Drogenplantage auf Baugrundstück entdeckt!


Man verzeihe mir den etwas reisserischen Titel… aber das Blog braucht dringend einen Lift bei den Besucherzahlen 😛

Anne und Moritz haben mit Grübbel gebaut und veröffentlichen in ihrem Blog eine Reihe von Fotos, die an eine Drogenplantage erinnern:

“… Sieht irgendwie nach Ackerbau aus. Oder eine Drogen-Plantage? …”

Hinweis für alle Drogenfahnder, die in diesem Moment anfangen, ihre Knarren zu putzen: Jungs, auf den Fotos sieht man nur Massen mitteleuropäischen Unkrauts 😉

Sandra und Thorsten bauen mit Bodenseehaus und testen gerade die Reichweite ihres Blogs:

“… Daher mein direkter Aufruf: Wer möchte uns Pakettboden oder Laminat am kommenden Wochenende (17.07.) verkaufen? ca. 100 m² werden benötigt. …”

Meldungen bitte aaO., der Lieferort wäre im Falle eines Falles 69256 Mauer.

Hanna und Tobi bauen mit FingerHaus und berichten im Blog kurz und knapp von ihrer Bemusterung. Die beiden sind schon am Vortag angereist und haben den ersten Nachmittag dazu genutzt, schon mal vorab durch die Bemusterungsausstellung zu schlendern:

“… Würde ich jedem empfehlen, dann kann man sich nochmals in Ruhe Gedanken darüber machen. Denn am Tag der Bemusterung geht alles irgendwie ziemlich eilig und schnell. …”

Die beiden waren diszipliniert, die Mehr- und Minderkostenrechnung sieht verträglich aus 😉

Natalie und Claudio bauen ebenfalls mit FingerHaus. In ihrem Blog geben sie allen Bauherren in spe einen guten Rat:

“… Zusatzlich haben wir noch eine Rechnung bekommen die die Erdwärmebohrung betrifft,wie z.B. die Abdichtung der der Rohre ins Haus und noch die vom Geologen der bei der Bohrung dabei gewesen sein sollte. Solche Kleinigkeiten stehen im Werksvertrag drin da müsst ihr ganz genau durchlesen! …”

Das berühmte Kleingedruckte… da muss ein Laie aber auch drauf kommen, dass man Hauseinführungen auch abdichten muss…

Tags: , ,

Bemusterung bei ProHaus


Tanja und Enrico bauen mit ProHaus und berichten in ihrem Blog in mehreren Beiträgen von der Bemusterung. Die findet – ProHaus gehört zur Gussek-Gruppe – am Sitz der Muttergesellschaft in Nordhorn statt.

Eins vorab:

“… Aber auch sonst ist Nordhorn ein sehr beschauliches Städtchen und sicher einen Ausflug wert. …”

Aber zurück zum Thema. ProHaus bietet vorrangig Ausbauhäuser an und besetzt innerhalb der Gussek-Gruppe ein eher niederpreisiges Segment. Das spiegelt sich nach der Auffassung von Tanja und Enrico schon in der Anmutung der jeweiligen Bemusterungszentren… die sind nämlich tatsächlich getrennt:

“… Aha, in diesem Glaspalast residieren nur Gussek-Bauherren. Die Kundschaft von ProHaus wird in einer ausgebauten Lagerhalle im Hinterhof bedient, gleich neben einem provisorischen Bauzaun. …”

Außen nicht pfui, sondern naja, und innen?

“… Dabei hat das ProHaus Bemusterungszentrum gar keinen Grund sich zu verstecken, es ist großzügig angelegt und modern ausgestattet. …”

Na also. Kein Grund für ProHaus-Häuslebauer, sich mit ihrem Projekt zu verstecken. Tanja und Enrico begaben sich also in den Bemusterungskampf. Etwas angesäuert waren sie über das Angebot an Klinkern und die dafür aufgerufenen Preise, begeistert hingegen von der Qualität der Hauseingangstür und der Massivholztreppe: (fast) Standard. Auch der angebotene Standard im Bereich Sanitär wusste zu gefallen:

“… Hier sollte man natürlich keine Designwunder erwarten, aber die Sanitärobjekte sind gut aufeinander abgestimmt und vermitteln einen wertigen Eindruck. …”

Also ein positiver Ausblick:

“… Soweit so gut – was die Klinker angeht können wir sicher mit einem kulanten Entgegenkommen von ProHaus rechnen. Allerdings haben wir an dieser Stelle noch nicht geahnt, wie diese Bemusterung noch ausgehen wird …”

Tja… schon der letzte Akt der Bemusterung hätte die beiden misstrauisch stimmen sollen:

