Sachverständige


Ivanna und Ulrich bauen mit FingerHaus. Zur baubegleitenden Qualitätssicherung haben sie sich entschieden, einen externen Sachverständigen hinzuzuziehen, liest man in einem aktuellen Beitrag in ihrem Baublog.

“… Immerhin ist diese nicht ganz billig (ca. 2-3% von der Haussumme), aber da wir beide nicht vom Fach sind und deshalb dann auch nicht beurteilen können bei Endabnahme usw., ob alles korrekt ist, haben wir uns zu diesen Schritt durchgerungen. …”

Bei der Auswahl des Sachverständigen hat man dann die Qual der Wahl.

“… Ich hatte vorher Angebote von DEKRA und TÜV kommen lassen, die nahezu auf den Euro identisch waren. Dann gab es den Tipp aus dem Fingerhaus-Forum, sich doch mal den Verband privater Bauherren (VPB) anzuschauen. …”

Der Kontakt mit dem VPB verlief positiv, Ivanna und Ulrich haben sich in der Folge für den VPB entschieden. Nebeneffekt: Der VPB bietet dieses Leistung offenbar einen Tick günstiger an als die vorstehend genannten Firmen. Um diese Leistung in Anspruch nehmen zu können, muss man dem Verband beitreten.

Das erste Treffen mit dem Sachverständigen bestätigte dann den positiven Eindruck vom telefonischen Erstkontakt.

“… Ich bin dann von einer Gesprächsdauer von 1 Std. ausgegangen, am Ende waren es 3,5 Std. Zusammenfassend war es unglaublich, mit wievielen Informationen ich aus diesem Gespräch gegangen bin, alleine 9 Seiten Notizen sind zusammengekommen. …”

Bei welchen Details der Sachverständige hilfreiche und bares Geld werte Tips hab, lest ihr bitte direkt im Baublog von Ivanna und Ulrich nach. Hier nur soviel: Auch beim Werkvertrag, den die beiden schon unterschrieben haben, wäre noch die eine oder andere Verbesserung drin gewese. Ivanna und Ulrich raten daher:

“… Außerdem sollte eine erste Beratung unbedingt VOR Vertragsunterzeichnung passieren, hier kann man dann auch noch ein paar Stolperfallen eliminieren. …”

Danke für diesen interessanten Beitrag!

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Fortschritte


Die FingerHaus-Bauherren Iris und Ingo sind in freudiger Erwartung. Und zwar ihrer Bemusterung 😉

“… Herr K. von Fingerhaus ist unser “Bemusterer” und auch mit Ihm haben wir einen Termin vereinbart. Am 08.10. sind wir in Frankenberg zu Bemusterung. …”

Die beiden haben ihre Hausaufgaben für diesen anstrengenden Termin gemacht und sehen der Bemusterung insofern entspannt entgegen. In ihrem Baublog gibt es aber noch einen anderen wichtigen Fortschritt zu melden:

“… Last but not least haben wir eine mündlliche Aussage über den Stelltermin unseres Hauses in KW 4, 2011. Hoffentlich macht uns da nicht ein strenger Winter irgendwelche Striche durch die Planungen. …”

Oder aber die (zu) vollen Auftragsbücher von FingerHaus 😛

Die FingerHaus-Bauherren Claudia und Patrick haben diesen wichtigen Termin schon hinter sich. In ihrem Baublog schreiben sie:

“… Aufgemustert haben wir unter anderem: Fliessen (fast) im gesamten Erdgeschoss, WK 2 im Haus für Türen und Fenster, Uniterm …”

Claudia und Patrick waren gut vorbereitet und hatten sich schon am Vorabend des ersten Bemusterungstages in der Ausstellung vorinformiert. Auch die beiden haben nun Klarheit über die weitere Terminkette, auch ihr Montagetermin liegt im kommenden Jahr.

“… Ausserdem haben wir jetzt die Termine für das weitere Vorgehen bekommen: […] Haus wird aufgestellt für KW 10 …”

Drücken wir auch hier die Daumen, dass die Terminkette halten möge.

Christina und Sascha bauen mit SchwörerHaus und haben gute Neuigkeiten in ihrem Baublog.

