Aus dem Bauherren-Evangelium


Das Vaterunser soll ja auf Lukas und Matthäus zurückgehen. Nun, die Zeiten ändern sich – o tempera, o mores! – und so ändern sich auch die Gebete. Vielleicht wird man dereinst, in heller Zukunft, das Telekomunser sprechen… und nur wenige Eingeweihte werden wissen, dass das Telekomunser auf Tanja und Enrico zurückgeht.

Die Leser von baublogs.info werden dazugehören, so viel steht fest. Denn die wissen, dass das Gebet an die magentafarbene Gottheit im Baublog der beiden zu finden ist. Die beiden, das nur so am Rande und weil es dazugehört, bauen mit ProHaus.

 

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Post mit Kosten


Anne und Moritz haben mit Grübbel gebaut. Eingezogen sind die beiden schon längst, im März 2011 hatten sie Besuch von einer Mitarbeiterin des Bauamtes.

“… Dazu lief sie einmal ums Haus und war nach 2 Minuten wieder weg – alles bestens. …”

Das nannte sich dann Endabnahme durch das Bauamt (und war vermutlich kostenpflichtig). Und was liest man nun im Baublog von Anne und Moritz?

“… “Die fertig gestellte bauliche Anlage darf nunmehr für den genehmigten Zweck genutzt werden” …”

stand in einem Schreiben der Unteren Bauaufsichtsbehörde. Anne und Moritz haben also ihr Heim quasi illegal bewohnt. Mittlerweile ist auch die Höhe der Gebührennote für zwei Minuten ums Haus und einen Formbrief: mehr als 50 Euro sind fällig. Den Stundenlohn hätte sicher der eine oder andere Bauherr auch ganz gern…

Die FingerHaus-Bauherren Melanie und Steffen haben auch Post vom Amt bekommen, liest man in ihrem Baublog.

“… Heute haben wir per Einschreiben unsere Baugenehmigung bekommen.  …”

Herzlichen Glückwunsch, da kanns ja bald losgehen. Einige Befreiungen von den Vorgaben des B-Planes waren fällig und wurden auch erteilt. Prima. Und natürlich wird es auch eine Kostennote geben.

“… pro Befreiung müssen wir 50 € zahlen. …”

Was einerseits – das ist ernst gemeint – spottbillig ist. Andere blechen das Zehnfach dafür. Fragwürdig, äußerst fragwürdig ist aber in meinen Augen die Methode, wie die Kommunen hier abkassieren. Sich den Verstoß gegen Vorgaben abkaufen zu lassen, die man nur zu dem Zweck geschaffen hat, dass gegen sie verstoßen werden muss… es sei denn, man gibt sich als Bauherr mit einer Hundehütte zufrieden…

Die 50 Euro je Befreiung relativieren sich aus noch einem anderen Grund. FingerHaus hat die erste Abschlagsrechnung geschickt:

“… Wie im Werksvertrags festgehalten, beträgt die 1. Abschlagsrechnung 5% von der Gesamtsumme. …”

Und das sind mit Sicherheit mehr als 50 Euro… 😉

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Nachträge


Gestern noch hatte ich die Frage gestellt, wo denn der Bericht von der Hausmontage bei den WeberHaus-Bauherren Daniela und Markus bliebe. Mittlerweile gibt es den Bericht im Baublog der beiden.

“… Wo soll ich anfangen, wo soll ich aufhören? Gestern war ein wechselhafter Tag der Gefühle. …”

Und nicht nur ein wechsevoller Tag der Gefühle, auch ein wechselvoller Tag des Wetters. Morgens waren Welt und Wetter noch in Ordnung, abends sah das schon ganz anders aus. Abends gegen halb sechs begann es zu schütten…

“… Das Haus war nun mittlerweole eine Tropfsteinhöhle, von überall kam Wasser aus den Decken. Der Keller ist mit Wasser vollgelaufen und die Kartons die dort gelagert waren, sind aufgeweicht. …”

… und zwei Stunden später, gegen halb acht, das gleiche Spiel noch einmal.

“… Mit sämtlichen Planen die auf der Baustelle waren, haben wir alle gemeinsam versucht das Haus abzudeken. […] Es haben sie Wassertaschen gebildet und irgendwann war der Druck so hoch, dass das Wasser gar nicht mehr weglaufen konnte. …”

Also hatte der Wettergott leider kein Einsehen. Nun wird das Haus erst einmal Zeit zum Trocknen brauchen, aber auch das wird 🙂

Schon längere Zeit gab es nichts vom Bauprojekt der Meisterstück Haus-Bauherren Silke und Torsten zu berichten. Das Haus der beiden steht, doch Silke und Torsten haben da so einiges zu bemängeln. Eine Fotos dokumentieren auch für einen Laien sichtbar gravierende Planungs- und Ausführungsfehler. Offenbar fanden die beiden keinen Weg, mit Meisterstück Haus zu einer gütlichen Einigung und Mängelbeseitigung zu finden, und so begannen die beiden, die Reißleine zu ziehen, wie man letztens in ihrem Baublog nachlesen konnte:

“… Nach langem hin und her ist es nun soweit, dass sich morgen eine Agentur am späten Nachmittag das Dilemma anschaut und ihrem Auftraggeber vorstellt. Dann werden wir sehen, ob sie ein Team zum Dreh vorbeischicken…”

Dem Vernehmen nach entwickelt man gerade ein neues Format, gegebenenfalls unter dem Arbeitstitel: Pfusch am Bau?

