gibt es eine absolut glaubhafte Begründung:

“… Und auch wir haben seit letzten Montagwieder ein Telefon und Internet. Somit ist das hier das erste Post aus dem neuen Haus, obwohl wir seit heute drei Monaten schon darin wohnen. …”

Und man hat sich eingewöhnt. Der beste Beweis dafür ist folgende Zeile:

“… Ansonsten gibt es keine sehr großen Neuigkeiten. …”

Besser kann ein Baublog nach dem Einzug gar nicht klingen 😉

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FingerHaus: Neues Baublog


Steph und Rene bauen mit FingerHaus. In einer Baulücke in Berlin-Heinersdorf im Nordosten der Bundeshauptstadt – dem einen oder anderen mag der Name Pankow-Heinersdorf vom großen P+R-Platz ein Begriff sein – entsteht für sie ein Haus vom Typ Vio 100 auf einem Knecht Fertigkeller in weißer Wanne. Das Vio 100 ist mit knapp unter 130 qm Wohnfläche das kleinste Modell der Vio-Reihe:

“… Klein, aber fein. Das war das Motto bei unserer Auswahl an Fingerhaus-Häusern. …”

Raum ist in der kleinsten Hütte 😉 – Den Bauantrag haben die beiden kurz vor Weihnachten 2010 eingereicht. In Berlin scheint es übrigens schon eine moderne Verwaltung zu geben:

“… Den Status der Bearbeitung kann man online überprüfen, aber ändert auch nichts. …”

Leider. Es dauert so lange, wie es dauert. Steph und Rene mussten übrigens nicht ganz drei Monate warten, allerdings haben am Vierteljahr nur knapp zwei Wochen gefehlt. Die Berliner Verwaltung mag modern sein… schneller oder besser ist sie aber deswegen noch lange nicht.

Die Bemusterung gabs dann Mitte April 2011 in Frankenberg. Und als Einstieg in die Bemusterung den fast schon üblichen FingerHaus-Dämpfer: der ursprünglich avisierte Montagetermin verschiebt sich:

“… Nach Ausräumung des Rücktrittsrechts in September 2010 war bezüglich der Hausaufstellung von Juli/August die Rede. …”

Konkretisieren wollte FingerHaus diesen Termin nicht. Ungünstig, wenn man einiges in Eigenleistung erledigen will und daher rechtzeitig an Freizeitplanung für sich selbst und eventuelle Helfer im Familien- und Freudeskreis denken muss. Letztlich wurde den beiden ein Montagetermin Ende August/Anfang September in Aussicht gestellt.

Erste Anzeichen der nahenden Hausmontage gab es Anfang Juni auf dem Grundstück zu besichtigen:

“… Herr H. unser Tiefbauer räumt heute unser Grundstück ab, also die Obstbäume und Wurzeln vergangener Bäume. …”

Ich glaube, das nennt man “Baufreiheit schaffen”. 😉 – Die eigentlichen, die “richtigen” Arbeiten starteten dann Mitte Juli. Und was ist das bestimmende Thema im Juli 2011? Richtig… Wetter. Und vor allem: Regen. Beispiele gefällig?

15. Juli: “… Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen! Es sieht momentan nach Regen aus an den kritischen Tagen, aber nur sehr leichte Schauer. …”

19. Juli: “… Die Wettervorhersage ist schlecht, es soll morgen stark regnen. Dazu noch Sturmböen. …”

20. Juli: “… Der Tag neigt sich dem Ende und es hat nicht einen Tropfen geregnet. …” (witzig, just an diesem Tag hatte ich in Pankow zu tun, der geschilderte Wetterablauf stimmt exakt 😉 )

21. Juli: “… Jetzt ist es auch offiziell -Unwetterwarnung für Berlin Stufe Orange (mäßig starkes Unwetter). …”

22. Juli: “… Änderung der Wettervorhersage: Samstag, Sonntag noch Regen. Langsam wird man depressiv. …”

Ach was. Die beiden konnten zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wissen, dass es übers Wocheende schütten wird. Und zwar wie aus Hektoliterfässern 😉 DANN ist das Wort “depressiv” zugelassen 😉

23. Juli: “… Der Wetterbericht meint es auch gut mit uns: Kein Regen, viel Sonne mit Wolken, aber kaum über 20 Grad. …”

29. Juli: “… Es gab auch wieder eine Unwetterwarnung für Berlin und regnet, was das Zeug hält. […] Jetzt auch noch Unwetterstufe rot! Denke ersthaft daüber nach mir einen Naßsauger auszuleihen. …”

Und JETZT darf man depressiv sein 😉 – Spass beiseite, dieser Sommer ist wirklich nur ein schlechter Witz. Was aber nichts daran ändern kann, dass das Haus von Steph und Rene wachsen und gedeihen wird.