“… Am Donnerstag Nachmittag um 17 Uhr ist unser Haustraum Realität geworden. Wir dürfen uns nun glückliche Besitzer eines wunderschönen Traumhauses nennen. …”

Herzlichen Glückwunsch! … Auch wenn das bedeutet, dass es bald wieder ein Baublog weniger zu lesen gibt 😉 Ein paar Kleinigkeiten muss der Kundendienst noch reparieren, aber das ist alles nichts dramatisches.

Eine längere Danksagungsliste gibt es durchzuschauen – man könnte ja unverhofft darin erscheinen  😛 – und ganz am Ende der Liste finden sich die vermutlich wichtigsten Adressaten für den Dank:

“… Last but not least natürlich unseren Familien für ihre tatkräftige Unterstützung und gute Tipps sowie das Verständnis, wenn wir (ich) mal wieder aufgeregt waren oder den Traktor, den Transportanhänger oder andere Gerätschaften in Beschlag genommen haben. …”

Jo… Trekkerfahren ist schon was feines… Und schön, wenn der Hausbau als Ausrede herhalten kann 😉

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Kampa-Haus: Neues Baublog


Evi und Fabian bauen mit Kampa-Haus ein frei geplantes Fertighaus. Ihr Bauprojekt verwirklichen sie im Kreis Bingen in Rheinland-Pfalz.

“… Viele träumen davon, ein Haus zu bauen. …”

Jo.

“… Nur sich mal wirklich Gedanken darüber zu machen, ist ein anderes Thema. …”

Jo. Evi und Fabian haben sich Gedanken gemacht.

“… Schließlich sind wir dann irgendwann zu dem Entschluss gekommen- jahrelang Miete wollen wir nicht bezahlen und die Finanzierungszinsen sehen derzeit richtig gut aus… “

Klassischer Gedankengang, und mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig.

Ein Grundstück in einem gewachsenen Baugebiet, das sowohl den Vorstellungen als auch den finanziellen Möglichkeiten der beiden entsprach, war recht schnell gefunden. Die Suche nach der passenden Hausbaufirma war dann schon etwas schwieriger. Die schier unendliche Zahl möglicher Anbieter…

… Schnell merkten wir das es TAUSENDE gab

… grenzte sich allerdings dadurch ein, dass die beiden unbedingt ein Haus nach dem Effizienzstandard KfW 55 bauen wollten. Nach intensiver Suche und mehreren Besuchen in Musterhausparks bleiben drei Anbieter in der engeren Wahl: Bien-Zenker, SchwörerHaus und eben Kampa-Haus.

Für Kampa-Haus sprach letzten Endes die hohe Flexibilität bei der Umsetzung der Bauherrenwünsche. Evi und Fabian hatten sehr genaue Vorstellungen davon, wie ihr Haus aussehen sollte. Bien-Zenker und SchwörerHaus fielen am Ende durch das Sieb, weil

“… wir einfach nicht (ohne große Mehrkosten) nicht so individuell bauen konnten wie wir wollten. …”

Zuschlag Kampa-Haus! Der Verkäufer musste allerdings doch ein gerüttelt Mass an Überzeugungsarbeit investieren: Die Insolvenz der Kampa AG ist allen Interessierten immer noch sehr präsent. Genau dieser Verkäufer gab dann den letzten Ausschlag für Kampa-Haus:

“… Die letztendliche Entscheidung, mit Kampa zu bauen machte uns Herr Baldinu möglichst einfach. Er machte im Endeffekt den Unterschied zu allen anderen Hausanbietern und Verkäufern. …”

Drücken wir den beiden die Daumen, dass ihr Hausbauprojekt unter einem guten Stern stehen möge!

Das Baublog von Evi und Fabian “Sesshaft werden für 2 1/2” wird uns mit Sicherheit auf dem laufenden halten.

Informationen zu Kampa-Haus und die Kampa-Haus-Baublogs findet ihr hier.

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Aktuelles aus Baublogs


Ein ganz besonderes Schmankerl möchte ich an den Anfang dieses Beitrages stellen: Ein Zeitraffervideo von der Hausmontage im Baublog der Keitel Haus-Bauherren Claudia und Daniel. Das Entstehen eines Fertighauses in 3 min 20sec. Sehenswert!

Tanja und Enrico, die mit ProHaus bauen, beschäftigen sich im aktuellen Beitrag ihres Baublogs mit dem Werden ihrer Bodenplatte.