Nun kommt wohl doch Bewegung in die Sache:

“… Nachdem sich nun der Chef heute persönlich vor Ort informiert hat, wurde todro’s Meisterstück in Hameln zur Chefsache erklärt …”

Silke und Torsten haben ihren aktuellen Artikel auch getaggt. Und zwar mit “Alles wird gut.”. Hoffen wirs 😉

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Geplatzte Bomben und mehr


Es ist einiges los in Neublogsdorf. Da platzen beispielsweise Bomben… doch dazu später.

Die WeberHaus-Bauherren Daniela und Markus zum Beispiel haben sich gestern auf die Hausmontage gefreut:

“… Morgen ist endlich soweit…. Das lange fiebern bis das Haus endlich kommt ist morgen um 5:30 Uhr vorbei 🙂 …”

Nun warten wir auf den Bericht im Baublog der beiden… es soll Gewitterwolken gegeben haben.

Auch die Bodenseehaus-Bauherren Karen und Jürgen haben Grund zur Freude. In mehreren Beiträgen in ihrem Baublog berichten sie über die Hausmontage und das drumrum:

“… Schon erstaunlich: heute morgen war da nur der Keller, am Abend ist der Balkon montiert und fast fertig UND es sind schon alle Wände des EG an Ort und Stelle und warten auf die Decke.  …”

So viel sei verraten: Das Haus steht. Und es scheint weitergehende Planungen zu geben:

“… Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen , einen Baum pflanzen und einen Sohn zeugen… “

Dieses Zitat stammt im Übrigen von der Bauherrin… 😉 Ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Eine Bombe ist allerdings auch geplatzt in Neublogsdorf… und damit komme ich auf den Titel des Beitrags zurück. Die Bombe – zum Glück keine alliierte Fliegerbombe im eigentlichen Sinne – lag unter der Garage der Danwoos-Bauherren Corinna und Thomas. In ihrem Baublog berichten sie darüber.

“… beim Anheben der Garage dann der große Knall…die Fundamente sind im Durchschnitt 20 anstatt der berechneten 80cm dick…und gerissen! …”

Der Garagenlieferant wollte schlicht mal nach dem rechten sehen und die Fundamente, auf die die Garage zu stehen kommen sollte, kontrollieren. Pfusch am Bau, und zwar vom Fundamentbauer, da gibts wohl kein Vertun.

“… Den Fundamentbauer haben wir dann besucht…nach Blick auf die Bilder sah schon mal der Senior Chef alles ein…”

Das sieht nach Nachbesserung und Schadensersatz aus… hoffen wir, dass sich der Fundamentbauer dem nicht durch Insolvenz entzieht. Ich möchte lieber nicht wissen, wieviele andere Fundamente von dieser Firma ähnlich hingeschludert worden sind und nun leise als Zeitbombe ticken: tick-tack…

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1&1 ist auch nicht besser


Üblicherweise ist ja die Deutsche Telekom Ziel der Kritik und Opfer des Spottes in den Baublogs da draussen. Erst letztens mussten die SchwörerHaus-Bauherren TuI erfahren, dass es nicht schaden kann, die Geheimadressen der Deutschen Telekom zu kennen (baublogs.info berichtete).

Jenny und Marcel bauen mit ProHaus und haben sich nicht für die Deutsche Telekom, sondern für 1&1 entschieden. Ihr Baublog allerdings liest sich, wenigstens was 1&1 betrifft, nicht sonderlich begeistert. Statt dessen steht da:

“… Das 1&1 Chaos geht weiter… “

Wie gesagt, das Baublog liest sich im Kontext 1&1 etwas unfreundlich. Die ganze Geschichte in Kurzform:

“… Es ist der 24.06.2011 – der ersehnte Termin für die Schaltung unseres Telefon- und Internetanschlusses. …”

Telekom-Sub kommt, bastelt, düst zum Verteiler bzw. DSLAM, schaltet. Kein Signal.

“… Also wieder bei 1&1 angerufen und das Problem erneut geschildert. […] Jetzt konnte man mein Anliegen als eine Störung aufnehmen. Die Bearbeitungszeit liegt bei ca. 60 Stunden – das Wochenende nicht mit inbegriffen. …”

Erneut angerufen steht deshalb da, weil eine Störung erst dann eine Störung ist, wenn der Techniker die störungsfreie Schaltung gemeldet hat. Alles klar? Jedenfalls war die Störung jetzt amtlich.