Die beiden führen ihr Baublog unter dem Titel: “UnserZuhause Garten”.

Das Baublog der beiden und viele andere FingerHaus-Baublogs findet ihr hier.

 

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Tage und Wochen


Tage: Gussek-Bauherr Michael berichtet in seinem Baublog vom dritten und vierten Aufbautag.

“… Die Arbeiter haben fleißig weitergearbeitet und die Dämmung angepasst, das Dach weiter ausgebaut, die Dachrinne angebracht etc…den Rest hab ich vergessen;-) …”

Da sieht man, wie schnell man sich auch an eine Hausmontage gewöhnen kann… irgendwann ist das was gewöhnliches wie… beim Discounter Pfandflaschen in den Automaten zu stopfen 😉 Ansonsten kann man in Michaels Baublog gut nachvollziehen, wie schwierig es ist, in diesem Sommer mit des Wetters Mächten irgendeinen Bund zu flechten… frei nach dem ollen Goethe 😉

“… Das Wetter hatte heute mal wieder keine Gnade und es regnete den ganzen morgen. Dennoch wurde heute das Dach bei leichtem Regen gedeckt, was wir den GUSSEK-Arbeitern hoch anrechnen. …”

Das alles garniert Michael wie immer mit etlichen Fotos.

Wochen: Daniela und Marcus tragen in ihrem Baublog Berichten von den Bauwochen Nummer 2 und 3 nach. Die beiden bauen mit WeberHaus. Die Hausmontage war ihnen mittels zweier Gewittergüsse doch heftig verregnet (baublogs.info berichtete). Auch ich war damals optimistisch, was den Feuchtigkeitseintrag in die Wände betraf… und zitiere mich an dieser Stelle ausnahmsweise mal selbst:

“… Nun wird das Haus erst einmal Zeit zum Trocknen brauchen, aber auch das wird …”

Vielleicht hatte man den Haus einfach nicht genug Zeit gegeben, oder aber nicht genug Mineralwolle ausgetauscht… In Bauwoche 2 jedenfalls gab es das böse Erwachen:

“… meine Laune war super, bis Marcus […] anrief und sagte, dass er […] im EG nasse Glaswolle entdeckt habe, die rausholte und Schimmel entdeckte. […] Ich konnte es kaum glauben, weil doch alles im EG, angeblich, kontrolliert wurde. …”

Das hiess für die Bauherrschaft: einmal Dämmungskontrolle, komplett. Warum das nicht WeberHaus übernimmt, kann und will ich an dieser Stelle nicht bewerten, da ich den Werkvertrag der beiden nicht kenne.

In Bauwoche 3 befasste sich die Bauherrschaft vorrangig mit der Elektroinstallation und kam, so steht es jedenfalls im Baublog, auch gut voran.

Die Feuchtigkeit scheint aber wohl weiterhin ein Problem zu sein. Bei einem Vor-Ort-Termin mit ihrem Bauleiter wurde jedenfalls als Problem protokolliert:

“… Feuchtigkeit in den Decken und Wänden …”

Drücken wir die Daumen, dass sich speziell bei diesem Problem eine belastbare Problemlösung findet!

 

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Alte Bekannte


In zwei Baublogs, die lange Zeit zu zuverlässigen Stichwortgebern und Stichwortlieferanten von baublogs.info zählten, gibt es in diesen Tagen wieder Lebenszeichen. Grund genug, jetzt mal wieder ein Blick in diese Baublogs zu werfen.

Da ist zum Einen Daniel, der mit Rensch ein Ausbauhaus baut. In seinem Baublog hiess es im März noch:

“… Im OG wirds jetz spätestens in der Woche vor Ostern wieder fleissig weiter gehen. […] Sollte hoffentlich genug Zeit sein um Abseiten einzuziehen und dann alles mit Holz und Rigips zu beplanken. …”

Einiges scheint wohl liegengeblieben zu sein, denn Daniel berichtet jetzt:

“… unsere geplante Oster-Hausbau-Aktion wurde spontan von einem 4-rädrigen Löcherkäse unterbunden. Somit haben wir da gerade mal mit einer Abseite angefangen. …”

Was die Frage aufwirft: was ist ein 4-rädriger Löcherkäse? – Nun aber staubt’s wieder bei Daniel:

“… Vergangene Woche gings dank Mutterns Hilfe im OG endlich weiter, inzwischen ist an vielen Wänden der Rigips gelandet und die Zimmer haben eine ganz andere Optik erhalten. …”

Ganz unkompliziert ist das aber alles nicht, denn einige spezielle Winkel, die die Rigipsplatten schliesslich halten sollten, passen nicht: Planungsfehler!

“… Somit sind sie nicht montierbar und müssen getauscht werden, denn anders lässt sich der Rigips da nicht ordentlich montieren. …”

Planungsfehler passieren, sind aber ärgerlich. Wenigstens scheint der Tausch der Winkel problemlos vonstatten zu gehen.

Auch von den Dammann-Haus-Bauherren Thommy und Wonny hat man lange nichts gehört. Die beiden sind längst eingezogen, aber immer wieder macht ihnen Wasser die unterschiedlichsten Probleme. Erinnert sei an irren Albtraum aus zu viel Regenwasser und falsch eingebautem Sand (baublogs.info berichtete). Auch im aktuellen Beitrag ihres Baublogs geht es wieder um Wasser.

“… Vor einige Tagen tropfte es […] nachts auf das Fußende meiner Matraze. […] Leider tropfte es dann letztes Wochenende wieder ins Kinderzimmer; das müsste dann wieder von der Dachterrasse kommen….”

Wie bereits erwähnt, fechten die beiden ihren eigenen Kampf mit dem Wasser… Die erste Problemstelle wurde von Dammann-Haus bereits repariert, an die zweite wird bald Hand angelegt:

“… Ich bin zuversichtlich, dass die Dammänner das in den Griff bekommen. Die sind bestimmt nicht weniger genervt. …”

Thommy und Wonny sehen’s positiv:

“… Ich lobe mir nach wie vor, nicht mit Stein gebaut zu haben. Da würde man so etwas erst nach Jahren merken. So tropft einfach alles durch und man ist schnell gewarnt. …”

Da ist was dran… drei Schweinchen hin, drei Schweinchen her.

 

 

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Hausmontage mit Gussek


Michael baut mit Gussek-Haus und gestern, so kann man in seinem Baublog lesen, begann die Montage seines Hauses vom Typ Lindenallee.

“… Um 8 Uhr kam der erste GUSSEK-LKW und um 9 die Kolonne. Der Kran erst um 10 Uhr. …”

Was ungewöhnlich ist, denn meistens sind die Kolonnen gegen sechs schon heftig am wirbeln. Da hats wohl neben dem erkrankten Elektriker auch noch anderweitig geklemmt. Die Montagekolonne ist aber allen Widrigkeiten zum Trotz ganz gut vorangekommen. Nach 2 1/2 Stunden stand das komplette Erdgeschoss, am Ende des Tages war die Geschossdecke drauf.

Der zweite Tag sah dann zwar einerseits schon morgens um sieben eine knuffende Baukolonne samt eines eigens aus Nordhorn “eingeflogenen” Elektrikers, andererseits aber auch mehr Wolken als Sonne, anders als am ersten Tag, wo noch freundlichstes Montagewetter herrschte.

“… Heute war das Wetter leider nicht so dolle wie gestern. Es  hat den ganzen Tag immer wieder leicht geregnet. Ist jedoch lt. Bauleiter kein Problem. …”

Gegen zehn Uhr morgens war das Obergeschoss fertig, abends dann das Dach montiert, und auch die Rüstung war schon gestellt. Immer wieder sagenhaft, wie rasend schnell das alles geht…

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Strom produzieren, Strom verbrauchen


Gerade dieser Tage ging – der eine oder andere mag sich erinnern – eine Meldung über die Ticker, nach der die Regeierung einen stark steigenden Strompreis erwartet (Link zur Meldung bei SPON).  Unsere geliebte Bundesregierung mit der grandiosen Kandisbunzlerin Merkel an der Spitze wird ja nicht müde zu behaupten, dass die Energiewende die Bürger kaum belaste. Dass neben dem Bundeswirtschaftsministerium auch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung das ganz anders sieht… das sind sicher alles berufsmäßige Panikmacher.

Die ollen Panikmacher haben auch eine Ursache für den prognostizierten Strompreisanstieg ausgemacht, das sei…

“… der planlose Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem der zu teuren und ineffizienten Photovoltaik. …” [Quelle: SPON]

Der eine oder andere Bauherr sieht das anders, so er denn von den Einspeisevergütungen profitiert. Zu diesen Bauherren gehören Karen und Jürgen. Die beiden bauen mit Bodenseehaus und träumen in ihrem Baublog von einem Plus-Energie-Haus.