“… Das Grundstück glich einem Ameisenhaufen – vor Ort waren gleichzeitig der Kellerstelltrupp, die Vermesser und der Tiefbauer zum verdichten der Sauberkeitsschicht. …”

In einem Ameisenhaufen herrscht zwar vordergründig Chaos, doch steckt System hinter dem Chaos. So muss es auch auf der Baustelle von Tanja und Enrico gewesen sein.

“… Am Nachmittag waren die wichtigsten Arbeiten für die Bodenplatte abgeschlossen und alle hatten sich ein bequemes Plätzchen gesucht. Jetzt hieß es warten auf den Beton. …”

Das sei nicht ungewöhnlich, versicherte man den beiden: Cemex, der Betonlieferant, halte sich nie so sklavisch an vereinbarte Zeiten. Doch wie spricht der Volksmund? Was lange währt, wird gut…

“… und fertig war sie, die schönste aller Bodenplatten ; ) …”

Wertungen zur A- und B-Note bitte ins Baublog von Tanja und Enrico 😉

Die Bodenseehaus-Bauherren Marion und Michael schieben im Moment etwas Frust. In ihrem Baublog schreiben sie, dass sie mit der Baubetreuung durch Bodenseehaus nicht wirklich zufrieden sind.

“… Immer wieder mussten wir uns mit komplizierten fachlichen Dingen auseinandersetzen, da wir leider die Erfahrung machen mussten, daß eine Baubetreuung im Fertighausbau (zumindest in unserem Fall) leider sehr zu wünschen übrig läßt. …”

Der unterschwellige Ärger kulminiert in der Tatsache, dass sie nicht wirklich Planungssicherheit haben, was den weiteren Ablauf des Projektes angeht.

“… Woche für Woche hoffen wir endlich darauf, die Werkspläne abzuschließen, damit das Haus produziert werden kann. …”

In manch einem bitteren Moment denken die beiden auch darüber nach, ob es nicht besser gewesen wäre, ein fertiges Haus von der Stange zu kaufen… und damit meinen sie kein Fertighaus.

Last but not least noch ein Blick in das Baublog von Christina und Sascha. Die beiden bauen mit SchwörerHaus.

“… Endlich, heute ist der große Tag der Hausübergabe! …”

Herzlichen Glückwunsch! Und Glückwunsch auch zum glücklichen Transport des Klaviers ins neue Heim:

“… Wir wuchteten es unter tatkräftiger Mithilfe unseres Bautrupps auf eine Art Hubgabel und schon schwebte der “Möchtegern-Flügel” über die Dächer von Friedensdorf direkt auf den Balkon. …”

Abschliessend endet der Beitrag in der Frage:

“… Schatz…wann werde ich über die Schwelle getragen??? …”

Der Beitrag wurde übrigens von Christina geschrieben…

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Haas Fertigbau: Neues Baublog


Anna und Chris bauen mit in Büttelborn bei Groß-Gerau in Hessen mit Haas Fertigbau.

“… In den letzten Wochen haben wir uns viele Häuser, Anbieter und Bauplätze angesehen, Anfang Mai haben wir uns dann entschieden: Es wird ein Haas-Haus in Büttelborn! …”

Anna und Chris haben sich für ein Haus vom Typ Young and Creative 100 entschieden, das sie mit einem auf 1,20, erhöhten Kniestock ausstatten. Ergänzend wird es einen kleinen Anbau über beide Geschosse geben.

Im Juni 2010 stand die Finanzierung für das Bauprojekt der beiden. In dem Baugebiet in Büttelborn, in dem die beiden bauen, entsteht übrigens ein weiteres Haus von Haas Fertigbau – witzigerweise gleich nebenan.

Warum Haas Fertigbau?

“… Auf der Suche nach dem passenden Hausanbieter haben wir uns schon eine ganze Menge Grundrisse angesehen. Bei allen hätten wir Änderungen machen müssen, bei den meisten Anbietern wäre das aber gar nicht so ohne Weiteres möglich gewesen. […] Bei Haas scheint das (bisher) alles kein Problem zu sein, wir haben jetzt wirklich einen Grundriss, der genau zu uns passt. …”

Naja… wenn nur das Grundstück zum Haus passen würde. Das Haus, dass die beiden mit ihrem Architekten geplant haben, ist nämlich…

“… 8 cm zu breit für das Baufenster, dank den dickeren Außenwänden. Das hätte der Verkäuferin auffallen müssen, immerhin hatte sie dieses Haus für genau dieses Grundstück angeboten und das Baufenster war bekannt. …”

Merke: Verkäufer wollen verkaufen, als im Regelfall selbständige Handelsvertreter leben Verkäufer ausschliesslich vom Verkauf.