“… Es tue ihr leid, aber sie sieht sich nicht in der Lage, die Bemusterung ohne vorherige Rücksprache mit einem Kollegen zu Ende zu führen und uns die entgültigen Preise zu nennen. Mmmhhh … gibt es keine Preislisten bzw. sind die Preise nicht für jeden gleich? …”

Ich fürchte, die gute Bemusterin hat sich das sehr gut überlegt, Euch keinen Preis zu nennen…

“… Heute haben wir auch die Mehr / Minderkostenrechnung bekommen. Die Klinker die bei der Bemusterung noch 2500€ Aufpreis gekostet haben , kosten nun 4000€ Aufpreis!!! Was soll man dazu noch sagen … “

Was man dazu sagen soll? Ich würde sagen, dass es nicht verwunderlich ist, dass Euch Eure Bemusterin am Ende des Tages keinen Preis nennen wollte… dann hätte sie nämlich direkt Euren Ärger abgefangen 😛

Weiteren Ärger gab es dann noch in Bezug auf den Keller, den Gussek&Wolts erstellen soll… doch dazu bemüht Euch bitte selbst ins Blog von Tanja und Enrico.

Tags: ,

Gekauft, verraten, verkauft: Nachtrag


Die FingerHaus-Bauherren Anja und Mario hatten dieser Tage ein kleines Problem mit Hornbach: Dort wurde ihnen ungeeigneter Kleber verkauft (baublogs.info berichtete). Mit (vermutlich) einem gewissen Maß an Zorn und (sicher) dem Wissen, dass sie falsch beraten wurden, haben sie dem örtlichen Hornbach-Baumarkt einen erneuten Besuch abgestattet. In ihrem Blog schreiben sie:

“… Mit diesem Wissen besuchten wir erneut den nahe gelegenen Hornbach und konfrontierten die Mitarbeiter mit dieser Aussage. Hier muss man sagen, dass wir fair behandelt wurden, denn man gab uns unser Geld zurück und für die 2 Tage unnütze Arbeit erhielten wir einen kleinen Gutschein. …”

Wenigstens eine Entschuldigung und eine nette Geste. Ich halte das für erwähnenswert, denn selbstverständlich ist auch das leider nicht überall.

Tags: ,

Gekauft, verraten, verkauft


Die FingerHaus-Häuslebauer Anja und Mario berichten in ihrem Blog über die Montage der Perimeterdämmung am Keller. Sie hatten sich kurzfristig entschieden, diese Arbeit selbst durchzuführen und nicht zu vergeben.

Bei der Arbeit selbst hatten sie mit mehreren Problemen zu kämpfen. Die Arbeit selbst ist schnell beschrieben: Die Dämmplatten müssen mit geeignetem Kleber lückenlos und flächendeckend an der Außenwand des Kellers befestigt werden. Die Kleberfrage allerdings drohte die Montage der Perimeterdämmung zu torpedieren. Warum?

“… Der Zwei-Komponenten Klebereimer muss aufrecht gelagert werden, da die Pulverkomponente auf der Bitumenmasse oben drauf liegt. …”

Dumm nur, wenn die Eimer mit dem Kleber nicht vom Transporter gehoben und anschliessend sachgerecht gelagert, sondern statt dessen auf dem einfachsten Weg, den die gute alte Schwerkraft erlaubt, von der Ladekante gestürzt werden. Und dann so liegen bleiben, wie die Schwerkraft es wollte. Da war wohl Fachpersonal unterwegs. Das Handeln des Fachpersonals hatte Folgen:

“… Es war eine Riesensauerei, den Sack aus dem Bitumen zu fischen. Zudem hatte das Pulver Feuchtigkeit gezogen, weswegen ein Teil des Materials schon verklumpt war und somit nicht mehr zu gebrauchen. …”

Anja und Mario haben dann solange gearbeitet, bis der Kleber alle war.

“… Das Wetter hatte einigermaßen gehalten, aber wir hatten keinen Kleber da, also ab in den Hornbach. …”

Sie hatten sich sorgfältig informiert und wollten ihre Arbeit mit Klebeschaum fortsetzen. Davon riet der freundliche Hornbach-Verkäufer allerdings ab und empfahl statt dessen eine Einkomponenten-Dickbeschichtung, die man auch als Kleber verwenden könne.