“… Es ist Mittwoch, 12 Uhr – die mir genannte Zeit für die Beseitigung der Störung ist vorbei. Und ratet mal: Na, funktioniert unser Telefon und Internet?? Sagen wir es mal so: NÖ! …”

Mittwoch war der 29. Juni 2011. Die 60-Stunden-Frist war knapp abgelaufen… Am Wochenende steht die Störungsbeseitigungsuhr nämlich. Anruf bei 1&1, die wollen einen Techniker schicken.

“… Erstaunlicherweise soll aber direkt am nächsten Tag, also Morgen jemand vorbei kommen und endlich für die finale Abhilfe sorgen. …”

Man achte auf das Wörtchen: soll.

“… Ratet mal, wer heute nicht da war? Richtig, der Techniker, der unsere Telefonstörung beheben sollte. …”

Erneuter Anruf bei 1&1.

“… Mir wurde gesagt, dass der Techniker die Störung nicht innerhalb eines Tages beheben konnte und ein weiterer Termin nötig sei, um das Problem zu lösen. Ist klar. …”

Klar ist bis jetzt lediglich, dass 1&1 munter Gebrauch von der Zeit der Bauherrschaft macht. Alles halb so wild, wozu gibt’s in Deutschland denn den gesetzlichen Urlaubsanspruch von 24 Tagen…

“… Also, unglaublich aber wahr, der Techniker erschien irgendwann am Vormittag und checkte meine Leitung. …”

Die war okay. Nicht okay war und ist allerdings die Entfernung zum DSLAM. Die ist mit 5 km böse lang… ein DSL-Anschluss hätte den beiden wohl nie angeboten werden dürfen. Das bestätigte sich dann nach mehreren Tests, die ein – dann wohl endlich auch fachkundiger – Monteur durchgeführt hat.

“… Der Techniker habe alles probiert, aber eine DSL-Anbindung könne die 1&1 Internet AG nicht liefern. Man biete mir jetzt ein SONDERKÜNDIGUNGSRECHT an. …”

Was Jenny und Marcel angenommen haben.

“… Halleluja! Wir sind den Verein los. …”

Aber DSL, das haben sie immer noch nicht. – Was zeigt, dass man bei der Auswahl des Grundstückes auch auf solche weichen Standortfaktoren achten sollte, denn:

“… UMTS geht bei uns nicht, wegen der ebenfalls fehlenden Abdeckung. Und LTE wird von der Telekom auch nicht angeboten. …”

Irgendwie wie auf dem Mond 😉

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Geheimadresse


Für gewöhnlich liest man in den Baublogs das ewig junge Wehklagen über die Jungs mit der Mütze, vulgo: über die Deutsche Telekom. Aktuell fällt mir da das Baublog der SchwörerHaus-Bauherren TuI ein.

“… Nach 2 Wochen ununterbrochener Anrufe bei der Bauherrenhotline der Telekom und diverser Mails über das extra dafür eingerichtete Kontaktformular, haben wir wirklich (Telekom) – erlebt was verbindet. …”

Mails und Anrufe blieben nämlich ohne Echo. Keine Reaktion. Null. Den entscheidenden Hinweis bekamen die beiden dann vom Bauleiter des Subs, der irgendwann später Strom und Telefon in die Erde und ans Haus bringen soll:

“… Dieser sagte, fahren Sie doch einfach mal zur Telekom hin. Anders wird das nichts. …”

Auf den klugen Gedanken waren TuI auch selbst schon gekommen. Die Umsetzung scheiterte allerdings daran, dass die Telekom die Adresse der zuständigen Stelle geheim hält. Der Bauleiter allerdings war Geheimnisträger 😉 …

“… Nun ja, jetzt wußten wir ja wo wir hin mussten. …”

Unter der bewussten, streng geheimen Adresse, trugen sie ihr Anliegen dann persönlich vor, so direkt von Bauherr zu Telekombeamten. Die Auskunft war: doch, einen Anschluss plane man schon, aber es sei doch immer schon so gewesen, dass…

“… vorher ein Antrag bei der Bauherrenhotline gestellt werden müsse. …”

Der folgende Brüllanfall der Bauherrschaft ist nicht überliefert. Der Telekombeamte bequemte sich daraufhin, die Bauherrenhotline persönlich per Mail zu informieren. Und, siehe da, es…

“… hat tatsächlich jemand zurück gerufen. […] Am Samstag jedenfalls waren die Unterlagen in der Post und heute haben wir sie bereits unterschrieben zurück gesandt. …”

Nun sind die beiden optimistisch.

“… Wir sind also was die Telekom angeht im Moment ganz zuversichtlich. …”

Ich wäre das nicht. Die Telekom hat höchst perfide Methoden, sich doppelt und dreifach zu rächen 😉

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Wärmepumpencontest


Im Baublog der ProHaus-Bauherren Tanja und Enrico bin ich auf einen interessanten Hinweis gestossen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Die Kampagne “Zeichen setzen – Wärme pumpen!” veranstaltet einen Wettbewerb zur Wärmepumpe des Jahres, als Preis sind drei Jahre Wärmepumpenstrom ausgelobt… und das läppert sich bekanntlich locker auf einen vierstelligen Eurobetrag. Den Link und weitere Details findet ihr im Baublog von Tanja und Enrico. Danke!

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