Im Juli 2010 reichten die beiden den Bauantrag ein, und dann begann die Lawine zu rollen….

“… Seitdem der Bauantrag eingereicht wurde stapeln sich hier die Briefe. Jeder möchte was von uns, die meisten blöderweise Geld …”

Mitte August – das Projekt der beiden geht wirklich äußerst schnell voran – machte sich der Tiefbauer an die Arbeit und machte das Grundstück schon mal baufein. Seitdem tut sich auf der Baustelle nichts. Was nicht heisst, dass das Projekt ruhen würde:

“… Um aber endlich zum Ende zu kommen: die Bemusterung war anstrengend und interessant. …”

Richtig: Bemustert werden musste die Hütte ja irgendwann. Der eine oder andere Bauherr klagt ja über die schier unendliche Vielfalt von Optionen, zwischen denen man sich entscheiden müsse. Ganz anders Anna und Chris:

“… Leider durften wir nicht so viel aussuchen, da wir das meiste ja in Eigenleistung machen. …”

So unterschiedlich sind die Meinungen 😉

Wünschen wir dem Hausbau von Anna und Chris alles Gute. Ihr Baublog führen sie unter dem Titel “Neues von der Baustelle”.

Mehr Baublogs von Bauherren, die mit Haas Fertigbau bauen, findet ihr hier.

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Schlechte Zeiten, gute Zeiten


Nicht wundern: Der in den Ohren mit TrashTV vertrauter Leser vielleicht etwas merkwürdig klingende Titel dieses Beitrages ist Absicht. Zu viel Anwälte auf dieser Welt, auch heute noch… 😀

Fangen wir mit den guten Nachrichten an.

Katja und Stephan bauen mit FingerHaus. In ihrem Baublog schreiben sie über gute Nachrichten von der Baubehörde.

“… Gestern hat Stephan den zuständigen Mitarbeiter im Bauamt erreicht und dieser versicherte uns, dass wir den Bauantrag auch schon ohne Katasterauszug einreichen können und diesen dann einfach nachreichen, wenn er denn dann endlich vorliegt. …”

Noch mehr gute Nachrichten gefällig?

“… Vom Vermessungstechniker haben wir anschließend telefonisch erfahren, dass sich unsere Grenzpunkte und Höhen trotz Unstimmigkeiten bei dem Ausgangspunkt nicht verändert haben, wir also am Freitag mit dem Architekten an unseren endgültigen Plänen feilen können. …”

Was bedeutet, dass Katja und Stephan nun ihr Bodengutachten in Auftrag geben können.

Tanja und Enrico bauen mit ProHaus und haben beiden, gute und schlechte Nachrichten. So steht es jedenfalls in ihrem Baublog.

“… Nachdem es nach den heftigen Regenfällen in den letzten Tagen etwas abgetrocknet war, kam Herr Stüttchen Freitag Abend mit seinem Radlader auf unser Grundstück, um es probeweise schon einmal zu verwüsten. …”

Eine sehr nette Umschreibung für die Tätigkeit eines Tiefbauers 😉 Doch weiter im Text.

“… Mit dem vorgefundenen Bodenverhältnissen schien er zufrieden und kündigte an, Samstag pünklich 07:00 Uhr mit den Arbeiten für die Baugrube zu beginnen. …”

Die Bauherrschaft hielt das für einen freundlichen Scherz und lächelte milde… der Tiefbauer aber meinte das ernst und übernahm für den betreffenden Samstag schon mal den Weckdienst im Wohngebiet. Abgesehen davon: Tanja und Enrico war das ganz recht, denn für den Mittwoch – heute – hatte sich der Kellerbauer angekündigt.

Soweit die guten Nachrichten. Jetzt die schlechten:

“… Der Samstagvormittag verstreicht und die Baugrube wächst. Doch als wir nach dem Einkaufen an der Baustelle vorbeifahren, steht der Bagger still. …”

Maschinist kaputt! Und zwar nicht nur ein bisschen kaputt, sondern richtig kaputt. Die Zeit verstreicht… Fortsetzung der Geschichte folgt?

Ein Kapitel schlechter Kommunikation schildern die FingerHaus-Bauherren Anja und Mario in ihrem Baublog.