“… Auf unsere Nachfrage hin, dass dies aber nicht als Anwendungsgebiet für dieses Produkt auf der Packung steht, sagte man uns: “Wir können Ihnen auch Kleber bestellen, aber das ist das gleiche Zeug in einer anderen Packung und kostet 20% mehr.” …”

Gezweifelt, geglaubt, gekauft. Und verraten, wie sich nach einem nächtlich Regenguss zeigte:

“… Der Wackelversuch ließ die Platten, welche mit dem Ein-Komponenten Kleber befestigt waren, geradezu willenlos von der Wand fallen. Von Kleben keine Spur. Da war uns dann endgültig klar: Uns wurde im Hornbach das falsche Zeug verkauft, inklusive einer falschen Beratung. …”

Die den beiden als Kleber verkaufte Dickbeschichtung ist nämlich lufttrocknend… selbige kann aber bei der  Anwendung als flächiger Kleber nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Wie wirbt doch Hornbach gleich?

“… Nichts nervt mehr, als wenn man mit seinem Projekt loslegen will und merkt, dass die Hälfte noch fehlt. Logisch, dass HORNBACH den Anspruch hat, Sie immer umfassend zu beraten. Denn nur komplett ausgestattet können Sie sofort ranklotzen. … ” [Quelle: Internetauftritt der Hornbach-Baumarkt-Aktiengesellschaft]

Korrekt. Dumm nur, wenn man dem eigenen Anspruch nicht gerecht wird.

Die beiden sind trotz eines inkompetenten Hornbach-Verkäufers fertig geworden. Das Lehrgeld bekommen sie aber gewiss nicht zurück.

Tags: ,

Aktuelles von Bodenseehaus-Häuslebauern


Marion und Michael bauen mit Bodenseehaus. In ihrem Blog tun sie eine gute Nachricht kund:

“… Unsere “Baugenehmigung” (zumindest hieß das mal früher so) ist gestern per Post angekommen. …”

Dann kann es also bald losgehen, prima! Beim Lesen des Papiers fühlten sich Marion und Michael wieder als Grundschüler…

“… Den Inhalt des Schreibens muss man als fachunkundige Personen erst einmal googeln, um zu verstehen, uns da zugestellt wurde. […] Wir teilen Ihnen mit, dass kein Genehmigungsverfahren durchgeführt werden soll. …”

Die Recherche ergab: Kein Grund zur Panik, wenn das Bauvorhaben dem B-Plan entspricht und eine Erschließung vorliegt, kann der Bauherr binnen eines Monats loslegen… es sei denn, der Amtsschimmel wiehert vor dieser Frist.

Über einen anderen wichtigen Termin berichten die zwei auch noch:

“… Am Freitag, den 2.7.10 um 8.30 Uhr war der große Termin zur Bemusterung in Mühlingen, auf den wir schon so lange hingefiebert hatten. …”

Nach acht Stunden intensiver Arbeit war dann klar, dass sie mehrere Gewerke selbst vergeben werden:

“… So wie’s aussieht, werden wir vermutlich außer Heizung, Sanitär und Estrich nun auch die Elektroarbeiten selbst vergeben. …”

Kein Pappenstiel, aber das werden sie schon schaffen.

Das Bauvorhaben von Sandra und Thorsten – auch sie bauen mit Bodenseehaus – geht mit Riesenschritten voran. Das spiegelt sich auch im Blog wider:

“… Viel hat sich in den letzten beiden Tagen auf unserer Baustelle getan. So viel, dass man schon fast keine Zeit mehr hat nebenbei auch noch ein paar Zeilen hier im Blog zu hinterlassen. …”

Glaubt den beiden kein Wort: Sie bloggen wie immer regelmässig und spannend 😉

Das Gewusel auf der Baustelle schien zeitweise so heftig gewesen zu sein, dass sie gebeten wurden, einfach mal ein paar Tage nicht nach dem Rechten zu sehen:

“… Zwei Tage später sollen wir erst wieder uns blicken lassen, und wir würden sehen, dass was wie ein Chaos aussieht sich doch irgendwie zusammenrauft.  Und so ist es geschehen… …”

Nicht ganz. Die Bauherrschaft hielt es nur einen Tag ohne Baustelle aus 😛

Und den Rest… tja, den lest halt selbst im Blog von Sandra und Thorsten nach.

Tags:

Blase-Fenster-Test, Blase-Tür-Test


Astrid und Sebastian bauen mit Dammann-Haus und haben einen wichtigen Test absolviert. Okay… den Test hat ihr Haus bestanden, aber so ein Bauherr verwächst ja irgendwann mal mit seinem Häuschen, mindestens ideel 😉

Also: im Blog der beiden wird über den Blower-Door-Test berichtet:

“… Heute war […] Luftdichtigkeitstest mit Manfred Dammann. Der Blowerdoortest dauerte zum Glück nicht wie im Internet beschrieben drei, sondern nur etwa eine halbe Stunde. …”

Und eine Besonderheit gibt es bei Dammann-Haus beim Blower-Door-Test auch zu beachten:

“… Bei Dammann-Haus wird die “Blower-Door” übrigens nicht in der Haustür, sondern in einem Fenster eingesetzt. Das hat den Vorteil, dass auch die Haustür auf Dichtigkeit getestet wird. …”

Noch ein Nebeneffekt: Die Anlage ist nicht so schwer zu handeln… bei den herrschenden tropischen Temperaturen durchaus ein Vorteil.