“… die Photovoltaik-Anlage […] ist […] in spätestens 3 Wochen installiert und speist dann fleissig Strom in ein Netz, das für dezentrale Energieeinspeisung gar nicht ausgelegt ist. Aber so technisches Zeugs kümmert ja eh keinen… “

Hey, das ist exakt der Standpunkt unserer geschätzten Bundesregierung! Ich wusste doch, dass die Damen und Herren intensiv auf die Stimme des Volkes hören 😛 – Warum aber können Karen und Jürgen von einem Plus-Energie-Haus träumen? Die Antwort geben sie in ihrem Baublog.

“… es sieht so aus, als ob wir auf dem Papier dann in einem Jahr mehr Energie erzeugen werden als wir verbrauchen. …”

Ganz utopisch scheint dieser Traum nicht zu sein, wie man in einigen anderen Baublogs lesen kann. Interessieren würde mich allerdings, ob diese Rechnung mit oder ohne Wärmepumpe gemacht wurde.

Der vorhin bereits genannte Panikmacher, das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung, macht für den prognostizierten Strompreisanstieg eine Modellrechnung auf:

“… Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden würde demnach um bis zu 175 Euro zusätzlich im Jahr belastet. …” [Quelle: SPON]

Der Vebrauch kommt in einem Vierpersonenhaushalt sicher irgendwie hin. Allerdings nur dann, wenn der seine Hütte nicht direkt oder indirekt mit Strom beheizt. Kommt eine Wärmepumpe ins Spiel, die ja nach Anlage und Wärmebedarf gerne mal um die 3 Megawattstunden je Jahr verbraucht, sieht die Rechnung dann etwas anders aus. Das dass alles vermutlich keine Panikmache, sondern böse Realität ist, kann man im Baublog der Gussek-Haus-Bauherren Anja und Alex nachempfinden. Denen flatterte dieser Tage unangehme Post ins Haus. Nein, keine Wahlkampfwerbung der CDU 😛

“… Unser Stromversorger (EnBW) kündigt unseren alten Wärmepumpentarif zum 01.10.2011.  …”

Und bietet einen neuen Vertrag mit ein ganz klein wenig ungünstigeren Konditionen an. Die beiden haben das mal fix durchgerechnet:

“… Damit steigen für uns die Heizkosten um mal eben ein Drittel an. …”

Wie gesagt, nach Auffassung von Regierung und Kanzlerin wird die Energiewende die Bürger kaum belasten 😀

Abschließend, weil es gerade so schön passt, zurück zur Kandisbunzlerin. Die nämlich

“… lobte die Energiewende am Samstag als “einzigartige Chance” für ihre Partei. … [Quelle: SPON]”

Korrekt. Und zwar als einzigartige Chance, samt Kandisbunzlerin vom Wähler in den Mülleimer der deutschen Nachkriegspolitik befördert zu werden 😛

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Die Telekom und ein Halleluja


“… Halleluja! Wir sind den Verein los. …”

Dieser Jubelschrei entrang sich mindestens symbolisch der Kehle der ProHaus-Bauherren Jenny und Marcel. Mit “Verein” war 1&1 gemeint, die die beiden mit Verlaub gesagt verarscht haben, was den DSL-Anschluss angeht (baublogs.info berichtete). Aus dem Vertrag mit 1&1 sind Jenny und Marcel per Sonderkündigungsrecht herausgekommen, DSL hatten sie deswegen aber noch lange nicht. In ihrem Baublog berichten sie nun von der Auflösung des Knotens:

“… Unglaublich aber wahr! Das Mediale Leben hat uns wieder zurück. …”

Und dafür, dass es so gekommen ist, zeichnet sage und schreibe die vielgescholtene Telekom verantwortlich.

“… Hier wurde mir vom ersten Moment an wirklich geholfen […] und versprochene Termine wurden auch fristgerecht eingehalten. Der Techniker erschien und behob die Störung – am selben Tag. Er ruft sogar zurück…”

Unglaublich, meinen die beiden. Ebenso unglaublich, dass nun doch ein DSL-Anschluss zustandegekommen ist. Zwar nur schmalbandig, aber immerhin. Jenny und Marcel singen also ihr Halleluja! auf die Telekom…

… und ich frage mich: Wieso bringt Telekom einen Handshake zum DSLAM zustande und 1&1 nicht… obwohl 1&1 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der medialen Wüste – sorry 😉 – in der Jenny und Marcel leben, nur als Reseller auftritt und die Infrastruktur der Telekom nutzt? Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

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