“… Am Freitagmorgen hatten wir noch mit unserem Bauleiter telefoniert, der uns nochmals fragte ob wir die Badewannenstandarmatur bis Samstag eingebaut bekommen würden. Uns wurde gesagt, dass der Estrich am Samstag kommt und bis dahin alle Bauherrenleistungen erfüllt werden müssen. …”

Kein Problem für die Bauherren. Mal eben zum Baumarkt gedüst, die Kleinteile besorgt und dann gemütlich zur Baustelle…

“… Dort angekommen waren wir überrascht, dass das Silo für den Estrich schon da stand. […] Der Blick ins Wohnzimmer brachte dann Gewissheit. Die Jungs giessen schon und es ist gerade mal Freitagnachmittag. …”

Nun wurde es doch hektisch. Und natürlich – das ist dann ja immer so – kamen bei der Montage der Armatur ein paar Problemchen dazwischen, die mit mehr Zeit hätten gelöst werden können. Nicht jedoch binnen zwei Stunden… so viel Zeit gaben die Jungs mit dem Estrich den beiden. Notlösung:

“… Ein hektisch geklebtes Rechteck aus Pappwinkeln hat dann den Estrich aus diesem Bereich ausgesperrt. …”

Fazit der beiden:

“… Als dann unser Ärger verraucht war, erfuhren wir von den Estrichlegern, dass der Termin schon am letzten Montag mit der Firma die den Estrich liefert abgesprochen war, diese jedoch die Terminänderung nicht an FingerHaus und damit an uns weitergegeben haben. Kommunikation ist alles! …”

Dem ist nüscht hinzuzufügen 😉

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Keitel Haus: Neues Baublog


Claudia und Daniel bauen mit Keitel Haus. Ihr Haus entsteht auf 655 qm Grund in Affing in der Nähe von Augsburg. In Affing darf allerdings nicht jedermann bauen… jedenfalls dann nicht, wenn er das Bauland von der Gemeinde bekommt. Dass nur die Gemeinde Bauland verkaufen kann, hat die Gemeinde bekanntlich mit dem in dieser Hinsicht äußerst praktischen Vorkaufsrecht selbst in der Hand.

Affing praktiziert das Einheimischenmodell: Der Gemeinderat entscheidet im Einzelfall, wer bauen darf. Bedingungen sind: der Bauwillige muss seit mindestens fünf Jahren in der Gemeinde wohnen, darf dort keine andere Immobilie besitzen und 15 Jahre lang keinen Spekulationsgewinn aus der Immobilie erzielen.

Daniel stammt aus Affing, darf also dort bauen. Und Claudia darf mit 😉

Nachdem das Grundstück Anfang November 2009 gekauft war, ging es an die Auswahl der richtigen Firma:

“… Um erst einmal einen Überblick zu bekommen, fuhren wir ins Musterhauszentrum nach Poing. […] Es gab einige Häuser die uns super gefielen und wahrscheinlich hätten wir sie auf Anhieb genommen, doch der Preis holte uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Uns wurde schnell klar welche Hausanbieter in der höheren Preisklasse vertreten sind. …”

Ergänzende Eindrücke verschafften sich die beiden in den Musterhauszentren Ulm und Erlangen. Die beiden nahmen die Angelegenheit ziemlich ernst, wie es aussieht 😉

Eine Anzahl namhafter Anbieter blieb im Raster hängen.

FingerHaus: “… Das Angebot von Finger Haus entsprach zwar leider nicht ganz unseren Vorstellungen, war aber dafür sehr gut aufgebaut. […] Leider hat Finger Haus jedoch sehr viele Aufträge und somit wäre der Hausbau erst ein gutes 3/4 Jahr später realisierbar gewesen. …”

Den Eindruck hatte man ja bekanntlich in etlichen FingerHaus-Baublogs schon bekommen.