“… Ergebnis des Blowerdoor-Tests: 1,0 mit Unterdruck und 1,1 mit Überdruck […]. Jedenfalls deutlich unter der Vorgabe von 1,5, die für Niedrigenergiehäuser gilt. Wir hatten uns zwar einen Wert mit einer 0 vorne gewünscht, sind aber auch so ganz zufrieden. …”

Zum Vergleich: Für eine Passivhaus wird eine Luftwechselrate von 0,6 verlangt.

Ach ja… Hausabnahme war auch noch.

“… Die Abnahme selbst verlief problemlos, wir hatten keine größeren Mängel, dafür aber umso mehr kleinere. Hauptsächlich Schönheitsreparaturen à la “hier fehlt noch eine Leiste”, die jedoch alle ohne Einspruch von Herrn Dammann im Abnahmeprotokoll aufgenommen wurden. …”

Auch nicht schlecht.

Daniel baut mit Rensch-Haus und kann in seinem Blog in Sachen Blower-Door-Test kein so gutes Ergebnis wie Astrid und Sebastian melden. Kurz noch eine Bemerkung am Rande: Daniel titelt mit “Ich bin nicht ganz dicht V 2.0”, was meine These der ideelen Einheit von Bauherr und Häuschen zu bestätigen scheint 😉

“… Heute morgen kam dann wie vereinbart Rensch vorbei um einen neuen Blower Door Test zu machen […] Wir sind dann auf einen Luftwechsel von etwa 1,95 gekommen …”

Das ist himmelweit von dem Wert entfernt, den Astrid und Sebastian berichtet haben, und keinesfalls ein Niedrigenergiehaus: Die Luftwechselrate darf 1,5 nicht übersteigen.

Daniel weiss, dass das sehr wahrscheinlich daran liegt, dass er – Daniel baut ein Ausbauhaus – an einigen Punkten nicht sorgfältig oder gut genug gearbeitet hat. Die wahrscheinliche Schwachstelle wurde bei der Begehung gefunden:

“… Wir sind dann den Sockel nochmal bei Überdruck abgegangen und konnten feststellen das im Bereich der Terasse wo ich die besondere Abdichtung habe der Quellmörtel eben nicht ganz dicht ist und es stellenweise noch gut raus drückt. …”

Dort soll gemörtelt und geklebt werden… dann dürfte auch das Ausbauhaus von Daniel ein Niedrigenergiehaus sein.

Tags: ,

Küche, Küche


Im Blog von Melanie und Thorsten dreht sich im Moment viel um das Thema Küche. Melanie und Thorsten bauen mit Fertighaus Weiss, derzeit neigt sich der Innenausbau seinem Ende entgegen.

Bei der Lektüre des Blogs der beiden wird man gleich wieder an bösen Sprüche in meinem gestrigen Eintrag über das Deutsche Handwerk und den Deutschen Handel erinnert:

“… Eigentlich sollte ja heute die Küche eingebaut werden. Leider hat mich heute morgen ein Anruf erreicht: sie kommen nicht. …”

Im Gegensatz zu Daniel – der musste seinen Absagen immer selbst hinterhertelefonieren – hat sich das Küchenstudio selbst bei der Bauherrschaft gemeldet. Einen guten Grund hatten sie auch: Einer der Monteure hatte sich im Kreisssaal einzufinden… und das nicht zur Küchenmontage 😉 Die Verabredung war:

“… Jetzt soll die Küche am Montag kommen. …”

Okay… Drei Tage später:

“… Jaja, die liebe Küche. Am Sonntag haben wir mit dem Küchenstudio vereinbart, dass die Küche erst am Mittwoch – also morgen – kommt. …”

Und noch einen Tag später:

“… Pünktlich um 7 Uhr fuhren die Monteure vom Küchenstudio Gorn vor. …”

Und waren abends um 17 Uhr fertig. Ein begeisterter Leser äußert sich per Kommentar zu einem Foto der überaus glücklichen Bauherrin vor jungfräulichem Küchenmöbel:

“… der Bauherrin steht die Küche vorzüglich …”

Weitere Kommentare erübrigen sich 😉

Tags: