Archiv für Dezember 2009

Natalie und Claudio: Viele Kleinigkeiten.


Natalie und Claudio bauen mit FingerHaus ein Centro 300. Dieser Tage ging die Vorbereitung ihres Bauvorhabens Schlag auf Schlag voran.

Am vergangenen Donnerstag hatten die beiden berichtet, dass sie für den 27./28. Januar 2010 ihren Bemusterungstermin bei FingerHaus bekommen haben. Produziert und gestellt werden soll ihr Haus im kommenden März.

Auch eine weitere wichtige Hürde hat ihr Bauvorhaben genommen:

“… Unsere Baugenehmigung ist da! …”

Mit dem Haus kann es also dann losgehen. Die Genehmigung für die Erdwärmebohrung fehlt allerdings noch, doch Natalie und Claudio schauen optimistisch in die Zukunft und erwarten sie in der kommenden Woche.

Noch eine Kleinigkeit…

“… Übrigens Briefkasten: haben unsere Hausnummer gesagt bekommen: die 32 ist es geworden. …”

Komisch. Ich kenne meine künftige Hausnummer von Anfang an: 29 ;-)

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Baugeld: KfW-Förderkredite.


Die KfW Bankengruppe wird nach eigenen Angaben 2009 so viele Förderkredite für energieeffizientes Bauen und Sanieren begeben wie noch nie seit Start der Programme im Jahr 2001. Insgesamt hat die KfW per 30. November 2009 ein Volumen von 8 Mrd. EUR für die Förderung der Energieeffizienz an Krediten bewilligt, die sich auf über 200.000 Kredite und Zuschüsse für fast 550.000 Wohnungen verteilen.

Die Straffung der Programmstruktur sowie die Einführung des KfW-Effizienzhauses als Marke für Energieeffizienz zu Beginn des Jahres wurde nach Einschätzung der KfW hervorragend angenommen. Der KfW-Effizienzhaus-Standard mache Energieeffizienz auch für den Laien verständlich: Der Energieverbrauch eines Hauses im Vergleich zu einem “normalen” Neubau liesse sich an einer Ziffer ablesen. Ein Effizienzhaus 70 verbraucht demnach nur 70% der Jahresprimärenergie eines vergleichbaren Neubaus.

Die Selbsteinschätzung der KfW trifft allerdings auch auf kritische Stimmen. Christian Poprawa, Marketingleiter beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber:

“Um mehr Bauherren und Eigentümer für eine energetische Fassadensanierung zu begeistern, müssen die Förderprogramme der KfW einfacher und transparenter sein. Statt zu fördern, hemmen die komplizierten Bedingungen dringend notwenige Sanierungsvorhaben”.

So sei zum Oktober die Förderung zum zweiten Mal im Jahr 2009 umgestellt worden.

“Inzwischen durchschauen nur noch spezialisierte Berater die verschiedenen Varianten. Die neue Bundesregierung ist aufgefordert, konsequent für eine Vereinfachung sorgen.”

[Quellen: Pressemitteilung der KfW, Pressemitteilung von Saint-Gobain Weber]

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Jasmin und Alex: Es wird ernst.


Jasmin und Alex bauen mit FingerHaus. Im Moment baut allerdings FingerHaus für Jasmin und Alex, konkret: Das Haus der beiden ist gerade in der Fertigung. Diesen Moment wollten sich die beiden nicht entgehen lassen:

“… Wir waren zur Werksbesichtigung in Frankenberg während unser Haus produziert wurde. …”

Das das ein interessanter und sehr spannender, aber auch sehr spezieller Moment war, ist klar. Für mich als außenstehender Mitleser war allerdings etwas anderes ebenso spannend:

“… Unsere Fenster haben wir auch schon gesehen, und dabei festgestellt, dass bei den Bodentiefen Elementen die falschen Sprossen eingebaut waren. …”

So etwas passiert. Der Betreuer von Jasmin und Alex hat denn auch sofort reagiert und recherchiert. Das Ergebnis der Recherche:

“… Die Bestellung ging korrekt an den Lieferanten raus, er hat falsch geliefert. …”

Auch so etwas passiert. Das allerdings die falschen Fenster geliefert und ungeprüft eingebaut wurden, lässt mich vermuten, dass auch bei den Fertighausbauern offenbar mittlerweile Just-in-time praktiziert wird. Eventuell sollte FingerHaus bei der Eingangskontrolle noch etwas nachsteuern… :-P

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Baugeld: Wohn-Riester als Alternative?

Nachdem sich in den letzten Monaten kritische Stimmen zur Riester-Rente verstärkt zu Wort gemeldet haben, kommt nun auch der sogenannte Wohn-Riester in den Blickpunkt der Kritik. Bekanntlich haben Riester-Sparer seit 1. Januar 2008 die Möglichkeit, ihr angespartes Guthaben auch für den Bau, den Kauf oder die Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie zu verwenden.

Die Swiss Life hat den Wohn-Riester unter die Lupe genommen und zieht ein ernüchterndes Fazit.

Auf den ersten Blick scheint Wohn-Riester die Einsatzmöglichkeiten der Riester-Rente sinnvoll zu erweitern. Denn damit lässt sich der Traum von den eigenen vier Wänden als zusätzliche Altersvorsorge schneller verwirklichen. Wie bei allen Riester-Varianten wird die Ansparphase gefördert und erst bei der Rente greift die nachgelagerte Besteuerung. Allerdings gibt es bei Wohn-Riester einiges zu beachten, damit die staatliche Förderung nicht verloren geht. Das bedeutet: Wer seine Immobilie verkauft und nicht erneut in ein Riester-Produkt investiert oder die Immobilie vermietet, sofern der Umzug nicht beruflich bedingt ist, tappt in die Falle. Und selbst im Ruhestand darf nicht verkauft oder vermietet werden. Das ist erst nach dem vollendeten 85. Lebensjahr ohne zusätzliche steuerliche Belastungen möglich.

Die Absicht von Wohn-Riester, auch Personen zu einem Eigenheim zu verhelfen, die eventuell an der Finanzierung gescheitert wären, ist sicher gut gemeint. Denn gerade bei kinderreichen Familien summieren sich die Zulagen über die Jahre hinweg zu einem bemerkenswerten Betrag. Allerdings sind die Nachteile dieses Modells nicht von der Hand zu weisen. Zusammenfassend stellt Swiss Life-Experter Matthias Altenähr fest: “Wer sich eine eigene Immobilie zulegen möchte, sollte sorgfältig überlegen, ob Wohn-Riester dafür in Frage kommt. Nur wer sich sicher ist, dass er niemals von Scheidung, Wohnortwechseln oder Arbeitslosigkeit betroffen sein wird, dem kann ohne Vorbehalte die Wohn-Riester-Förderung für einen Immobilienerwerb empfohlen werden.” Trifft das nicht zu, müssen genügend finanzielle Reserven vorhanden sein, um die aus einer förderschädlichen Verwendung des Wohn-Riesters resultierenden steuerlichen Zusatzbelastungen im Fall des Falles auffangen zu können. So sollte eine Riester-Förderung nur dazu eingesetzt werden, wofür sie ursprünglich konzipiert wurde: den Aufbau einer zusätzlichen Altersrente. “Zwar spart man sich mit einer Immobilie im Alter die Miete, ist aber auch auf eine Rente angewiesen, um die Immobilie und den eigenen Lebensstandard zu unterhalten. Von einer “Rente aus Stein allein”, wie eine selbstgenutzte Immobilie gerne bezeichnet wird, ist noch niemand satt geworden”, kommentiert abschließend Altenähr.

[Quelle: Swiss Life]

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Hanse Haus: Das schlimmste überstanden?


Nach einen Bericht der Tageszeitung “Die WELT” sieht der Fertighaushersteller Hanse Haus Licht am Ende des Tunnels. Zwar hätte das Unternehmen stets schwarze Zahlen geschrieben, habe jedoch hierfür aber auch Personal entlassen müssen. Nun  schalte man wieder auf Expansion. Jedoch, und das trübt die Zukunftsaussichten wohl ein wenig, leide die Branche unter Überkapazitäten. Dem stelle sich Hanse Haus mit Qualität, neuen Produkten und Service. Dazu gehöre, die gesamte Leistung bis zur Schlüsselübergabe aus einer Hand zu bieten.

Den kompletten Artikel findet ihr hier.

Baublogs von Hanse-Haus-Bauherren findet ihr hier.

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Bianca und Christoph: Photovoltaik


Bianca und Christoph bauen mit FingerHaus und befassen sich derzeit mit der Photovoltaik, die aufs Dach soll. Der Kenner weiss, dass die Einspeisevergütung jedes Jahr sinkt, insofern ist es nur verständlich, dass die beiden Druck machen, dass alles noch in diesem Jahr fertig wird.

Zunächst wollten die beiden ihre Solaranlage direkt bei FingerHaus bestellen:

“… Wir hatten auch eine PV-Anlage bei Fingerhaus angefragt, leider ließ FH etwas den Enthusiasmus vermissen und gab im Angebot weder Modultyp noch jegliche andere entscheidende Kriterien an. …”

FingerHaus hat also nur die Vorbereitung für die Solaranlage erledigt, um die Anlage selbst haben sich dann Bianca und Christoph gekümmert. Geplant sind 36 Module der Fa. Sunpower (220Watt pro Modul) mit einer Gesamtleistung von 7,92 kWp. Als Wechselrichter werden zwei SMA SunnyBoy SB3800 verbaut. Mit FingerHaus sind die beiden an dieser Stelle nicht ganz zufrieden und ziehen das Fazit:

“… Demnach kann man sich ohne konkrete Anlagenplanung mit Leitungslayout das Geld für die Kabel sparen und lieber ein ausreichend großes Leerrohr auf den Dachboden führen. …”

Die Montage der Module war dann kniffliger als gedacht, Details lest bitte im Blog nach. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle aber der Tipp:

“… Als Tipp für alle Photovoltaik-Aspiranten kann ich nur empfehlen, eine ausreichende Anzahl von Ersatzdachziegeln für den Fall der Fälle bereit zu halten. …”

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Baugeld: Sondertilgung richtig nutzen


Nach Angaben der Interhyp haben gut zwei Drittel aller Kreditnehmer bei ihrer Baufinanzierung zusätzlich zu ihrer monatlichen Darlehenstilgung auch die Möglichkeit einer Sondertilgung vereinbart. In der Regel bedeutet dies, dass 5 bis 10 Prozent der ursprünglich aufgenommenen Darlehenssumme im Jahr außerplanmäßig getilgt werden können.

Mittlerweile sind Baufinanzierungen mit einer Option zur jährlichen Sondertilgung zum Standard geworden. Die meisten Banken geben das Recht auf eine Sondertilgungsmöglichkeit in Höhe von 5 Prozent der Darlehenshöhe sogar kostenlos dazu. Bei einer Kreditsumme von 200.000 Euro zum Beispiel bedeutet dies, dass jedes Jahr bis zu 10.000 Euro zusätzlich zur Monatsrate zurückgezahlt werden können. Viele Banken begrenzen allerdings – trotz der Zusage von Sondertilgungen – dennoch die Möglichkeiten zur Sondertilgung dadurch, dass diese nur soweit geleistet werden können, dass sich die Laufzeit des Darlehens nicht verkürzt. Im Idealfall sondertilgt man in diesem Fall also so viel, dass bei Auslaufen des Darlehens keine Restschuld verbleibt, also nicht umgeschuldet werden muss.

Sondertilgungsoptionen sind generell nicht kumulierbar. Wurde dieses Recht also ein Jahr lang nicht ausgeübt, kann es nicht im Folgejahr nachgeholt werden.

Obwohl nur eine schriftliche Vorankündigung mit entsprechender Frist bei der Bank genügt, werden Sondertilgungsmöglichkeiten aber tatsächlich selten genutzt. Eine Angewohnheit, die Sparern besonders in Zeiten niedriger Guthabenverzinsungen teuer zu stehen kommt: Schließlich erhält man derzeit im Schnitt auf ein Tagesgeldkonto gerade einmal 1,3 Prozent pro Jahr, bestehende Baufinanzierungen dagegen kosten meist 5 Prozent und mehr.

Außerdem übersehen Immobilienbesitzer oftmals, wie sehr sich die Ausübung ihres Sonderzahlungsrechts auszahlt – auch wenn sie nur ein einziges Mal ausgeübt wurde. Allein durch den Zinsenzinseffekt verringert sich die Restschuld um einen deutlich höheren Betrag als den der Sondertilgung. Naturgemäß ist dieser Effekt um so größer, je früher während der Vertragslaufzeit eine Sondertilung geleistet wird.

[Quelle: Interhyp]

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