WeberHaus: “… Das Angebot von Weber Haus war sehr interessant, da diese Firma diffusionsoffene Wände anbietet, d.h. die Dampfsperre wird durch eine Holzfaserdämmplatte ersetzt. …”

Für mich persönlich Stand der Technik… aber die Diskussion pro und contra Dampfsperre trägt bekanntlich schon ideologische Züge 😉

Tja… der Verkäufer von Massa-Haus liess den vereinbarten Termin schlicht sausen, und der örtliche – massive – Bauträger konnte gegenüber vergleichbaren Fertighäusern keine signifikanten Kostenvorteile ins Feld führen. Also:

Fertighaus Weiss: “… Wir ließen uns noch ein Angebot erstellen, welches alle Änderungen beinhaltete. […] Wir vereinbarten also einen Termin um uns das Werk in Oberrot-Scheuerhalden anzuschauen. Uns wurde jedoch im Vorfeld deutlich zu verstehen gegeben, dass wir dann auch bereit sein sollten unsere Unterschrift zu leisten. …”

Und das ging den beiden zu schnell. Verständlich. Zufällig bekam ein Bekannter Kenntnis von der Angelegenheit, und zufällig war dieser Bekannte für Keitel Haus tätig. Er stellte den Kontakt her, und Claudia und Daniel liessen sich von Keitel Haus ein weiteres Angebot legen.

“… Ein entscheidender Punkt für Keitel war der Wandaufbau. Die Firma bietet eine diffusionsoffene Wand an. …”

Der Termin bei Fertighaus Weiss wurde storniert, statt dessen machten die beiden sich auf den Weg zu Keitel Haus. Nach der obligatorischen Werksbesichtigung wurde hart verhandelt, und am Ende des Tages stand fest, dass Claudia und Daniel mit Keitel Haus bauen werden.

Es folgten die üblichen Ärgernisse: Die Gemeinde stellte sich bei der Genehmigung des Bauantrages recht bockbeinig an und brauchte stolze vier Monate, um die Genehmigung zu erteilen. Und das nicht ohne das Bauvorhaben auf mehreren Gemeinderatssitzungen zu verhandeln und einen Ortstermin am Grundstück zu machen. Ziemlich hochnäsig… so ein Einheimischenmodell macht schon stolz, gell 😀 … bis die Eurobürokraten das schöne Modell irgendwann kassieren 😛

“… Im Dezember hatten wir unseren Bauantrag eingereicht, nach langem hin und her wurde er schließlich Mitte April genehmigt. …”

Doch so schnell. Respekt, liebe Gemeinde Affing, Respekt!

Auch mit Keitel Haus gab es Stress. Die Fussbodenheizung sollte entgegen anderslautender Zusagen nun doch nicht in Eigenleistung verlegt werden dürfen, und beim Keller erkannte man plötzlich, dass dieser höher ausgeführt werden müsse, als geplant.

“… Plötzlich hieß es, dass wir eine Kellererhöhung von 30 cm benötigten, da sonst unsere Wärmepumpe nicht rein passen würde. Die Kosten sollten natürlich wir dafür übernehmen. […] Das hätte die Firma eindeutig vorher berücksichtigen müssen, schließlich sind das die Fachleute. …”

Und genau deshalb tricksen die uns Bauherren aus 😉 Gut, dass sich Claudia und Daniel kundig gemacht und gewehrt haben: Keitel Haus kam ihnen letzten Endes dann doch entgegen.

Nun kam noch das FingerHaus-Syndrom dazu: Volle Auftragsbücher! Die zuständige Mitarbeiterin von Keitel Haus…

“… verkündetet uns, dass die momentane Auftragslage so gut sei und die Firma gar nicht mehr hinterher kommen würde. […] Dazu kam auch noch, dass Keitel Haus im August für 3 Wochen Urlaub macht. …”

Aber alles halb so schlimm. Aus einem Montagetermin im November wurde dann doch noch ein Montagetermin im September, damit können die beiden wohl leben.

“… Ein Tipp an alle: haltet am Besten in eurem Vertrag eine genaue Lieferfrist fest. Hätten wir gewusst, dass das so ausgehen würde, hätten wir das auch gemacht. …”

Der Tipp ist wirklich gut. Dumm nur, dass sich die Firmen nur in sehr wenigen Fällen darauf einlassen. Oder aber ihre Zusage an derart enge Bedingungen knüpfen, dass sie ohnehin nicht erfüllt werden muss.

Sei es, wie es sei: Das Haus müsste schön stehen, und die beiden konnten sicher nur noch nicht berichten, weil sie sich noch vom Richtfest erholen müssen 😉

Das Blog von Claudia und Daniel “Bautagebuch Fertighaus Keitel” wird sicher bald weitergeführt.

Alle Baublogs von Keitel Haus Baufamilien findet ihr hier.

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